Schlagwort-Archive: Ramon

27. Spielabend – Die Ruhe nach dem Sturm

Kurz nach der Schlacht widmete sich Ramon der Versorgung der Verwundeten, wofür er ein Lazarett bei der Garde einrichtete. Schon nach kurzer Zeit traf Sahid, mit einem alten Freund, Nazir, ein tulamidischer Sklavenfänger bei der Garde ein. Nazir hatte einen der verwundeten Thorwaler vor dem wütenden Mob gerettet und brachte diesen zu Ramon, um seine Wunden versorgen zu lassen, damit er ihn als Sklaven verkaufen kann. Ramon kaufte ihm den Sklaven sogleich für die Summe von 40 Dukaten von Nazir ab.

Nachdem sich der Rauch der Schlacht gelegt hatte, wurden die Verluste gezählt. Die Garde und die Seesoldaten haben jeweils 10-15 Gefallene zu beklagen, von den Überlebenden haben die Meisten schwere Verwundungen erlitten.
Mit einer feierlichen Zeremonie wurde den Helden der Schlacht der Verdienstorden Chorhops (ein goldener Würfel) verliehen. Sahid und Coragon für die Besetzung der Geschütztürme und die Versenkung der Thorwalerschiffe, Connar post mortem für seinen heldenhaften Einsatz und Ramon dafür, dass er es als einziger schaffte, seine Einheit zusammenzuhalten und die plündernden Thorwaler durch die Stadt jagte.

Connar wurde am nächsten Boronstag mit allen Ehren bestattet…

mit seinem Rabenschnabel und seinem Frostsäbel (der vorher exorziert wurde) an der Seite und den Waffen seiner besiegten Gegner zu Füßen.

Mit der nächsten Karawane aus dem Süden traf ein Trupp Rabengardisten ein. Quintilius, ein Waffengefährte von Coragon und Ramon, brachte Neuigkeiten von unserem Chef Oderin du Metuant und einen Brief aus der Stadt des Schweigens, in dem Coragon zum neuen Hochgeweihten für Chorhop ernannt wird.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Spielberichte

25. Spielabend

Ein kurzer Bericht der Schreibstubenkraft Alejandro Alfaro (Stadtwache):

Da diese üble Piratenbrut immer näher rückte, beratschlagte der ehrwürdige Rat der Prätoren, was zu unternehmen sei, um dieser Bedrohung Herr zu werden. Die Prätorin Tetaka Arupanaq und mein Herr Ramon Rahjaduez plädierten dafür, die Piraten präventiv anzugreifen, bevor diese sich mit den brandschatzenden Barbaren aus dem fernen Thorwal zusammentun könnten. Der weise Herr Zeforika sprach sich jedoch dafür aus, das Piratenpack zu bestechen, damit dieses von seinem Vorhaben ablassen würde. In der folgenden Abstimmung wurde mit einem Stimmenverhältnis von 5:4 entschieden, dass unsere ehrwürdige Stadt die Piraten bestechen werden sollte.

Als für die Aufgabe betrauter Diplomat wurde mein Herr der Schutzprätor Ramon Rahjaduez ernannt (für eine fürstliche Belohnung, von der ich jedoch nichts zu sehen bekam), der darauf auch gleich mit seinem treuen Hauptmann Connar Flickenrock aufbrach, den Piraten entgegen zu eilen. Nach kurzen Verhandlungen mit den Piraten-Kapitänen erzielte mein Herr, dass die Piratenbrut Reparationszahlungen und Wegzoll erhalten würde, wenn sie im Gegenzug Chorhop verschonte.

Doch die andere Bedrohung in Form der sich immer noch schnell nähernden Flotte der thorwalschen Langschiffe spitzte sich unerbittlich zu. Um an den Geschütztürmen vorbei in unseren Hafen einfahren zu können, beschworen sie einen magischen Sturm, der unsere tapfere Garde zwang, die Türme zu verlassen. So konnten sie unbehelligt in unserem Hafen landen und nun gilt es sie in einem unerbittlichen Häuserkampf zu schlagen. Niemals werden wir unsere schöne und traditionsbewusste Stadt in die Hände dieser Barbaren fallen lassen. Kämpft und sterbt für Corapia tapfere Mannen!

2 Kommentare

Eingeordnet unter Spielberichte

Würfel, Macht und Gladiatorenspiele sind wieder da

Rollt die Würfel, schärft die Dolche, verprasst die Münzen. In Chorhop wird wieder diskutiert, intrigiert, gekämpft und gewettet.

Nach über einem Jahr Pause, freue ich mich, schreiben zu können, dass unsere Gruppe sich wieder eine ordentliche Portion Aventurien genehmigt. Das bedeutet für mich, neuen Ansporn, auch diesen Blog mit neuen Inhalten zu füllen.

Aktuell ist die Gruppe aufstrebender Al Anfaner Ordenskrieger damit beschäftigt, einen schändlichen Namenlosenzirkel das Handwerk zu legen.

Wie immer geht es dabei recht direkt zur Sache, statt langer Planung wird schnell zugeschlagen. Zuletzt konnte die Gruppe dem schändlichen Dr. Praiokles das Handwerk legen, welcher die Gruppe mit seinen seltsamen Chimärenwesen jedoch vorher ordentlich ins Schwitzen brachte. Ja, einer der Helden wurde fast an Uthars Pforte gebracht, konnte jedoch durch den tapferen Einsatz seines Gefährten und amtierenden Schutzprätor, Ramon, gerettet werden.

Da Mangabe, einer der tapferen Rabenkrieger unglücklicherweise in der Arena verstarb, rückt ein neuer Held der Geschichte nach: Sahid, der Chorhoper Streuner und Lebemann aus gutem Haus.

Schließlich warten viele weitere Probleme im Rücken der Stadt, rachsüchtige Piraten, plündernde Thorwaler sowie Konkurrenten im Stadtrat, welche bis zum äußersten gehen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ob man namenlose Umtriebe jedoch mit Entschlossenheit und Schnelligkeit alleine besiegen kann…das bleibt abzuwarten.

Ich als Spielleiter und Blogautor freue mich jedenfalls auf weitere spannende Spielabende in Chorhop. Und mit Blick auf meine ganzen Notizen, Zettel und angefangenen Textdateien, gibt es auch noch jede Menge Material zu posten. Und natürlich weitere spannende Spielberichte.

Für die nächste Zeit steht auf jedenfall das hier an:

  • Nachtragen einiger NSC-Informationen an (Phyllis, Dr.Praiokles), die ich jetzt freigeben kann
  • als auch das Einfügen zweier, neue Spielcharaktere und ihre Beschreibungen (Sahid und XY)
  • sowie die Überarbeitung des PDFs zum aktuellen Szenario Der Götterfürst, das bei uns gerade in Richtung Finale läuft

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse

22. Spielabend

Einsatzbericht Mission: Zerbrochene Maske

Da wir nun den geheimen Versammlungsort der boronslästerlichen Zombiebeschwörer enttarnt hatten, ließ ich sofort die Reserve in den aktiven dienst versetzen, um diesen Ort sogleich zu stürmen. Aufgrund der Erkundungsarbeit von Sahid, wussten wir, dass nur mit geringem Widerstand zu rechnen war. Connar schwor die Männer noch auf diesen boronsgefälligen Einsatz ein und stürmte, direkt von mir gefolgt, voran. Nach einem kurzen Scharmützel, lagen die Wachen in ihrem eigenen Blut und die Kultisten ergaben sich teilweise dem Arm des Gesetzes, während ein anderer Teil feige in Geheimgängen verschwand. Sahid konnte sich eine goldene Maske besorgen und verhalf einem dicken Kultisten zur Flucht und wird diesen undercover weiter im Auge behalten.
Durch die Befragung der Gefangenen und der befreiten Sklaven (die kampftauglichen werden in die Garde eingegliedert und nach einer Dienstzeit von 5 Jahren sollen sie die Freiheit geschenkt bekommen), erhielten wir Kenntnis von verderbten medizinischen Experimenten, die in den Hinterräumen des Kultes verübt wurden. Durch die Beschreibung eines Sklaven erhärtete sich der Verdacht, dass Dr. Praiokles diese Experimente durchgeführt hatte. Der Verdacht bestätigte sich, als ein Lakai aus dem Hause Praiokles berichtete, dass dieser überstürzt abgereist sei. Also nahmen wir das Anwesen in genauen Augenschein und fanden einen Geheimgang in den Keller, wo wir von zwei abscheulichen Monstrositäten, die zuvor mal Menschen waren, angegriffen wurden. Nachdem wir diesen die Gnade Borons zuteil kommen ließen und unsere Wunden versorgt hatten, drangen wir weiter in das Gewölbe vor. Doch Praiokles entpuppte sich als verderbter Magier, der mich mit seinen finsteren Künsten blendete, um die Flucht zu ergreifen. Wir fanden Phillis mit abgetrennten Fuß auf einem Tisch liegend. Connar verband die Wunde, während Sahid sich an die Verfolgung machte und ich geblendet leider nicht eingreifen konnte.
Diktiert von Ramon Rahjaduez, Schutzprätor von Chorhop

