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27. Spielabend – Die Ruhe nach dem Sturm

Kurz nach der Schlacht widmete sich Ramon der Versorgung der Verwundeten, wofür er ein Lazarett bei der Garde einrichtete. Schon nach kurzer Zeit traf Sahid, mit einem alten Freund, Nazir, ein tulamidischer Sklavenfänger bei der Garde ein. Nazir hatte einen der verwundeten Thorwaler vor dem wütenden Mob gerettet und brachte diesen zu Ramon, um seine Wunden versorgen zu lassen, damit er ihn als Sklaven verkaufen kann. Ramon kaufte ihm den Sklaven sogleich für die Summe von 40 Dukaten von Nazir ab.

Nachdem sich der Rauch der Schlacht gelegt hatte, wurden die Verluste gezählt. Die Garde und die Seesoldaten haben jeweils 10-15 Gefallene zu beklagen, von den Überlebenden haben die Meisten schwere Verwundungen erlitten.
Mit einer feierlichen Zeremonie wurde den Helden der Schlacht der Verdienstorden Chorhops (ein goldener Würfel) verliehen. Sahid und Coragon für die Besetzung der Geschütztürme und die Versenkung der Thorwalerschiffe, Connar post mortem für seinen heldenhaften Einsatz und Ramon dafür, dass er es als einziger schaffte, seine Einheit zusammenzuhalten und die plündernden Thorwaler durch die Stadt jagte.

Connar wurde am nächsten Boronstag mit allen Ehren bestattet…

mit seinem Rabenschnabel und seinem Frostsäbel (der vorher exorziert wurde) an der Seite und den Waffen seiner besiegten Gegner zu Füßen.

Mit der nächsten Karawane aus dem Süden traf ein Trupp Rabengardisten ein. Quintilius, ein Waffengefährte von Coragon und Ramon, brachte Neuigkeiten von unserem Chef Oderin du Metuant und einen Brief aus der Stadt des Schweigens, in dem Coragon zum neuen Hochgeweihten für Chorhop ernannt wird.

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26. Spielabend – Die Schlacht von Chorhop

Bericht des Schutzprätors auf der ersten, kurzen Ratsbesprechung nach der 1. Schlacht von Chorhop:

Indem die Thorwaler einen magischen Sturm beschworen, zwangen sie die Garde zum Rückzug von den Verteidigungstürmen und konnten unbehelligt ins Hafenbecken einfahren. Die Novadireitergarde des Hairans stürtzte sich sogleich in einem tollkühnen Angriff auf die Thorwaler und verschaffte der Stadtgarde und den Seesoldaten genügend Zeit, Verteidigungspositionen einzunehmen, wurde dabei jedoch komplett aufgerieben. Leider erwiesen sich unsere Kräfte als im Nahkampf viel zu unterlegen, um die Stellung halten zu können und die Trupps, die von Coragon, Connar und Tetaka befehligt wurden, suchten schon nach kurzen Gefecht ihr Heil in der Flucht.

Strategiekarte Chorhoper Piratenangriff

 

Ich konnte mich mit meinem Trupp aus dem Nahkampf lösen und im Domizil des Hairans verschanzen. Die feindliche Thorwaler-Otta stürmte auf den Marktplatz weiter, wo sich die Stadtmiliz sammelte. Ich wollte mit meinem Trupp die Thorwaler von hinten angreifen und sie so umschließen, jedoch schlug mein Umklammerungsmanöver fehl, da sich die rückgratlose Miliz gar nicht erst dem Kampf stellte, sondern sofort floh. So machte ich mich mit meinem Trupp an die Verfolgung der plündernden Thorwaler und deren Kapitänin, der ich in unserem ersten Zusammentreffen eine klaffende Unterleibswunde zufügen konnte, jedoch selber Eine am Bein erlitt. Mir gelang es schließlich sie in einem Haus zu umzingeln und Verstärkung zu rufen.

