Archiv der Kategorie: Spielercharaktere

Sahid ibn Selo al-Fessir

Sahid ist ein angesehener Bürger der Stadt Chorhop. Er bewegt sich sicheren Fußes sowohl durch die High Society der Stadt als auch in solchen Etablissements, in die ein Zeforika niemals den seinen setzen würde. Der Endzwanziger ist mittlerweile so gut im Stadtstaat konsolidiert, als dass er ein – direkt am Plaza Generoso gelegenes – Häuschen samt kleiner Dienerschar sein eigen nennen kann. Seinen Besitz und seine „Reichtümer“ hat dem Ableben seines Oheims zu verdanken; aber nicht nur dies sondern auch sein Leben hat er dem von ihm in Ehren gehaltenen Rastafan ibn Selo al-Fessir zu verdanken.

Dieser Rastafan ibn Selo al-Fessir – ehemals ein angesehener ortsansässiger Händler und heimlicher Spion Al’Anfas – griff während einer seiner Handelsfahrten einen kleinen ca. 3jährigen Jungen auf. Der Junge schien der einzige Überlebende eines durch einen Piratenangriff versenkten Schiffes vor der Küste Tuluas zu sein. In seiner durch Phex verliehenen grenzenlosen Großherzigkeit nahm er den Jungen auf, adoptierte ihn unter dem Namen Sahid und zog ihn fortan wie sein eigen Fleisch und Blut auf. Dies beinhaltete neben einer höfischen Erziehung auch eine kämpferische Ausbildung, die Sahid in den Diensten der Stadtgarde erlangte. Auch trat er in die Fußstapfen seines Ziehvaters und begann damit sich in dessen Handelsgeschäft sowie in die Spinagetätigkeit in den Diensten Al’Anfas einzuarbeiten und wurde zudem ein aktives Mitglied der chorhopschen Phexgemeinde und genießt auch dort einen tadellosen Ruf.

Doch dann kam der Schicksalsschlag der Sahid aus dieser so behüteten Bahn warf. Rastafan ibn Selo al-Fessir verstarb völlig unerwartet aufgrund einer Meuchelei, die bis zum heutigen Tage nicht aufgeklärt werden konnte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Sahid alles daran setzen will den oder die Mörder seines Ziehvaters sowie das dahinterstehende Motiv aufzudecken. Um mit der Trauer um diesen für ihn so großen Verlust zurecht zu kommen, flüchtete er sich in die Arme von Marbos Odem und war von nun an immer öfter in den chorhopschen Glücksspieletablissements oder auf den Dächern von Chorhop – immer dabei an seine Grenzen zu gehen – anzutreffen. Mittlerweile wandelt Sahid auf einem schmalen Grad zwischen gesellschaftlicher sowie glücksspielerischer Genialität und subtiler Selbstzerstörung. Allerdings sind Tendenzen der Besserung in Sicht; so findet er wieder Gefallen am weiblichen Geschlecht – Zeugnis dessen ist nicht zuletzt die Wahl zum Prinz Rahjanal – und die Möglichkeit als Detektiv für die Phexgemeinde sowie als Agent für die Schwarze Perle tätig zu werden.

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Ramon Rahjaduez

Ramon

Hintergrund:
Ramons Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, er war ihr erstes und einziges Kind. Sein Vater, ein Bibliothekar in der Universität von Al‘ Anfa hat ihn alleine großgezogen. Schon früh entdeckte Ramon sein Interesse für die Bücher und die Geschichten, die in ihnen niedergeschrieben sind. Am Meisten jedoch für die Bücher mit Reiseberichten aus fernen Ländern und heilige Schriften über das Wirken Borons. So verbrachte er oft Stunden an der Seite seines Vaters in der Bibliothek.

Als dann jedoch sein Vater an einer schweren Krankheit erkrankte, wurde dieser aus der Bibliothek entlassen und auch Ramon hatte dort keinen Zugang mehr. Ramon pflegte seinen Vater solange, wie das Geld reichte (nicht sehr lange) und so starb schließlich auch sein Vater. Nun mittellos (auch die Vermieter der Wohnung, in der er mit seinem Vater wohnte haben ihn dann rausgeschmissen) wollte er seine Liebe zu Reisen und zu Boron vereinen und legte den Diensteid für die Rabengarde ab.

In der Grundausbildung erkannte man seine Intelligenz und bildete ihn zum Sanitäter aus. Er versteht sich nicht nur auf das fachgerechte Vernähen von Schnittverletzungen, sondern auch auf das Kurieren von vielerlei Giften und Krankheiten.
Auch wenn seine niedrige Fingerfertigkeit dabei ein wenig hinderlich ist, gleichen das seine Intelligenz und sein Charisma wieder aus.

Werte:
Gutaussehend, Resistenz gegen Krankheiten, Soziale Anpassungsfähigkeit;
Neugier 7, Prinzipientreue (6; keinen verwundeten Kameraden im Stich lassen, kein unnötiges Geschwätz, Bestattungspflicht), Verpflichtungen (gegenüber dem Orden);
Die Schulden wurden auch hier erlassen.