2 Kommentare

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

21. Spielabend

  • Die Verurteilung des mit „unlauteren“ Mitteln kämpfenden Gladiators Deredan (Mörder Mangabes) stand noch aus. Nuriconials oberster Kadi leitete den Prozess. Allerdings stellte sich heraus, dass DAS Beweismittel – das Giftfläschchen – gegen einen Tiegel mit harmlosen Schmerztropfen ausgetauscht wurde, und das Gericht aufgrund dessen Deredan freisprechen wollte. Nach einem Einspruch des Schutzprätors, wurde die Verhandlung vertagt um der lückenlosen Aufklärung der Beweismittel nachzugehen und Knorgel in den Zeugenstand zu rufen, um zu prüfen ob es sich bei dem Tiegel um den Gegenstand handelt den er als unabhängiger Gutachter überprüft hat.
  • Auf einmal war er da, der Göttermond Rahja. Und so begannen das Fest der Freuden und das Rahjanal. Für letzteres reiste etwa eine „mehr als sexy“ Rahjapriesterin  namens Rahjamanda von den nicht ganz so weit entfernten Zyklopeninseln an. Diese auf dem Marktplatz eine feierliche Zeremonie zur Eröffnung ders Festes ab. Im Anschluss fand allerdings die viel spannendere „Wer wird das diesjährige Freudenfest-Königspaar“-Zeremonie statt. In diesem spannenden und von ganz Chorhop eifrig mit verfolgten Wettbewerb (Viele junge durch Masken verschleierte taffe Söhne Chorhops buhlen um die eine Königin des Freudenfests), gelang es Sahid sich gegen die mannigfaltigen Kontrahenten im Streit um die Gunst der Freudenkönigin durchzusetzen und – zumindest – für eine Woche „Prinz Rahjanal“ zu werden.
  • Coragon hatte die grandiose Idee Zeforikas Palast auszuräumen (zumindest jedoch den Schlüssel für die Schatzkammer zu klauen), da ja im Moment jeder Chorhoper abgelenkt war. Dazu wollte er sich Knorgels Kompagnon bedienen. Der blieb aber unauffindbar (Meisterwillkür). Also musste das Unternehmen erst mal wieder auf Eis gelegt werden.
  • Sahid tanzte erst mit halb Chorhop eine Polonäse durch die ganze Stadt und grapschte dabei seiner „Königin“ ständig an den Po. Nach unzähligen Stunden des ausgelassenen Treibens entdeckte er einen Goldene-Masken-Träger. Nachdemer ihm geschickt die Maske vom Kopf schneiden konnte, entdeckte er in dem nun Maskennackten einen alten Kumpel. Hurra! Da war das Halotri natürlich groß und es wurde daraufhin gemeinsam weitergefeiert. Nachdem sich die beiden so über dies und das unterhalten hatten und rauskam, dass der Kumpel ein Auge auf Sahids „Königin“ geworfen hatte, witterte – der zwar schon maßlos angetrunkene – „Prinz Karneval“ seine Chance doch noch einen Fuß in die Tür des Namenlosen Zirkels zu bekommen. Und so vereinbarte man, sich am nächsten Tag bzgl. dessen wieder zu treffen, wenn der Kumpel im Gegenzug aber auch mal an die Wäsche der „Königin“ dürfe.
  • Coragon, auf der Suche nach einem Anhaltspunkt in der Affäre „goldene Maske“, kam auf die Idee, das Fest der Freuden für seine Recherchezwecke zu nutzen und verkleidete sich mit der goldenen Maske aus der Asservatenkammer, um sich dann anschließend unters Chorhoper Volk zu mischen und investigativ tätig zu werden. Er versuchte Stimmung zu machen um diverse Träger einer goldenen Maske auf sich aufmerksam zu machen, als Boroni fehlte da jedoch etwas die Übung. Er traf dann seine geliebte Dominga und beschloss den Abend mit dieser und allerhand Partydrogen – weitaus sinnvoller – zu verbringen. Später erfuhr er in einer Vision von dem Abbrennen ihres Hauses, kümmerte sich jedoch nicht weiter darum, was seinem Gefährten Ramon später übel zu stehen kommen sollte.
  • Der Schutzprätor, Ramon Rahjaduez, gab sich auch mal wieder die Ehre und dachte er könnte auch etwas in Erfahrung bringen und so beschloss er auf einer der unzähligen Feiern einen Goldenen-Masken-Träger zu suchen. Als er einen fand keimte in ihm die Idee auf, diesen in ein Zechgelage zu verwickeln, um ihm dabei die ein oder andere Information bzgl. des Kultes der Namenlosen aus den Rippen zu leihern. Man zechte recht lang zusammen, leider war das einzige was dabei herauskam die Einsicht, dass der Schutzprätor das Kampftrinken wohl erst noch lernen müsse und so fand er sich später in seinem Bett wieder ohne zu wissen wie er da hingekommen war.
  • Der ordentlich filmrissige Schutzprätor erwachte in seinem in Flammen stehenden Bett und bemerkte, dass er an den Extremitäten bereits leichte Verbrennungen aufwies. Anscheinend stand bereits sein ganzes Haus in Flammen und zu allem Überfluss schien es so, dass alle Haussklaven stiften gegangen waren. Auf sich allein gestellt und dank der Zecherei leicht neben sich stehend bemerkte er in seiner Gegenwart einen Feuerdämon damit begann ihn anzugreifen. Ramon gelang es nach einigen halbherzigen Fernattacken mit Nachttopf und Duschschwamm mit schweren Brandwunden ins Freie zu flüchten. Die nahe gelegene Garnison der Stadtgarde bemerkte den Brand und Connar Flickenrock – hatte zu diesem Zeitpunkt Dienst – organisierte ein Feuerlöschkommando. Am Anwesen des Schutzprätors kam es im Anschluss noch zu einem heftigen Kampf zwischen Connar, einigen feuerlöschenden Stadtgardisten, Ramon und dem Feuerdämon. Ramon, Connar sowie zwei Gardisten kamen gerade mal wieder so mit dem Leben davon und – Dr. Prajokles sei Dank – behielten sie keine ernstlichen Schäden. Das Anwesen brannte leider bis auf die Grundmauern nieder und so müssen sich der Prätor und seine zwei “Ehrenhauptmänner” wohl oder übel in der Garnison der Statdgarde einquartieren.
  • Noch in dieser Nacht wurde eine eilige Ratssondersitzung einberufen, die die Affäre der „goldenen Maske“ zum Thema hatte. Alle Beteiligten gaben sich Mühe alles das was sie wussten auf den Tisch zu legen… Ergänzungen folgen….