Sahid, dem ich den Spezialauftrag gegeben hatte, mit einem kleinen Trupp den nördlichen Geschützturm zurückzuerobern und die Drachenboote zu beschießen, gelang es unter hohem persöhnlichen Risiko, sich an den Thorwalern, die dieselbe Idee hatten, vorbeizuschleichen und sie schließlich mit einer Brandgranate zu ihren Vorvätern zu schicken. Zusammen mit seinem Trupp nahm er die Drachenboote ins Visier, setze eines davon in Brand und zwang so die Thorwaler zum Rückzug zu den Booten und aus der Stadt heraus. Coragon trommelte ein paar versprengte Soldaten zusammen und besetzte den anderen Geschützturm und zusammen mit Sahids Mannschaft gelang es ihnen noch ein fliehendes Thorwalerschiff zu versenken.

Connar eilte derweil mit Verstärkung zu mir, um gerade rechtzeitig in den Kampf einzugreifen, denn die Thorwaler machten einen letzten verzweifelten Ausfall, um aus dem Haus, dass wir in Brand gesetzt hatten zu entfliehen.

Olgerda - Thorwaler Piratenkapitänin

Die Piratenkapitänin schlug mit ihrer gewaltigen Axt in die Reihen der verdutzen Stadtgarde, welche erst gar nicht zum Abfeuern ihrer Armbrüste kam. Also stellte sich Connar der Hühnin. Er wehrte sich tapfer, wurde jedoch in diesem letzten Gefecht  von zwei mächtigen Axthieben der Thorwalerkapitänin in Borons Hallen geschickt. Möge Boron seiner Seele gnädig sein und ihm den ihm gebührenden Platz in seinem ewigen Reich gewähren, Connar hat ihm treu und tapfer gedient. Jedoch erzürnte dieser Schlag die Garde so sehr, dass die Thorwaler bis auf den letzten Mann mit Armbrustbolzen und Säbelhieben niedergemetzelt wurden. Nach dem Kampf liegen neben 6 Thorwalern, die Kapitänin Olgerda, der Rabengardist Connar Flickenrock sowie zahlreiche tote Gardisten. Somit wurden die letzten Widerstände der versprengten Thorwaler in der Stadt niedergeschlagen, aber zu einem hohen Preis.

Zum Abschluss möchte ich Sahid für den höchsten Verdienstorden Chorhops vorschlagen, denn er hat nicht nur sechs Thorwaler Elitesoldaten mit eigener Hand ausgeschaltet, sondern auch durch seinen beherzten Einsatz bei der Eroberung des Geschützturms maßgeblich zur Verteidigung Chorhops beigetragen, indem er die Thorwaler zum Rückzug zwang. Solche Helden braucht diese Stadt und sein leuchtendes Beispiel sollte eine Inspiration für alle Bürger sein.

 

Der Spielabend aus der Sicht des Spielleiters:

Ein spannender Spielabend, der erwartungsgemäß zu einigem Gesprächsstoff nach dem Spielabend sorgte.

Die Schlachtreihen wurden wie erwartet von den Thorwalern durchbrochen, durch massiven Schaden an den Gegnern und den vergeigten Moralproben der städtischen Truppen. Danach war es nur noch ein durch die Straßen jagen de versprengten Bürgerwehr, bis die Thorwaler schließlich in Éinkaufsstimmung gerieten.

Derweil schlich sich der Phexakoluth/Streuner (Spielercharakter) auf den nördlichen Geschützturm (Fuldigor) um dort einige Thorwalerveteranen vorm Erobern des Munitionsdepots abzuhalten. Vom Dach aus feuerte er mit einigen Chorhoper Zuckerbäckern unter der Führung von Alrik Zuckerbäcker die erste Otta in Brand.
Die Thorwaler alarmierten sofort mittels Hörnern ihre Truppen welche unterdessen im fröhlichen Plünder/Feuerrausch unterwegs waren und zogen sich auf die Schiffe zurück.

Ein zweiter Spielercharakter, Rabengardist und Boroni sammelte versprengte Bürger und Gardisten um den zweiten Turm ebenfalls feuerbereit zu machen. Die drei sich in Aufbruch befindlichen Ottas konnten zwar noch beschossen werden, aber das Zielen gestaltete sich deutlich schwerer und viele Treffer gingen daneben oder auf die eigenen Galeeren. Eine letzte Salve konnte immerhin noch das zweite von 4 Schiffen in Brand setzen während die anderen beiden flohen.