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Connar Flickenrock

Connar

ohne Vorlage aber mit Gedanken an den Legionär Titus Pullo aus Rome

Connar hat:
Begabung für Talent Hiebwaffen, Eisern, herausragende Eigenschaft: Körperkraft: 1, soziale Anpassungsfähigkeit, Goldgier 5, Jähzorn 6, Prinzipientreue 6, Verpflichtungen;
Schulden wurden ja großzügigerweise erlassen 🙂

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Mangabe

Mangabe

Utulu aus dem Stamm der Shokabunga

Mangabe ist zwar ein Utulu (streng genommen also auch ein Waldmensch), jedoch seit seiner
Kindheit als Sohn von Sklaven in Al Anfa aufgewachsen.
Um sich und seine Familie aus dem Elend als Sklaven zu holen, nahm er sich vor, Karriere bei den Rabengardisten zu machen. Er konnte seinen Besitzer überreden, ihn befristete Freiheit und damit die Möglichkeit, dem Orden des schwarzen Rabens beizutreten. Die Bedingung seines Herrn war, ihm 2/3 seines Soldes abzuzahlen, bis zu einer Gesamtsumme von 1000 Dukaten.
Insgeheim hofft Mangabe darüber hinaus, noch viel mehr zu verdienen, um auch seine Eltern und seine Schwester freikaufen zu können.

In der Truppe ist er der unverzichtbare Aufklärer im Dschungel und der Experte, wenn es gegen Waldmenschen geht. Zwar hat der Orden auch hin und wieder einheimische Aufklärer mit dabei, diese sind jedoch nicht immer vertrauenswürdig, Mangabe hingegen steht schon zwangsläufig treu zu seinem Orden.

Dafür wird ihm auch gewährt, nur einen leichten Lederharnisch ohne Wappenrock zu tragen, nur ein Wappen auf der rechten Brust des Lederpanzers weißt ihn als Streiter des Ordens aus.

Mangabe
Vorteile Gewandtheit (+1) und Hitzeresistenz und hat zudem folgende Nachteile: Neugier (10), Schulden, Verpflichtungen, Niedrige Magieresesitenz (2) und zudem eine Unfähigkeit für die Talentgruppe Gesellschaft.

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Coragon Delazar

Hintergrund:
Er hat zwei Geschwister: Sandor und Alissa.
Sein älterer Bruder Sandor trat die Weihe in der Boronkirche an, weswegen man ihn dazu bestimmte, die Tradition bei den Rabengardisten fortzuführen. Er folgte diesem Beschluss ohne Widerworte, obwohl er lieber den gleichen Weg eingeschlagen hätte. Das Verhältnis zwischen Sandor und ihm ist gut.
Alissa ist wenig jünger als Coragon. Sie wurde vor einigen Jahren von Entführern verschleppt, weil man ein Lösegeld für sie erpressen wollte. Coragon spürte die Ganoven auf, indem er einen von ihnen beim Abholen des Lösegeldes verfolgte. Drei konnte er stellen und richtete sie ohne viel Federlesen. Nur der Anführer, Alonzo Mascanares (damals ein Kleinganove – heute, wer weiß?), entkam und ist seitdem untergetaucht.
Seither sind Alissa und Coragon unzertrennlich. Sie genießt sein uneingeschränktes Vertrauen und was sie nicht über ihn weiß, wird mit ihm ins Grab gehen. Sie wird das Weingut der Mutter übernehmen.
Die Eltern Viviane (sie stammt aus einer angesehenen Familie die Wein für die Kirche anbaut) und Alejandro (ein Ordenskrieger) behandelt Coragon mit Respekt und Achtung. In der Familie wird traditionell darauf bestanden, dass die Eltern eher Mentoren der Kinder sind und sie daher eher führen als umsorgen. Das Siezen ist hier üblich. Dementsprechend ist die Beziehung freundlich, aber nicht besonders warm.

Charakter:
Coragon ist kein Freund von Intrigen sondern löst Probleme gerne kurz und bündig mit einem Hang zum Nachdruck. Durch seine Ausbildung zum Rabengardisten ist er gewohnt, dass man Befehlen gehorchen muss und erwartet auch von anderen, dass sie sich seinen Befehlen unterordnen.
Durch die Weihe zum Borongeweihten kommt hinzu, dass er über sich keinen anderen Befehlsgeber sieht als den Gott selbst. Die Meinung von Geweihten oder Militärangehörigen, die in der Rangfolge gleich oder über ihm stehen, wird er jedoch durchaus in seine Überlegungen miteinbeziehen.

Aktuelle Entwicklung:
Die Rabengardisten bestehen darauf, dass er nach der (kostspieligen) Grundausbildung zunächst weiter Dienst leisten muss.Daher bleibt er trotz seiner Weihe voerst Mitglied der Einheit und ist seitdem mit der Unterwanderung von Chorhop beschäftigt.
Nach dem Massaker von Nasha und der damit zusammenhängenden Beherrschung durch den Diener Targunitoths ist Coragon ob seiner Vorgehensweise nachdenklicher geworden. Offenbar teilt sein Gott seine Einteilung in Gläubige und Ungläubige und seine rücksichtslose Vorgehensweise nicht. Er wird versuchen durch Gebet und Meditation den Willen seines Herren zu erforschen und fürderhin nach diesen Geboten zu leben.
Seine Einheit wächst ihm zunehmend ans Herz. Auch wenn er teilweise recht ruppig und aufbrausend reagiert hat er nicht vergessen, dass sie ihn schon das zweite Mal bei einer Besessenheit beigestanden haben.

Corragon-Delazar

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