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

17. Spielabend

21. Ingerimm, Tag der Waffenschmiede
(in Chorhop gefeiert als Tag d. Handwerks),

von Heiligen, Grolmen und einer Party mit Zombie-Garnitur

Eine Gesellin des Ingerimm (Priester) namens Lonicera von Teremonpolis kommt nach Chorhop um zusammen mit den Handwerkern Ingerimm zu preisen und die besten Handwerksstücke zu ernennen.
Die Werte Dame hatte angekündigt, in ihrer Rede den Boron-Heiligen Nemekath niedermachen zu wollen. Da Coragons rhetorischen Fertigkeiten bislang weniger ausgeprägt sind als Ramons, hat dieser während der Rede dazwischengefunkt und somit einiges an Schaden abwenden können. Im Voraus haben wir in der Tempelbibliothek alles über den Heiligen herausgesucht und so passende Gegenargumente für die irrwitzigen Behauptungen der Ingerimm-Bitch zurechtgelegt. Mit einem kleinen Mirakel auf Überzeugen als Joker im Ärmel hat Ramon die Kuh dann richtig vom Platz gefegt.
Er wird hiermit für die Rolle des Chef-Demagogen vorgeschlagen ;-)

Im Borontempel sind in letzter Zeit einige Gegenstände verschwunden: Rauschkräuter, Borowein, Weihrauch, Salbungsöl
Coragon hat dem überforderten Geweihten die geniale und noch nie dagewesene Idee unterbreitet, den Scheiß in eine Truhe einzuschließen, zu der nur noch ein einziger Geweihter den Schlüssel hat. Wenn dann immer noch Kram wegkommt, werden wir uns eingehender mit der Sache beschäftigen müssen.

Coragon reitet mit Gnorgl und Dummschluck zur Grolmensippe
Dieses Unterfangen hat sich erwartungsgemäß schwierig gestaltet. Der unverschärmte Grolm wollte für seine Aufmerksamkeit erst einmal ein Gastgeschenk und hat sogar gedroht, Gnorgel gefangen halten zu wollen. Coragon ist darauf jedoch nicht eingegangen und hat einfach in den Raum hinein sein Angebot bezüglich des Einbruchs bei Zeforika wiederholt. Nach dem Verlassen der Grotte kam uns ein Grolm namens Puk hinterher und bot uns seine Hilfe an.
Mit ihm im Schlepptau sind wir nach Chorhop zurückgezogen und haben uns umgehend an die Arbeit gemacht. Coragon wurde als Wache eingeteilt und verhalf Puk somit zur Möglichkeit, Zeforikas Palast eingehend auszuspionieren. Bislang wissen wir, dass es im Keller eine Tür gibt, die nur mit einem magischen Schlüssel geöffnet werden kann. Dieser liegt in Zeforikas Arbeitszimmer, wenn ich das noch recht weiß. Aber Puk kann die Tür auch auf magische Weise öffnen. Wenn wir ihn also mit ausreichend Zaubertränken von Gnorgel ausstatten (der im Gegenzug einen Teil der Beute bekommt), brauchen wir uns darum eigentlich nicht zu kümmern. Die Frage bleibt, was hinter der Tür ist und wie wir die Wertsachen abtransportieren.

Dr. Praiokles kommt nach Chorhop, Phyllis stellt ihn den Charakteren auf einem Fest vor
Hier bleibt eigentlich nur wenig zu sagen. Der Herr Doktor ist ein recht schleimiger Dandy à la “Doktor Steffan Frank” der seine Hand wohl sehr gerne an die weibliche Anatomie legt – im Doppelten Sinne.
Nachdem Ramon sein Misstrauen über Phyllis erläutert hat, haben Dominga  und Coragon die oberen Räume von Phyllis Haus ihres Hauses nach Auffälligkeiten durchsucht, jedoch ohne Erfolg.

In einem zugeschütteten Seitengang der Kanalisation können dutzende (10 ganze) stark verweste Leichen gefunden werden
Die Kloprätorin hat uns auf der Party eine Hand in die Hand gedrückt und meinte, diese in der Kanalisation gefunden zu haben. Sie hat uns die Stelle gezeigt, an der die Wand recht frisch gemauert war. Mittels eines Tritts dagegen haben wir uns Zugang verschafft und wurden prompt von einigen Untoten angegriffen, die aber mittels der geweihten Rabenschnäbel leicht zu erledigen waren. Ramon war zwar trotzdem mal wieder halb tot, aber Dominga hat ihn würdig ersetzt.
In einer Vision hat Coragon übrigens eine der Leichen gesehen. Die Frau wurde von Kultisten in dunklen Roben und einem Typ mit dunkler Stimme und einer goldenen Maske durch einen Schnitt in den Bauch abgemetzelt. Als Bonus hat Coragon beim Erwachen ebenjene Verletzung erlitten und wurde schnell von Ramon zusammengeflickt.

Das war es im Großen und Ganzen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Spielberichte

16. Spielabend

Mitte Ingerimm, immer noch in den Mangrovensümpfen

Von einem Wildnisführer der nicht das ist was er vorgibt zu sein und einigen Städtern die sich völlig orientierungslos durch den Dschungel schlagen, nur von ihrer Rache angetrieben

Der lange Tito führte die kleine Gruppe durch den Dschungel und die Sümpfe wieder Richtung des Fischerdorfes. Währenddessen bekamen Alle Probleme mit ihren Mägen, was zur Folge hatte, dass sie viel kotzten und sich ihre Haut bläulich verfärbte. Es wurde darüber nachgesonnen, was der Grund dafür sei, evtl. der leicht angefaulte Proviant vielleicht. Ramon kam daraufhin zu dem Schluss, dass es sich um eine (Schimmel-)Pilzvergiftung handeln müsse (in Wirklichkeit handelte es sich um den Pilz Eitriger Krötenschemel welcher durch den langen Tito ins Essen und das Trinkwasser gelang).

So, schon halbwegs angeschlagen, wunderten sich die Helden doch auf einmal so kurz vor dem Ziel, als Coragon in eine Fußfalle trat und sich einen angespitzten Bambus direkt durch den linken Fuß trieb und Conar zeitgleich in ein 3 Meter tiefes Loch stürzte. Genau in diesem Moment konnten Ramon und der sich vor Schmerzen krümmende Coragon eine Horde von ca. 7 sich schnell näher kommenden Netze schwingenden Dorfbewohnern ausmachen. Aber das schlimmste war, dass sich der lange Tito fluchs zu ihnen gesellte und auch noch deren Führung übernahm. Ramon, geistesgegenwärtig, entrollte schnell ein Seil und half Conar wieder aus dem Loch. Sobald diese aber ihre Rabenschnäbel zücken konnten, wurde bereits jeder schon von bis zu zwei Netzen eingewickelt, nur um dann von zahlreichen Haumessern, Knüppeln und Oberschenkelknochen beinahe tot geprügelt zu werden. Coragon befreite sich aus eigener Kraft aus der Fußfalle, wurde dabei allerdings schon fast ohnmächtig. Nur wenige Augenblicke später ereilte ihn, nachdem es ihm allerdings gelang einen fiesen Wegelagerer noch schnell zum Krüppel zu schlagen, das gleiche Schicksal wie seinen Weggefährten.

Die Truppe von großohrigen, scheinbar leicht grenzdebilen Bewohnern des Fischerdorfes knöpfte den dreien alles bis auf die Unterhose ab, fesselte ihnen die Hände hinter dem Rücken und brachte sie tief in den Sumpf. Dort wurden sie von den, wie sich herausstellen sollte, „Hillbillys“ wie ordentlich verschnürte Päckchen mehr tot als lebendig in ein Sumpfloch geworfen.

Nach schier unendlichen Minuten des Kampfes gegen die Ohnmacht konnten sich Coragon und Ramon ihrer Fesseln entledigen und den sich schon fast in Borons Reich befindlichen Conar aus dem Loch ziehen und ihm durch improvisierte erste Hilfe wieder Tsa’s Atem einhauchen. So verbrachten die verbeulten Drei eine völlig beschissene Nacht an einer großen Wurzel gekuschelt. Der nächste Tag sah schon nicht mehr ganz so bescheiden aus, so kam Conar wieder zu sich, teils mit einer riesen Wut gegen diese Hillbillys und teils mit der Dankbarkeit noch am Leben zu sein. Ramon wiederholte zu der Zeit vermutlich zum hundertsten Male, aus unerklärlichen Gründen, dass der nicht mitgereiste Mangabe sein Leben lang Latrinenputzdienst hätte, außerdem wollte er auch noch Coragon, vermutlich stellvertretend für den langen Tito, mit Fußtritten bestrafen. Conar und Coragon reagierten darauf leicht befremdlich und verstört und dachten sich vermutlich, dass man mit so einer Situation als „Stadtprätor“ erstmal zurecht kommen müsse.