Die versprengten Thorwaler der vierten Otta bekamen nicht viel mit vom Aufbruch und wurden dort einfach im Stich gelassen. Olgerda und ihre Männer zogen sich in ein Haus zurück, das von der Garde umstellt und nach einiger Zeit in Flammen gesteckt wurde.
In einem letzten Kampf unter Blutrausch zogen die 6 Thorwaler aus dem Gebäude und lieferten sich einen aussichtslosenTodeskampf mit den Gardisten und zwei der SCs (beide Rabengardisten). Dabei forderte Connar Olgerda heraus, welche vorher schon den Schutzprätor zum Rückzug zwang. Jetzt im Blutrausch war sie nochmal gefährlicher und setzte mit ihrer mächtigen Barbarenstreitaxt idem tapferen Rabengardist mit zwei Hieben ein Ende.

erster Wurf: Olgerda schlägt den Rabengardist 21 TP, der Gegenangriff des Rabenkriegers endet beinahe in einem Patzer
zweiter Wurf: Olgerda schlägt eine glückliche Attacke mit einer bestätigten 1, 16 SP werden ausgewürfelt (3W+5), dazu kommen 5 für den Blutrausch, also 21 TP, die verdoppelt einen Gesamtschaden von 42 TP geben!

Der Rabengardist wird förmlich in zwei Hälften geschlagen und ist sofort tot. Die restlichen Gardisten und sein Gefährte schießen Olgerda und ihre Wüterische sicherheitshalber aus der Entfernung mit Armbrüsten nieder, was viele Bolzen kostet, bis auch der letzte Thorwaler nicht mehr aufsteht.
Drumherum liegen neben 6 Thorwalern Olgerda, der Rabengardist Connar Flickenrock zahlreiche tote Gardisten. Somit wurden die letzten Widerstände der versprengten Thorwaler in der Stadt niedergeschlagen, aber zu einem hohen Preis.

Interessanterweise waren die restlichen 3 Thorwalerschiffe bereits davon geeilt, als sich der Heldentod ereignete,  Im Prinzip hätten die SCs und die Garde also im Prinzip sich viel Zeit lassen können. Aber der Schutzprätor bestand darauf, der Anführerin und ihren Schergen möglichst schnell den Garaus zu machen und nach misslungenen Türöffnungsversuchen, wurde das Haus in Brand gesteckt.

Die rausstürmenden Thorwaler im Todesrausch waren für die Spieler recht deutlich als Gefahr anzusehen. Und gerade die Piratenkapitänin war in ihren Fähigkeiten den Spielern bekannt. Nachdem der Schutzprätor am letzten Spielabend von ihr aufgemischt wurde und sich zurückzog, hat ein anderer Spieler deren Werte von meinen Unterlagen erspickt. Er hat sich dann freiwillig der Piratin gestellt. Und die Konsequenzen waren eben klar. In Kämpfen können bei uns jederzeit SCs sterben, daher gibt es ja Dinge wie Rückzug und ähnliches. Und den Rückzug hätte er auch noch nach dem ersten Treffer vollziehen können, blieb aber trotz 15 LE immer noch im Zweikampf.

Outgame hätte man also abwägender handeln können, aber so war es ingame ein spannender Heldentod, der dafür sorgte, dass der SC bei den Männern der Stadtgarde auch in Borons Reich in Erinnerung bleibt, als Held von Chorhop.

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25. Spielabend

Ein kurzer Bericht der Schreibstubenkraft Alejandro Alfaro (Stadtwache):

Da diese üble Piratenbrut immer näher rückte, beratschlagte der ehrwürdige Rat der Prätoren, was zu unternehmen sei, um dieser Bedrohung Herr zu werden. Die Prätorin Tetaka Arupanaq und mein Herr Ramon Rahjaduez plädierten dafür, die Piraten präventiv anzugreifen, bevor diese sich mit den brandschatzenden Barbaren aus dem fernen Thorwal zusammentun könnten. Der weise Herr Zeforika sprach sich jedoch dafür aus, das Piratenpack zu bestechen, damit dieses von seinem Vorhaben ablassen würde. In der folgenden Abstimmung wurde mit einem Stimmenverhältnis von 5:4 entschieden, dass unsere ehrwürdige Stadt die Piraten bestechen werden sollte.