Nachdem also die ersten Wunden geleckt und hübsche Penisköcher gebastelt waren, begaben sich die Drei zum nächsten 30 Meter hohen Dschungelbaum. An dem kletterte Conar hoch um Ausschau zu halten. Das klappte auch ganz gut. Nur die Richtung die er der Überlebensgemeinschaft wies, erwies sich als ungünstig. Zwei ganze Tage irrten die Drei durch die Steppe, den Dschungel und die Sümpfe bis sie endlich das Dorf in der Abenddämmerung erreichten. Unterwegs lieferten sie sich noch ein Wettrennen mit einem Triceratops, nur weil Coragon auf die Idee kam, diesem seinen Knüppel direkt zwischen die Augen zu werfen. Aber auch das überlebten sie.

Im Dorf angekommen, stahlen sie sich erstmal Hemden und Hosen von diversen Wäscheleinen und stolperten am Rande dieses Dorfes über ein recht geräumiges Haus, das allem Anschein nach den Hillbillys gehörte. Diese schienen ausgiebig zu feiern, so entschlossen sich die Drei, das Haus von der Rückseite her zu erkunden. Nachdem sie eingestiegen waren und sich in den Besitz von mehreren Sklaventoden brachten, konnten sie ein kleines Mädchen K.O. schlagen, sowie den langen Tito und seine Schwester (die sie beide beim Inzestverkehr erwischten) als Geiseln nehmen. Mit diesen Geiseln konnten sie ihre Habseligkeiten zurückfordern, die sie dann auch zurückbekamen. Im Anschluss wurde noch die gesamte Inzestbrut gefesselt.
Das einzige was fehlte waren die mitgenommenen Rauschkräuter und Heilkräuter welche von den Hillbillys bei iher Veranda-Siegesparty wohl offensichtlich allesamt aufgeraucht oder anderweitig verzehrt wurden ;)

Soweit so gut…

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

13. Spieleabend

Nachtrag vom 13. Spieleabend

Mitte Ingerimm 1022 BF

Coragons Alpträume:

Da es Coragon noch immer sehr schlecht geht und die Alpträume trotz des Tranks von Gnorgl anhielten, brachten ihn seine Gefährten in den Borontempel, wo er zum ersten Mal seit langem wieder ruhig schlafen konnte. Durch eine Liturgie, die den Großteil des Tages beanspruchte, stellte der Geweihte Tito de Leon fest, dass Coragon von einem Dämon heimgesucht wird. Um diesen zu vertreiben dranden Connar und Ramon mithilfe einer anderen Liturgie in Coragons Traum ein.

In diesem Traum befanden sich die drei in Al´Anfa und erlebten die Szene von der Entführung von Coragons Schwester. Da sich Coragon nicht bewusst war, dass es ein Traum ist, ließ er sich nicht davon überzeugen, dass man den Dämon suchen muss, denn er wollte seine Schwester retten. Also folgten ihm Connar und Ramon (die in den Körpern von jugendfreunden Coragons steckten), metzelten sich mit ihm durch eine Horde von Entführern, um dann festzustellen, dass ein Dämon Coragons Schwester in den Klauen hält. Coragon fackelte auch nicht lange und stürtze sich auf den Dämon, der dessen Schwester sofort tötete, in dem darauf folgenden Kampf aber unterlag und floh, seine Schergen wurden zur Strecke gebracht, jedoch wurde auch Connar getötet.

Zum Glück war es nur ein Traum, der damit endete (Ein Irrtum, wie sich bald herausstellen sollte) und die Helden waren wieder im Borontempel und auch Connar verspürte nur ein wenig Halsschmerzen, die von dem Schnitt durch die Kehle verursacht wurden (im Traum).

Also ging die Gruppe wieder zur Tagesordnung über, aber nach einem kurzen Ausflug ins Umland von Chorhop stellte sich heraus, dass die Stadt von Piraten besetzt wurde. Beim Versuch, mit den Gardisten einen Widerstand zu organisieren, der jedoch scheiterte, weil die Gardisten desertierten, endeckte Coragon seine Schwester, die durch die Straßen irrte. Dies ließ in Connar und Ramon den Verdacht aufkeimen, dass sie sich immer noch in dem Traum befinden. Die drei Rabengardisten schnappten sich die Schwester und auf den Weg aus der Stadt wurden mit Hilfe der Gladiatoren noch ein paar Bürger evakuiert. In sicherer Entfernung zur Stadt wurde das Nachtlager aufgeschlagen, dort wurde die Gruppe jedoch vom Alptraumdämon Morcans, einer riesigen Spinne mit einem kopflosen Frauenkörper als Kopf, heimgesucht, der einen Großteil der Flüchtlinge tötete. Die drei tapferen Rabengardisten stürzten sich todesmutig auf den Dämon und konnten ihn zerschmettern. Darufhin fing Coragons Schwester an hämisch zu lachen und der Spinnendämon stand wieder auf. Die Gruppe erschlug daraufhin Coragons Schwester, da sie offenbar der Alptraumverursachende Dämon war.

Der Traum endete damit (schon wieder?) und die Gruppe war wieder wohlbehalten in Chorhop und Coragon war endlich von seinen Alpträumen geheilt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

Ramon Rahjaduez

Ramon

Hintergrund:
Ramons Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, er war ihr erstes und einziges Kind. Sein Vater, ein Bibliothekar in der Universität von Al’ Anfa hat ihn alleine großgezogen. Schon früh entdeckte Ramon sein Interesse für die Bücher und die Geschichten, die in ihnen niedergeschrieben sind. Am Meisten jedoch für die Bücher mit Reiseberichten aus fernen Ländern und heilige Schriften über das Wirken Borons. So verbrachte er oft Stunden an der Seite seines Vaters in der Bibliothek.

Als dann jedoch sein Vater an einer schweren Krankheit erkrankte, wurde dieser aus der Bibliothek entlassen und auch Ramon hatte dort keinen Zugang mehr. Ramon pflegte seinen Vater solange, wie das Geld reichte (nicht sehr lange) und so starb schließlich auch sein Vater. Nun mittellos (auch die Vermieter der Wohnung, in der er mit seinem Vater wohnte haben ihn dann rausgeschmissen) wollte er seine Liebe zu Reisen und zu Boron vereinen und legte den Diensteid für die Rabengarde ab.

In der Grundausbildung erkannte man seine Intelligenz und bildete ihn zum Sanitäter aus. Er versteht sich nicht nur auf das fachgerechte Vernähen von Schnittverletzungen, sondern auch auf das Kurieren von vielerlei Giften und Krankheiten.
Auch wenn seine niedrige Fingerfertigkeit dabei ein wenig hinderlich ist, gleichen das seine Intelligenz und sein Charisma wieder aus.

Werte:
Gutaussehend, Resistenz gegen Krankheiten, Soziale Anpassungsfähigkeit;
Neugier 7, Prinzipientreue (6; keinen verwundeten Kameraden im Stich lassen, kein unnötiges Geschwätz, Bestattungspflicht), Verpflichtungen (gegenüber dem Orden);
Die Schulden wurden auch hier erlassen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Spielercharaktere

12. Spielabend

Mitte Ingerimm 1022 BF

Als erstes war da noch der Termin bei Zeforika nachzuholen.
Also ging Ramon zum Palast, um eine Audienz zu erbeten. Nach einer ganzen Weile der Warterei, wurde er zu Zeforika durchgelassen. Ramon entschuldigte sein Fernbleiben vom Vortag durch die noch nicht ganz auskurierte Krankheit und durch die dadurch angesammelte Arbeit.
Scheinbar hat Zeforika noch nichts von der Affäre seiner Tochter mit Connar mitbekommen. Er wollte nur mal wieder ganz allgemein wissen, was seine Prätoren so im Sinn haben. So fragte er zum Beispiel nach Ramons Vorlieben, Arena- oder Schiffsausbau, wo er natürlich, ohne den Kostenvoranschlag gesehen zu haben, zur Arena tendiert. Ebenso gab er Ramon den Tipp, sich nicht zu überarbeiten und Öfters die Freuden dieser Stadt zu genießen und doch Mal ins Spielhaus gehen sollte. Etwas kritischer wurde das Gespräch, als es um die Vergangenheit unserer Rabengardisten ging. Dort erzählte Ramon, dass sie Söldner aus der Al´Anfanischen Fremdenlegion seien, die durch Mangel an Einsätzen entlassen wurden, aber glücklicherweise etwas Beute gemacht hatten, um sich ein Los zu kaufen. Auf die Frage nach Coragons Befinden und warum er sich nicht sofort als Borongeweihter zu erkennen gab, antwortete Ramon, dass sie eine schwere Zeit hinter sich haben, die an Coragon nicht Spurenlos vorbeigegangen sind. Ebenso, dass Coragon ein frisch geweihter Boroni sei, der noch dabei ist, sich an seine neue Rolle zu gewöhnen.
Ramon nutzte die gute Gelegenheit, Zeforika auf den eklatanten Personalmangel in der Garde hinzuweisen – gerade jetzt, wo soviele Flüchtlinge aus dem Norden in der Stadt sind und das sich Chorhop einen starken Partner für die Zukunft suchen sollte, was dieser aber wiederum ablehnte.
Das Gespräch wurde dann dadurch beendet, dass ein anderer Prätor Zeforika unbedingt sprechen wollte und soweit alles gesagt worden war.

Auf dem Nachhauseweg erblickte Ramon, eine in der Gosse liegende Frau, die offensichtlich niedergeschlagen worden war. Da er im Moment sowieso keine Lust auf Papierkram hatte und seine Geliebte nicht besuchen durfte, so er auf sein Leben Wert legte, beschloss er sich persönlich um die Sache zu kümmern. Die Frau, eine Steuerfrau von einem Handelsschiff aus Mengbilla, sagte aus, auf dem Heimweg von der Spielhalle überfallen worden zu sein, wo sie eine Menge Geld gewonnen habe (ca 100D). Nach dem Befragen einiger Zeugen, die an dem Abend im Spielhaus anwesend waren, verwickelte sich einer in auffällige Widersprüche, denen Ramon beschloss nachzugehen, indem er ihn Zuhause besuchte. Und siehe da, der Schurke war dabei, eilig seine Sachen zu packen, obwohl der Schützprätor ihm doch befahl sich für weitere Fragen zur Verfügung zu halten. Unglücklicherweise sprang ihm da der Komplize des Schurken ins Genick, woraufhin ein Kampf entbrannte, bei dem der Komplize durch einen heftigen Beintreffer kampfunfähig wurde (wird langsam zu einer Spezialität von Ramon – tödliche Beintreffer :-) ), der Schurke versuchte zu fliehen, wurde jedoch von einem Gardisten, den Ramon wohlweislich am Hintereingang postierte zu Fall gebracht. Der Komplize verblutete derweil an seiner Beinwunde. Den Großteil der Beute hatte jedoch leider die Gefährtin des Schurken, die sich während des Kampfes im Haus versteckt haben musste, die jetzt die Gelegenheit zur Flucht nutzte und wegrannte. Leider, dem Plattenpanzer sei Dank, konnte Ramon bei der darauf folgenden Verfolgungsjagd nicht mithalten und verlor die Gefährtin des Schurken aus den Augen. Die Torwachen wurden verständigt und hielten nach ihr Ausschau. Ein Teil der Beute wurde jedoch sichergestellt und konnte der Steuerfrau, die am nächsten Morgen schon wieder mit ihrem Schiff auslief, zurückgegeben werden.
An dem Abend erhielt Ramon überraschenden Besuch von dem Anführer der Hafenbande Zeforinas, der ihm die restliche Beute brachte. Die Gefährtin hatte wohl versucht bei ihm eine Passage aus der Stadt heraus zu buchen, welches ihn aber verdächtig vorkam und er daraufhin der Frau das Geld abknöpfte und sie Mittellos auf der Straße zurückließ. Sie wird wohl irgendwann aufgegriffen werden.
Den Rest der Beute teilte Ramon sich mit dem Anführer der Zeforinas.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

11. Spielabend

Anfang bis Mitte Ingerimm

Kaum hatte sich Ramon vom flinken Difar etwas erholt und konnte sich wieder mehr als drei Schritt vom Klohäuschen entfernen, bestürmten ihn seine Gefährten mit wilden Anschuldigungen gegen Yezemin. So soll sie schon seit zwanzig Jahren wie eine Fünfunddreißigjährige aussehen und damals (vor zwanzig Jahren) einem Elementarmagier, der in ihrem jetzigen Heim wohnte, den Kopf verdreht haben und von ihm alles geerbt haben, nachdem er plötzlich das zeitliche segnete. Aber der liebestolle Ramon wehrte das mit dem Argument ab, dass es sich damals, um die Mutter Yezemins gehandelt haben muss und sich die Zeugen, wie so häufig irren. Auch durch die Frage, warum sich Yezemin so heiß anfühlte, ließ sich Ramon nicht beirren und begründete dies damit, dass Yezemin offensichtlich den flinken Difar (mit Fieber) gehabt haben musste, an dem er sich ja dann angesteckt hatte. Die Sache mit den fehlenden Scherben war ebenfalls offensichtlich irrelevant, da die ja sonstwohin gefallen sein können. Also instruierte Ramon seine Gefährten, nicht mehr unbescholtene Bürger zu belästigen und sich lieber wieder wichtigeren Aufgaben zuwenden sollen.

Das taten die Zwei auch gleich am nächsten Morgen und strebten zur Arena, um noch ein wenig für die kommende Saison zu trainieren. In den Übungskämpfer errang Connar einen überraschenden Sieg gegen den Sandmeister, während sich Mangabe im ersten Kampf gegen Huka das Totengesicht in dessen Netz verfang und sich erst in der Revanche den Sieg sichern konnte.  Eine anschließende, ausgiebige Befragung der zwei Angreifer durch Mangabe brachte keine neuen Informationen über Yezemin zutage.

Ramon dagegen verbrachte, trotz der Warnungen seiner Gefährten, den Tag in den Armen seiner Liebsten und nach ausgedehntem Liebesspiel, erzählte Yezemin  Ramon die ganze Wahrheit. Es handelt sich bei ihr offenbar, um eine Dschinni, ein Elementarwesen des Feuers, das von einem Magier beschworen wurde, um ihm zu Diensten zu sein. In seiner rasenden Eifersucht belegte dieser Magier Yezemin mit einem Fluch, auf dass sie immer nur einmal mit einem Mann das Lager teilen kann und bei zweiten Mal verbrennt ihr Partner auf grausame Weise. Auch verhindert dieser Fluch, das Yezemin auf ihre Elementarebene zurückkehren kann. Da der Magier tot ist, müsste der Fluch eigentlich gebrochen sein, aber dies ist nicht der Fall. (Ein untoter Magier?) Also beschloss Ramon, in eben diesen Turm zu gehen, um dort nach dem Rechten zu sehen und um nach den wahren Namen von Yezemin zu suchen. Auch seine treuen Gefährten wollen ihn trotz aller Gefahren auf dieser Queste begleiten. Zur Vorbereitung besorgten sie sich bei Gnorgl magische Waffensalbe, um gegen die Elementare vorgehen zu können, die in dem Turm lauern könnten.