Als für die Aufgabe betrauter Diplomat wurde mein Herr der Schutzprätor Ramon Rahjaduez ernannt (für eine fürstliche Belohnung, von der ich jedoch nichts zu sehen bekam), der darauf auch gleich mit seinem treuen Hauptmann Connar Flickenrock aufbrach, den Piraten entgegen zu eilen. Nach kurzen Verhandlungen mit den Piraten-Kapitänen erzielte mein Herr, dass die Piratenbrut Reparationszahlungen und Wegzoll erhalten würde, wenn sie im Gegenzug Chorhop verschonte.

Doch die andere Bedrohung in Form der sich immer noch schnell nähernden Flotte der thorwalschen Langschiffe spitzte sich unerbittlich zu. Um an den Geschütztürmen vorbei in unseren Hafen einfahren zu können, beschworen sie einen magischen Sturm, der unsere tapfere Garde zwang, die Türme zu verlassen. So konnten sie unbehelligt in unserem Hafen landen und nun gilt es sie in einem unerbittlichen Häuserkampf zu schlagen. Niemals werden wir unsere schöne und traditionsbewusste Stadt in die Hände dieser Barbaren fallen lassen. Kämpft und sterbt für Corapia tapfere Mannen!

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24. Spielabend

Ein kurzer Bericht, den der Schutzprätor seiner Schreibstubenkraft Alejandro Alfaro diktierte:

Sahid bemerkte, wie ihn eine Elster beobachtete. Da diese Art in den Dschungeln Meridianas nicht vorkommt, warf er den Vogel mit seinem Wurfdolch ab. Dort, wo der Vogel landete verwandelte er sich in einen nun schwer verwundeten Phexgeweihten. Ich versorgte dessen Wunden und holte ihn von der Schwelle Borons zurück. Coragon, Connar und Sahid ritten zurück nach Chorhop, um die Tempel zu warnen, dass ein Anschlag von einem Dämon bevorsteht, den Phyllis vor ihrem plötzlichen und tragischen Ableben noch höhnisch ankündigte.

Tatsächlich wütete in dem Borontempel ein Feuerdämon, dem sich Coragon und Connar sogleich heldenhaft entgegenstellten, während Sahid zum Phextempel eilte, um Verstärkung zu organisieren.