Coragon, der unter Alpträumen litt, kaum schlief und dadurch sehr blass und schwach wurde, wurde ein Schlaftrunk von Gnorgel eingeflößt, damit er wieder zu Kräften kommt. Er schlief daraufhin zwei Tage durch.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

10. Spielabend

Anfang Ingerimm 1022 BF

Coragon bemühte sich redlich darum nach neuen Wegen und Mitteln zu sinnieren den Glauben aller Glauben, also den Boronglauben in Chorhop zu festigen. So überlegten die „Helden“, dass man Zeforika um seinen sagenumwobenen Schatz erleichtern könnte, um zumindest einem der mächtigsten Vertreter des Phexglaubens zu schaden und natürlich um uns zu bereichern. Andere Ideen, wie das Abfackeln des Phextempels oder die Zerstörung der Zeforika-Werft wurden schnell wieder fallen gelassen. Es gab auch schon zahlreiche Vorschläge, wie der Bruch gemacht werden könnte. Hier seien aufgrund der Zeit nur wenige aufgezählt: Man könnte Söldner anheuern, die Zeforikas Palast angreifen, oder irgendwo anders in der Stadt ein Ablenkungsmanöver starten, von Coragon kam immer derselbe Gedanke, dass es doch möglich sein müsste Esel dahingehend abzurichten, dass sie Gold und Reichtümer aufspüren könnten, ähnlich dem Trüffelschwein. Diese Idee gab es noch in zahlreichen und überaus kreativen Varianten, z.B. Grolme in Eselkostüme stecken etc.

Allerdings gab es auch noch Pflichten, denen sie als Stadtgardisten nachgehen mussten. So lag immer noch ein bisher ungeklärter „Mordanschlag“, der sich in den Augen des Opfers eher als Notwehr darstellte in unserem Aufgabenfach. Die Sache war in der Tat recht mysteriös. Diese Kurtisane hatte aus heiterem Himmel zur nächtlichen Stunde einen Mann ohne Hilfsmittel in eine lebende Fackel verwandelt und Ramon anschließend mit ihrer doch enormen Körperwärme ein wenig irritiert. Zuerst befragten die drei den Sekretarius, der doch ein wenig über die gute Yezemin aus seinem Gedächtnis kramen und offenbaren konnte. Der Weg führte überdies zum Borontempel und zum Stadtarchiv der Stadtschreiber. Außerdem besuchten sie einen hutzligen Regenanbetermagier namens Rouhal auf dessen Turm, der auch ein wenig zu berichten wusste.

Infos die dabei zu Tage traten:

  • So ist die Schöne – äußerlich geschätzte – 35 Jahre alt. Sie sah aber bereits vor zwanzig Götterläufen genauso alt aus, als sie nach Chorhop kam und bei einem tulamidischen Magier (aus Rashtul stammend) in dessen Haus unterkam, in dem sie noch heute wohnt.
  • Dieser Magier mit Namen „Nazir Ben Gafta“ führte wohl laut Zeugenaussagen elementare Beschwörungen durch und lebte mit der Kurtisane mehrere Monate gemeinsam bis er 1003 doch recht plötzlich das zeitliche segnete. Er hinterließ der Kurtisane das Haus und all sein Hab und Gut. Muss wohl liebeskrank gewesen sein (was Ramon?).
  • Zumal hält sich ein Gerücht hartnäckig in der chorhoper Swinger-Szene, und zwar dass die Kurtisane mit einem Mann nur einmal ins Bett steigt, und diese Männer dann wohl liebestoll werden und sie mit Reichtümern beschenken würden. Klingt verhext (was Ramon?).

Einige Überlegungen und Nachforschungen zum Motiv der Kurtisane wurden angestellt. So wäre es noch wichtig zu wissen, welche elementaren Beschwörungen vor 20 Jahren von „Nazir Ben Gafta“ durchgeführt wurden. Sind das evtl. echsische Beschwörungen der Ssrkhreschim gewesen? Bei diesen ist das wichtigste Ziel, die Verlängerung des eigenen Lebens. Stammt Nazir aus der Drachenei-Akademie zu Khunchom? War er allein tätig, hatte er Auftraggeber? Fragen über Fragen, die noch offen geblieben sind. Wie wird es weiter gehen? Werden Connar und Mangabe ehrenvoll in der Arena ihr neu erworbenes Kampfwissen umsetzen können und wie wird sich mit dem über „seine“ Kurtisane herausgefundenen Belastungsmaterialien verhalten? Schauen sie wieder rein, wenn es heißt: „Vier Trottel für Boron“.

Hinweis: Dieser Bericht enhält stark subjektive Eindrücke und ist nicht als authentischer Bericht der Geschehnisse zu werten ;)

Ergänzung zu Nazir:

dieser kommt aus Rashdul, von der Pentagramm-Akademie an der bis vor einem Jahr (also auch noch lange nach seinem Abgang) auch noch Dämonenmagie gelert wurde.
Das waren jedoch zwei verschiedene Zweige, also entweder Dämonologe oder Elementarist, beides zusammen schließt sich aus (Elemente können Dämonen nicht leiden und umgekehrt siehts genauso aus).

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

9. Spielabend

Anfang Ingerimm 1022 BF

Anfangs haben unsere Helden viel über die weitere Vorgehensweise gesprochen und Pläne geschmiedet. Leider kann ich mich nicht mehr entsinnen, welche das im einzelnen waren.

Der Diensttag (man beachte das Doppel-t: Diensttag, nicht Dienstag) begann für unsere tapferen Stadtwächter mit einem Einsatz. In einer stadtbekannten Taverne und Spielhölle namens 6 Kelche war eine Gruppe von betrunkenen Thorwalern, sämtlich im Blutrausch am Randalieren. Also wurde die Reserve mobilisiert und unsere Rabengardisten eilten mit zehn Mann der Wache an den Ort des Geschehens. Dort eingetroffen wurden sofort die Schlagstöcke ausgepackt und die Übeltäter niedergeknüppelt. Einzig Coragon kannte keine Gnade und ging mit gezücktem Rabenschnabel gegen die Bande vor. Doch diese war so besoffen, dass sie sich selber ko schlug und die Wache sie nur noch aufsammeln musste.

Kaum war diese leidige Angelegenheit bereinigt, kam auch schon der nächste Einsatz. Ramons Schwarm, die bildhübsche Kurtisane Yezemin wurde in ihrem eigenen Haus von Schurken bedroht. Also überließ Ramon seiner Wache das Aufräumen in der Taverne und eilte mit etwas Unterstützung zu seiner Geliebten. Die wusste sich jedoch durchaus zu wehren, denn als Ramon dort eintraf, kam einer der Übeltäter brennend und schreiend aus dem Haus gelaufen. Dieser wurde gelöscht und sofort einkassiert. Sein Kumpan wurde verfolgt und auch erwischt. Ramon schickte seine Unterstützung mit den Gefangenen zurück zur Wache und versuchte die aufgebrachte Yezemin zu beruhigen, die durch Mangabes aggressives Befragen noch zusätzlich aufgeregt worden war. Doch bei der tröstenden Umarmung stellte Ramon fest, dass Yezemin förmlich brannte, so heiß war ihre Haut. Und auch von den Scherben einer Öllampe, mit der sie den Bösewicht, nach ihrer eigenen Aussage angezündet habe, fehlte jede Spur.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

8. Spielabend

3. Ingerimm

Beim Schutzprätor treffen einige Berichte ein, dass im Süden der Stadt ein Bandenkrieg im Gange ist und jede Tag Leichen gefunden werden. Es kämpft eine Bande von Mohas(He-Mam-Can-Bande) gegen eine Gruppe von Werftarbeitern (Zeforina), die sich zusammengeschlossen haben, um ihr Viertel vor den Mohas zu schützen. Die Gruppe beschließt dem ein Ende zu bereiten und den offensichtlich verbrecherischen Mohas den gar aus zu machen. Coragon und Ramon vereinbarn ein Treffen mit dem Chef der Werftarbeiter und planen eine Nacht und Nebel Aktion gegen die Mohabande in deren Verlauf sie komplett vernichtet werden soll.

In der Nacht sperrt die Garde, die inkognito Auftritt, die Brücken und das Tor zum Armenviertel, in dem die Mohabande ansässig ist. Die restlichen Gardemitglieder und die Werftarbeiter, die die Bandenmitglieder identifizieren müssen, bilden eine „Walze des Todes“ und durchsuchen von dem offenen Ende des Viertels durch bis zur Stadtmauer, die Häuser und erledigen sämtliche Bandenmitglieder und jeden, der Widerstand leistet.
Die Aktion war ein voller Erfolg – die Mohabande ist komplett zerschlagen. Auch der Anführer, wohl ein Freund von Huraq Arupanaq wurde getötet.

In den folgenden Tagen wurde die Werftarbeitergruppe etwas aufmüpfig, es trafen Berichte von Entführungen und Diebstählen ein. Coragon sucht daraufhin den Werftarbeiterchef auf und lässt durchblicken, dass ihm und seiner Gruppe das selbe Schicksal, wie den Mohas droht, wenn seine Gruppe nicht Ruhe gibt. Daraufhin scheint im Süden tatsächlich wieder Recht und Ordnung einzukehren.

Ramon muss derweil besorgte Prätoren, die glücklicherweise nicht wissen, dass die Garde dahintersteckt, beschwichtigen, die durch die Aktion aufgeschreckt wurden und um die Ruhe in der Stadt fürchten.

Um den Menschen in der Südstadt eine langfristige Perspektive zu schaffen, hat der Rat ein Bauvorhaben der Boron und Phexkirche genehmigt, in dem die Boronkirche einen Architekten bezahlt, unter dessen Aufsicht die Menschen in der Südstadt ihre Bretterbuden abreißen, um sich größere Wohnblöcke zu bauen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

6. Spielabend

17. Peraine

Ramon feiert seinen Geburtstag in ganz großen Stil. Einige kleinere Probleme in der Vorbereitung, so hatte sich zum Beispiel der idiotische Koch an seinem eigenen Essen vergiftet, da er vergessen hatte, zuvor das Gegengift einzunehmen, konnten glücklicherweise schnell beseitigt werden.Die geladenen Gäste (Prätoren, Oberhäupter einflussreicher Familien, Handwerksmeister, …) treffen am Abend zu den Feierlichkeiten ein.

Es wird eine durchweg gelungene Party, wie es Ramon hinterher oft gesagt wird. Es wird natürlich auch viel über Politik diskutiert. So freundet sich Coragon mit einem Geweihten aus dem Boron-Tempel an und beschließt, mit ihm und einer engagierten Bürgerin (Phyllis ?) zusammen, den Boron-Glauben in der Stadt zu stärken.
Connar ist mit der jüngsten Zeforika Tochter, Melissa der Glücksfee in seinem Zimmer verschwunden und Coragon im Drogenrausch eingepennt. Nur der Mangabe stand Ramon in der folgenden Situation zur Seite. Es haben sich nämlich die Bettler der Stadt vor Ramons Haus versammelt, die Unzufrieden damit sind, dass die Almosarin ihre Almosen gestrichen hat.
Aufgestachelt durch die ausgelassen Feiernden, werfen ein paar der Bettler Steine auf Ramon und Mangabe, die dorthin geeilt sind, um die Situation zu klären. Ramon wird von einem Stein an den Kopf getroffen und erleidet eine Platzwunde, kann den Werfer jedoch überwältigen. Auch Mangabe erledigt einen der Werfer. Die restlichen Bettler verschwinden in der Dunkelheit. Die dämlichen Gardisten haben derweil die Häuser der Reichen bewacht.

Hinweis: Dieser Bericht enhält stark subjektive Eindrücke und ist nicht als authentischer Bericht der Geschehnisse zu werten ;)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte, Uncategorized

5. Spielabend

8. Peraine
Ramon beauftragt die Gardehauptfrau Dominga Jerez Guerrero mit Nachforschungen über den tragischerweise verstorben Odomir von Hardenfels. Diese Nachforschungen blieben jedoch fürs erste erfolglos. Bei einer Audienz in Zeforikas Palast versucht Ramon herauszufinden, worin genau es sich bei dem Wettkampf handeln soll, den er mit Tetaka ausfechten soll. Zeforika will sich aber noch nicht festlegen und verschiebt diese Angelegenheit auf einen späteren Zeitpunkt. Zeforika nutzt die Gelegenheit, um die Garde zu kritisieren, da diese an den Häusern der mächtigen Familien keine Wachposten unterhält. Die folgenden Tage in Chorhop verlaufen glücklicherweise ruhig. Ramon beginnt mit der Planung für seine Geburtstagsparty am 17.Peraine. Er lädt die Vorsitzenden der leitenden Familien der Stadt ein, sowie die anderen Prätoren und einige persönliche Gäste.

13. Peraine
Die Vorhut mit den verletzten Gardisten von der Piratenexpedition trifft in Chorhop ein und berichtet über schwere Gefechte mit den Piraten. Voll Sorge um seine Männer beschließt Ramon mit seinen treuen Kameraden nach Süden zu reiten, um zu sehen, wie die Dinge stehen. Ein kürzes Stück südlich des Sklavenjägerdorfes Nova Corapia treffen die Drei auf die Überreste der Expedition. Im Eilmarsch legen sie den restlichen nach Nova Corapia zurück und verschanzen sich dort. Die Palisaden werden mit den Sklavenjägern bemannt. Nach einer grandiosen Rede von seiner Exzellenz, die den Kampfgeist der Männer entscheidend stärkt, greifen die überlebenden 100 Piraten des Massakers von Nasha an. Doch da sie über keinerlei Mittel verfügen, um die Palisade zu überwinden, ziehen sie sich schon nach kurzer Zeit wieder zurück. Bilanz: 20 tote Piraten, keine Verluste auf unserer Seite, nur ein paar Brandwunden von geworfenen Fackeln. (nicht schlecht für den ersten Einsatz unter Ramons direkten Kommando). Mangabe schleicht sich den Piraten nach und findet heraus, das diese sich zurückziehen wollen, um auf Verstärkung zu warten.

14. Peraine
Im Morgengrauen wird Nova Corapia geräumt, und die Gruppe zieht nach Chorhop ab. Dort angekommen ruft Ramon als erstes eine Ratsversammlung ein, in der Coragon von den Ereignissen in und um Nasha berichten soll. Die versammelten Prätoren sind entsetzt über die hohen Verluste der Garde und der Seesoldaten und beschweren sich darüber, dass sie vorher nicht konsultiert wurden. Zeforika beschließt die Kriegs- und den Schutzprätoren für dieses Mal mit einer Ermahnung davonkommen zu lassen und das weiterhin bei Entschlüssen, die die ganze Stadt betreffen, erst der Rat konsultiert werden muss. Connar tritt in der Arena gegen den gefangengenommen Piraten an und erringt den Sieg.

16. Peraine
Auch Mangabe möchte sich in der Arena beweisen und tritt gegen einen tulamidischen Säbelfechter an. Auch er kann einen ersten Sieg erringen.

1 Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte, Uncategorized

3. Spielabend

4. Peraine
Nach der Ratssitzung verdoppelt seine Exzellenz der Schutzprätor Ramon Rahjaduez die Wachen auf den Mauern und an den Toren um eventuellen Aktionen der Yakosh Dey vorzubeugen. Er beschließt nochmal einen Rundgang durch die Stadt zu unternehmen, um die Wachen zu kontrollieren. Auf dem Heimweg wird er hinterhältig von dem Rüpel Odomir von Hardenfels in den Dreck geworfen. Als dieser sich der Verhaftung widersetzt und handgreiflich wird und eine Forderung zum Duell ausspricht, muss seine Exzellenz seine Ehre in ebendiesen Duell wiederherstellen. Das Duell ist auf den nächsten Tag im Morgengrauen am Borontempel (Damit seine Exzellenz es nicht so weit hat).
Coragon ist derweil durch die Tavernen gezogen, um Stimmung gegen die Novadis zu machen und wirbt dabei gleich zwei Informanten für die Garde an. Weiterhin macht er Werbung für ein kostenloses Waffentraining für borongläubige Bürger.

5. Peraine
Im Morgengrauen tritt seine Exzellenz zu dem Duell an. Die anderen Rabengardisten kommen als Rückendeckung und mögliche Rächer mit (Danke fürs Vertrauen). Ramon glaubt unerschütterlich an seinen Sieg und setzt sein komplettes Barvermögen + die Gardekasse auf ebendiesen. Ehrenvoll, wie er nun einmal ist, überlässt er dem Rüpel Odomir von Hardenfels den ersten Schlag. Doch dieser Trottel von Mittelreicher schafft es sich mit seinem eigenen Streich zu verletzen. Seine Exzellenz legt seine komplette Kraft in einen einzigen meisterlich geführten Schlag, der das Bein des räudigen Mittelreichers bricht – der daraufhin zu Boden geht. Da das Duell bis zum Tode geführt werden muss, schlägt Ramon Odomir den Kopf mit dessen eigener Waffe ab. Nach diesem Sieg streicht er seinen wohlverdienten Wettgewinn ein. Die Leiche wird den Borongeweihten übergeben.