…und durch Lärm und Geschrei aus dem Chorhoper Südviertel wurde ich jäh aus dem Schlaf gerissen. Ich kleidete mich schnell an, nahm meinen Wurfdolch und verließ mein Anwesen. Gar nicht weit entfernt, sah ich wie Rauch aus dem Borontempel stieg. Bei den Zwölfen, irgendein Gefühl in mir sagte direkt, dass es sich hier um dämonisches Treiben handeln musste. Brände sind nun nichts ungewohntes bei uns, gerade in den zahlreichen Holzhütten der Südstadt. Aber der aus heiligem Mohagoni erbaute Tempel hatte noch nie Feuer gefangen, als hätte Boron mit Bruder Ingerimm einen Pakt geschlossen, diesen zu verschonen. Ich rannte also zum Marktplatz um die anderen Brüder und Schwestern zu alarmieren, als mir diese bereits entgegenkamen. Jesabela und Korrero hatten sich ebenfalls wohlweißlich gerüstet, mit Gebetsbuch und dem was sie sonst noch so gebrauchten um unseren Herrn zu dienen. Wir eilten uns, schnell über die Brücke über den Südask, den Tempelhügel hinauf. Dort hatten sich bereits einiges Volk versammelt um die Löschmaßnahmen einzuleiten. Aber irgend eine unheilige Macht musste ihnen Angst eingejagt haben. Wo ich auch hinblickte, wen ich auch ansprach, Hilfosigkeit und blankes Entsetzen stand in ihren Gesichtern. Ja, selbst die Stadtgarde stand da und nur einige wenige konnten sich soweit organisieren, eine Löschkette in Gang zu bringen. Jesabela zauderte nicht lange, sie durchnäßte sich ein Tuch und band es sich ums Gesicht, als Schutz vor dem beißenden Rauch, welcher unaufhörlich aus dem Tempel drang. Ohne zurückzublicken trat sie entschlossen durch die Pforte des Borontempels. Korrero und ich eilten ihr hinterher. Was dort drin geschah, kann ich nur noch teilweise wiedergeben, die Erinnerungen fällt mir aus irgendeinem Grund schwer. Vielleicht will mir Boron einfach das Leid und den Schmerz ersparen, der uns in diesen Momenten wiederfuhr. Der große, karge Gebetsraum stand an vielen Stellen in Flammen und der Rauch erschwerte die Sicht. Vor dem Altar stand ein grauenvolles Flammenwesen, ein Dämon aus beißendem Rauch und loderndem Höllenfeuer. Zu Füßen des Dämons die offensichtlich bereits gefallene Borondienern Luisina. Der Hüter der Nacht und ein dritter Boroni namens Tito knieten zu Boden und beteten die Zwölfe um Schutz vor dem Dämon an. Er hätte sie sicherlich auch sofort verbrannt, wenn nicht zwei weitere Krieger ihm Einhalt geboten hätten. Einer davon,  Corragon ist sein Name, ein Boroni aus AL Anfa, der andere, sein Söldnergefährte Connar. Beide hatten ihre Waffen gezückt, Rabenschnäbel mit Verzierungen wie ich sie bislang nur in Aufzeichnungen sah. Der Dämon ließ sich davon jedoch nicht beirren und griff die beiden mit unheiligen Flammen an. Wir baten um Phexens Segen und versuchten, die beiden in ihrer schweren Schlacht  zu unterstützen. Die weiteren Ereignisse sind schwammig. Irgendwann wurde der kämpfende Boroni vom Flammenwesen schrecklich verbrannt und stürzte zu Boden. Der andere kämpfe trotz schwerster Wunden weiter, rettete sich dann aber auch mit seinem gefallenen Gefährten nach draußen. Jesabela war kurz vor Vollendung ihres  Exorzismus als das Flammenwesen über sie herfiel. Ich wollte Korrero noch helfen, aber dann stürzte ein Dachbalken auf mich und ich verlor das Bewusstsein…

Bericht des Phexgeweihten Voltan Daske, Chorhop 1022 BF

Mit vereinten Kräften und mit Hilfe des Regenmachers, der Regen beschwor, gelang es schließlich den Dämon zu bezwingen. Doch hatten eine Borongeweihte und zwei Phexgeweihte ihr Leben lassen müssen und Coragon und Connar wurden so schwer verletzt, dass sie nur durch göttliche Gnade gerettet werden konnten. Auch der Borontempel büßte sein Holzdach ein.

Dominga und ich brachten derweil den verletzten Phexgeweihten zurück nach Chorhop. Sahid ließ noch schnell den fingierten Abschiedsbrief von Phyllis verschwinden, der nach der Entwicklung der Ereignisse überflüssig geworden war.
Nachdem sich der Rauch gelegt hatte, rief Zeforika die Gruppe zu einer Besprechung in sein Domizil. Um es kurz zu sagen, er war nicht erfreut über diesen Alleingang und forderte daraufhin eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Kirchen.

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22. Spielabend

Einsatzbericht Mission: Zerbrochene Maske

Da wir nun den geheimen Versammlungsort der boronslästerlichen Zombiebeschwörer enttarnt hatten, ließ ich sofort die Reserve in den aktiven dienst versetzen, um diesen Ort sogleich zu stürmen. Aufgrund der Erkundungsarbeit von Sahid, wussten wir, dass nur mit geringem Widerstand zu rechnen war. Connar schwor die Männer noch auf diesen boronsgefälligen Einsatz ein und stürmte, direkt von mir gefolgt, voran. Nach einem kurzen Scharmützel, lagen die Wachen in ihrem eigenen Blut und die Kultisten ergaben sich teilweise dem Arm des Gesetzes, während ein anderer Teil feige in Geheimgängen verschwand. Sahid konnte sich eine goldene Maske besorgen und verhalf einem dicken Kultisten zur Flucht und wird diesen undercover weiter im Auge behalten.
Durch die Befragung der Gefangenen und der befreiten Sklaven (die kampftauglichen werden in die Garde eingegliedert und nach einer Dienstzeit von 5 Jahren sollen sie die Freiheit geschenkt bekommen), erhielten wir Kenntnis von verderbten medizinischen Experimenten, die in den Hinterräumen des Kultes verübt wurden. Durch die Beschreibung eines Sklaven erhärtete sich der Verdacht, dass Dr. Praiokles diese Experimente durchgeführt hatte. Der Verdacht bestätigte sich, als ein Lakai aus dem Hause Praiokles berichtete, dass dieser überstürzt abgereist sei. Also nahmen wir das Anwesen in genauen Augenschein und fanden einen Geheimgang in den Keller, wo wir von zwei abscheulichen Monstrositäten, die zuvor mal Menschen waren, angegriffen wurden. Nachdem wir diesen die Gnade Borons zuteil kommen ließen und unsere Wunden versorgt hatten, drangen wir weiter in das Gewölbe vor. Doch Praiokles entpuppte sich als verderbter Magier, der mich mit seinen finsteren Künsten blendete, um die Flucht zu ergreifen. Wir fanden Phillis mit abgetrennten Fuß auf einem Tisch liegend. Connar verband die Wunde, während Sahid sich an die Verfolgung machte und ich geblendet leider nicht eingreifen konnte.
Diktiert von Ramon Rahjaduez, Schutzprätor von Chorhop

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19. Spielabend

Von Festen mit schönen und weniger schönen Frauen, einem neuen Charakter der seine Finger nicht still halten kann und Freveleien an zwei Tempeln

Zusammengefasst von Connar Flickenrock, Hauptmann der Chorhoper Stadtgarde

  • Sahid (Anmerkung: Der neue Charakter des Spielers von Mangabe, welcher kürzlich in der Arena verstarb) war auf dem Fest der neu nach Chorhop gezogenen Dame Katalinya Montillado, welche nach eigenen Angaben aus Mengbilla stammt und hier ein Geschäft mit Düften und Tränken eröffnen will. Dort hat einer dicken,  alten Frau das Geld geklaut und ihren Schlüssel nachmachen lassen um dann später bei ihr einzubrechen
  • Connar hat die Garde weitertrainiert und ihre Dünnschissigkeit(Anmerkung: Hier meint Connar den Schutzprätor, Ramon Rahjaduez der aufgrund seiner Krankheiten durch den Zombie-Kampf noch im Bett liegt und genest) vertreten in Sachen Questerledigung von Sahid, Bezahlung steht noch aus
  • desweiteren hat er endlich mal per Halskettentelefon die Skrechim erreicht und von ihr den Auftrag erhalten ein paar verirrte Echsen aus einem Lager in ihren Tempel zu führen (im Gegenzug bekommt er dann die Sprache des im Schwert gefangenen Wesens gelehrt, Ort des Lagers wurde auch übermittelt und in ne Karte eingezeichnet)
  • Connar und Coragon haben mit der Klofrau die Kanalisation nach weiteren Spuren von Untoten durchsucht, wobei Coragon durch geschicktes Einschleimen erfahren hat warum die Klofrau jedes Jahr wieder Klofrau wird (hat es sich mit Phex verschissen… Raub und Mord war da glaub ich irgendwie im Spiel)
  • Dabei kam ein abgesperrter Abschnitt zu Tage, der wohl besser zu bleiben sollte… aber wie das immer so ist machen wir den bestimmt auf
  • es gab öfter mal Ruhestörungen vor dem Borontempel… unerhört…
  • im Phextempel wurde eine Geweihte niedergestochen und der würfelnden Phexstatue ein schwarzes Tuch um die Augen gewickelt… und ein ominöser Zeuge hat gesehen wie einer weggelaufen ist der gekleidet war wie ein Borongeweihter…

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18. Spielabend

Ende Ingerimm
Von der ungesunden Wirkung von Zombiebissen und daraus resultierenden Träumen

  • Ramon erlitt nach dem Kampf gegen die Zombies die Schlafkrankheit, konnte jedoch durch die Unterstützung von Dr. Praiokles relativ schnell wieder genesen. Während der Zeit durchlebte er zahlreiche Alpträume die ihm vom Verrat seiner Gefährten kündigten. Auch Boron schien im Traum nicht seinen schützenden Arm über Ramon zu haben. Wie er damit umgeht ist wohl noch ungewiss.
  • die beiden Hobby-Gladiatoren Connar und Mangabe fochten in der Arena Trainingskämpfe aus und verschoben ihre Reise zu den Prospektoren um einige Tage um beim Eröffnungskampf anwesend sein zu können.

Anfang Rahja
Von Arenaspielen und dem überraschenden Tod eines Kampfgefährten und Kämpfer für Borons Glorie

Die Arena-Spiele werden effektvoll durch den Meister der Spiele eröffnet und gleichzeitig der Ratsbeschluss verkündigt, die Arena nach den Festspielen ausbauen zu lassen. Die Ränge sind bis zum letzten Platz gefüllt und ein aufgeregtes Publikum harrt der kommenden Kämpfe.

  • Im Eröffnungskampf kämpft Connar gegen Huka das Totengesicht und besiegte ihn glorreich
  • Danach folgen weitere Kämpfe die ich einfach per Kampfkraftvergleich zuhause ausgewürfelt habe, jeder Gladiator hat eine gewisse Kampfkraft die dann per Würfelwurf modifiziert wird, derjenige der die höhere Kampfkraft hat gewinnt gegen seinen Opponenten:-Horkon der Zermalmer 1W6+6
    – Deredan der Arivorer 1W6+5
    – Tetaka 1W6+5
    – Huka das Totengesicht 2W6
    – Belsarius Zweihand 1W6+4
    – Znark der Goblin 2W6-1
    In Klammern folgen die Würfelergebnisse
  • Belsarius Zweihand (8) kämpft gegen den Titelverteidiger Horkon (12) und wird trotz beachtlicher Ausfälle von diesem gnadenlos besiegt
  • Tetaka (9) die es sich nicht nehmen lässt auch an den Arenakämpfen teilzunehmen tritt gegen den exotischen und unglaublich schnellen Goblin Znark (7) an und kann diesen in einem unerwartet harten Kampf besiegen.
  • Im letzten Kampf treten in der Abendsonne Mangabe und Deredan der Meuchelmörder, äh Arivorer ;) gegeneinander an.  Mangabe hält sich wacker, kann jedoch keine ernsthaften Verletzungen durch die Rüstung Deredans bringen. Plötzlich erwischt ihn völlig unerwartet ein mörderischer Schlag von Deredans Anderthalbhänder genau am Hals und trennte seinen Kopf vom Rumpf, so dass jede Rettung zu spät ist. Das Publikum ist geschockt und sofort rennen seine Gefährten in den Ring, können jedoch nichts mehr tun um Mangabe Golgari zu entreißen.
  • Mangabes Leichnam wird zum Borontempel gebracht, die Rabengardisten verbringen ihre Totenwachen ihm zu Ehren dort und zwei Tage später wird ihm eine prächtige Begräbnisstätte gebaut wo sein Leichnam zur letzten Reise gebettet wird, auf dass er in voller Pracht an Uthars Pforte anklopfen kann.
  • Viele der Stadtoberen und Schaulustige kommen zur Beerdigung, Tetaka bietet ihre Hilfe an und schlägt in ihrer ungestümen Art vor, sich sofort per Kampfforderung bei Deredan zu rächen.
  • Der Kontaktmann von Oderin du Metuant in Chorhop, Sahid (der neue Charakter des Mangabe-Spielers) , ein Novadi und Gauner besucht die Villa der Rabengardisten um einen Handel vorzuschlagen. Geld bietet gegen eine bessere Zusammenarbeit und seine Fähigkeiten an. Offensichtlich wird es ihm im Novadiviertel zu heiß, wo der Hairan verstärkt Novadi-Truppen patroullieren lässt.
  • Die Gefährten Mangabes beraten sich wie man Deredan am besten zur Rechenschaft ziehen könnte. Da es kein offensichtlicher Mord war helfen sie etwas nach, indem sie Deredan mittels eines bei Gnorgl gekauften und von Sahid in dessen Spind deponierten Gift, fingierte Beweise unterschieben.
Zum Schluss ein Requiem für Mangabe, den besten Utulu den die Gruppe bisher hatte 😉

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