  • Die Rabengardisten beschließen die Wohnung von Odomir zu untersuchen, um herauszufinden, ob er vielleicht nicht aus eigenem Antrieb gehandelt hat. Und tatsächlich findet sich ein Papier das den Tod von dem Schutzprätor fordert, in derselben Schrift geschrieben, wie die erpresserische Forderung, dass Ramon die Stadt verlässt.
  • Am Abend ist der oberste Kadi Nurroconi zu Gast im Anwesen des Schutzprätors und mithilfe eines Trankes von Gnorgl wird unauffällig dessen Zunge gelockert. Aber bei dem Gespräch kommt nichts anderes heraus, als dass Nurroconi das Wohl der Stadt am Herzen liegt und dabei in dem Schutzprätor und seinen Kameraden einen wertvollen Verbündeten sieht. Von dem Mordanschlag auf Ramon weiß er nichts.

6.Peraine

  • Im Gardehaus wir ein kostenloses Training für interessierte Bürger angeboten, aber der Erfolg ist nur mäßig.

7.Peraine
Ratssitzung:

  • Es wird beschlossen, das Amt von Schutz- und Kriegsprätor zu vereinen, der Inhaber des Neuen Amtes soll in einem Wettstreit zwischen Ramon und Tetaka ermittelt werden. Die Art des Wettkampfes wird noch von Zeforika beschlossen.
  • Ein atemloser Gadist platzt in die Sitzung und ruft den Schutzprätor und die Kriegsprätorin zum Jaguartor (Südtor), wo ein Yakosh Dey mit einem Pferd mit einer geleerten Schatztruhe, die das Siegel der Stadt trägt, mitführt. Der Yakosh Dey berichtet, das die drei Steuereintreiber – Gardisten von Piraten entführt wurden. Es wird sofort beschlossen eine Befreiungsexpedition zu starten. Ramon schickt Coragon an seiner statt mit zwanzig Gardisten und zwei Weibeln, die Kriegsprätorin nimmt dreißig ihrer Soldaten mit.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

1. und 2. Spielabend

30. Phex

Ihr kommt in Chorhop an, am Abend gewinnt Ramon bei der großen Lotterie mit seinem Los das Amt des Schutzprätors.

dächer-chorhops
1.Peraine

  • Kennenlernen der Villa, der Bediensteten und des Secretarius.
  • Bei der Visite der Garde bietet sich ein klägliches Bild, ein verloterter undisziplinierter Haufen namens Stadtgarde.
  • Erste Disziplinierungsmassnahmen werden beschlossen sowie eine Veränderung des Dienstplans.
  • Am Abend dann die erste Prätorensitzung bei Zeforika, Lucan trägt seine Pläne vor und kann eine Umstrukturierung der Truppenverhältnisse von Kriegs- und Stadtgarde erwirken.

2. Peraine

  • Ein Aufschneider namens Odomir von Hardenfels wird die Aufnahme verweigert nach einem Übungskampf.
  • Eine Schlägerei auf dem Marktplatz wird verhindert und die beteiligten Händler arrestiert.
  • Am Abend erreicht ein Bestechungsbrief eure Villa in der ein unbekannter Erpresser die Aufgabe des Amtes für 333 Dukaten verlangt.
  • Mangabe bietet als “Verbindungsoffizier” zwischen Stadt- und Kriegsgarde der Kriegsprätorin seine Unterstützung an.
  • Die Gruppe besucht Gnorgl, einen Alchimisten aus dem seltsamen Volk der Regengrolme. Mangabe kauft sich etwas Rauschkraut und tauscht dagegen seine Edelsteine ein.

3. Peraine

  • Die offensichtlich betrunkene Gardehauptfrau wird zur Disziplinierung von Corragon um die Stadtmauern getrieben. Später lädt er sie auf einen abendlichen Umtrunk in die Villa ein.
  • Corragon macht sich auf, anregende Substanzen bei Gnorgl zu kaufen, kommt mit diesem aufgrund seiner stolzen Preise nicht zum Geschäft. Beinahe eskaliert die Situation als Gnorgl “andere Tauschgegenstände” im Gegenzug für seine Tränke als Wert anbietet.
  • Nachdem ein Yakosh Dey Stammeskrieger ihm ebenfalls erhöhte Preise für minderwertiges Rauschkraut auftischt platzt Corragon der Kragen und er erschlägt diesen, nimmt sich seine Wertgegenstände und verständigt in der Nähe patroullierende Gardisten. Er gibt den Hinweis dass er gesehen hätte wie “ein Novadi einen Yakosh Dey erschlagen hätte und anschließend Richtung Novadi Viertel gerannt wäre”. Ein “Schuldiger” wird auch rasch gefunden und eingesperrt. Aufgrund der heiklend Sachlage (Yakosh Dey besitzen faktische Immunität aufgrund der Friedensverträge mit den örtlichen Stämmen) wird der Fall nicht direkt öffentlich gemacht sondern schnellstmöglich an den obersten Kadi Nurroconi gegeben. Dieser verurteilt sofort den Novadi zur Auslieferung an die Yakosh Dey Stämme, die über ihn richten sollen.

4. Peraine

  • Die Leiche des Stammeskriegers sowie der Novadi werden nun Richtung Stadttor gebracht um von den Waldmenschen entgegengenommen zu werden. Circa 200 Stammeskrieger versammeln sich vor den Toren und schicken eine Delegation in die Stadt.
  • Der Hairan sowie Zoll und Handelsprätor Rastafan ibn Thabarulla versammelt seine Novadi Krieger sowie die gesammten örtlichen Novadis auf dem Campo Areal (dem größten Platz und Ort kurz vor den Stadttoren) um die Übergabe zu verhindern und dagegen zu protestieren.
  • Handelsprätor, oberster Kadi und Ramon als Schutzprätor streiten über den Sachverhalt, der Novadi verlangt eine neue, öffentliche Gerichtsverhandlung. Die beiden weigern sich jedoch und es kommt beinahe zur Eskalation als der Despot Zeforika auftritt und Aufklärung verlangt.
  • Nach Kenntnis der Sachlage beschließt er diplomatisch geschickt ein Gottesurteil denn der kann es sich weder mit den örtlichen Waldmenschen als auch den Novadis verscherzen.
  • Der Novadi bekommt die Chance durch einen Zweikampf auf Leben und Tod gegen einen ausgewählten Stammeskrieger der Yakosh Dey in der Arena unschuldig gesprochen zu werden.
  • Während beinahe die gesamte Stadtbevölkerung gespannt Richtung Arena vor die Tore zieht, nutzen Mangabe, Corragon und Connar die Chance und brechen in das nun schwach geschützte Anwesen des Hairans ein um nützliche Informationen zu suche.
  • In der Arena passiert das unfassbare, der eindeutig unterlegene Novadi schafft es den übermütigen Waldmenschen in seine Klinge laufen zu lassen und gewinnt damit die Freiheit.
  • Als die Novadis mit dem Freigesprochenen jubelnd Richtung Stadt ziehen wird dieser durch einen Yakosh Dey Speer ermordet. Die Situation eskaliert, die Prätoren sowie die Stadtbevölkerung flüchten schnell in Stadt zurück, nur ein paar todesmutige Novadis ziehen voller Rachsucht die Klingen und laufen in das sichere Verderben der Yakosh Dey Speere. Die Tore werden verschlossen und eine Sonderratssitzung einberufen. Die Taten der Yakosh Dey werden von 8 von 9 Prätoren unter Protest des Hairans als Entschuldbar beschlossen. Dieser ist ausser sich und droht damit den Kalifen zu verständigen was Zeforika kühl abtut.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte