Schlagwort-Archive: Coragon

27. Spielabend – Die Ruhe nach dem Sturm

Kurz nach der Schlacht widmete sich Ramon der Versorgung der Verwundeten, wofür er ein Lazarett bei der Garde einrichtete. Schon nach kurzer Zeit traf Sahid, mit einem alten Freund, Nazir, ein tulamidischer Sklavenfänger bei der Garde ein. Nazir hatte einen der verwundeten Thorwaler vor dem wütenden Mob gerettet und brachte diesen zu Ramon, um seine Wunden versorgen zu lassen, damit er ihn als Sklaven verkaufen kann. Ramon kaufte ihm den Sklaven sogleich für die Summe von 40 Dukaten von Nazir ab.

Nachdem sich der Rauch der Schlacht gelegt hatte, wurden die Verluste gezählt. Die Garde und die Seesoldaten haben jeweils 10-15 Gefallene zu beklagen, von den Überlebenden haben die Meisten schwere Verwundungen erlitten.
Mit einer feierlichen Zeremonie wurde den Helden der Schlacht der Verdienstorden Chorhops (ein goldener Würfel) verliehen. Sahid und Coragon für die Besetzung der Geschütztürme und die Versenkung der Thorwalerschiffe, Connar post mortem für seinen heldenhaften Einsatz und Ramon dafür, dass er es als einziger schaffte, seine Einheit zusammenzuhalten und die plündernden Thorwaler durch die Stadt jagte.

Connar wurde am nächsten Boronstag mit allen Ehren bestattet…

mit seinem Rabenschnabel und seinem Frostsäbel (der vorher exorziert wurde) an der Seite und den Waffen seiner besiegten Gegner zu Füßen.

Mit der nächsten Karawane aus dem Süden traf ein Trupp Rabengardisten ein. Quintilius, ein Waffengefährte von Coragon und Ramon, brachte Neuigkeiten von unserem Chef Oderin du Metuant und einen Brief aus der Stadt des Schweigens, in dem Coragon zum neuen Hochgeweihten für Chorhop ernannt wird.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Spielberichte

21. Spielabend

  • Die Verurteilung des mit „unlauteren“ Mitteln kämpfenden Gladiators Deredan (Mörder Mangabes) stand noch aus. Nuriconials oberster Kadi leitete den Prozess. Allerdings stellte sich heraus, dass DAS Beweismittel – das Giftfläschchen – gegen einen Tiegel mit harmlosen Schmerztropfen ausgetauscht wurde, und das Gericht aufgrund dessen Deredan freisprechen wollte. Nach einem Einspruch des Schutzprätors, wurde die Verhandlung vertagt um der lückenlosen Aufklärung der Beweismittel nachzugehen und Knorgel in den Zeugenstand zu rufen, um zu prüfen ob es sich bei dem Tiegel um den Gegenstand handelt den er als unabhängiger Gutachter überprüft hat.
  • Auf einmal war er da, der Göttermond Rahja. Und so begannen das Fest der Freuden und das Rahjanal. Für letzteres reiste etwa eine „mehr als sexy“ Rahjapriesterin  namens Rahjamanda von den nicht ganz so weit entfernten Zyklopeninseln an. Diese auf dem Marktplatz eine feierliche Zeremonie zur Eröffnung ders Festes ab. Im Anschluss fand allerdings die viel spannendere „Wer wird das diesjährige Freudenfest-Königspaar“-Zeremonie statt. In diesem spannenden und von ganz Chorhop eifrig mit verfolgten Wettbewerb (Viele junge durch Masken verschleierte taffe Söhne Chorhops buhlen um die eine Königin des Freudenfests), gelang es Sahid sich gegen die mannigfaltigen Kontrahenten im Streit um die Gunst der Freudenkönigin durchzusetzen und – zumindest – für eine Woche „Prinz Rahjanal“ zu werden.
  • Coragon hatte die grandiose Idee Zeforikas Palast auszuräumen (zumindest jedoch den Schlüssel für die Schatzkammer zu klauen), da ja im Moment jeder Chorhoper abgelenkt war. Dazu wollte er sich Knorgels Kompagnon bedienen. Der blieb aber unauffindbar (Meisterwillkür). Also musste das Unternehmen erst mal wieder auf Eis gelegt werden.
  • Sahid tanzte erst mit halb Chorhop eine Polonäse durch die ganze Stadt und grapschte dabei seiner „Königin“ ständig an den Po. Nach unzähligen Stunden des ausgelassenen Treibens entdeckte er einen Goldene-Masken-Träger. Nachdemer ihm geschickt die Maske vom Kopf schneiden konnte, entdeckte er in dem nun Maskennackten einen alten Kumpel. Hurra! Da war das Halotri natürlich groß und es wurde daraufhin gemeinsam weitergefeiert. Nachdem sich die beiden so über dies und das unterhalten hatten und rauskam, dass der Kumpel ein Auge auf Sahids „Königin“ geworfen hatte, witterte – der zwar schon maßlos angetrunkene – „Prinz Karneval“ seine Chance doch noch einen Fuß in die Tür des Namenlosen Zirkels zu bekommen. Und so vereinbarte man, sich am nächsten Tag bzgl. dessen wieder zu treffen, wenn der Kumpel im Gegenzug aber auch mal an die Wäsche der „Königin“ dürfe.
  • Coragon, auf der Suche nach einem Anhaltspunkt in der Affäre „goldene Maske“, kam auf die Idee, das Fest der Freuden für seine Recherchezwecke zu nutzen und verkleidete sich mit der goldenen Maske aus der Asservatenkammer, um sich dann anschließend unters Chorhoper Volk zu mischen und investigativ tätig zu werden. Er versuchte Stimmung zu machen um diverse Träger einer goldenen Maske auf sich aufmerksam zu machen, als Boroni fehlte da jedoch etwas die Übung. Er traf dann seine geliebte Dominga und beschloss den Abend mit dieser und allerhand Partydrogen – weitaus sinnvoller – zu verbringen. Später erfuhr er in einer Vision von dem Abbrennen ihres Hauses, kümmerte sich jedoch nicht weiter darum, was seinem Gefährten Ramon später übel zu stehen kommen sollte.
  • Der Schutzprätor, Ramon Rahjaduez, gab sich auch mal wieder die Ehre und dachte er könnte auch etwas in Erfahrung bringen und so beschloss er auf einer der unzähligen Feiern einen Goldenen-Masken-Träger zu suchen. Als er einen fand keimte in ihm die Idee auf, diesen in ein Zechgelage zu verwickeln, um ihm dabei die ein oder andere Information bzgl. des Kultes der Namenlosen aus den Rippen zu leihern. Man zechte recht lang zusammen, leider war das einzige was dabei herauskam die Einsicht, dass der Schutzprätor das Kampftrinken wohl erst noch lernen müsse und so fand er sich später in seinem Bett wieder ohne zu wissen wie er da hingekommen war.
  • Der ordentlich filmrissige Schutzprätor erwachte in seinem in Flammen stehenden Bett und bemerkte, dass er an den Extremitäten bereits leichte Verbrennungen aufwies. Anscheinend stand bereits sein ganzes Haus in Flammen und zu allem Überfluss schien es so, dass alle Haussklaven stiften gegangen waren. Auf sich allein gestellt und dank der Zecherei leicht neben sich stehend bemerkte er in seiner Gegenwart einen Feuerdämon damit begann ihn anzugreifen. Ramon gelang es nach einigen halbherzigen Fernattacken mit Nachttopf und Duschschwamm mit schweren Brandwunden ins Freie zu flüchten. Die nahe gelegene Garnison der Stadtgarde bemerkte den Brand und Connar Flickenrock – hatte zu diesem Zeitpunkt Dienst – organisierte ein Feuerlöschkommando. Am Anwesen des Schutzprätors kam es im Anschluss noch zu einem heftigen Kampf zwischen Connar, einigen feuerlöschenden Stadtgardisten, Ramon und dem Feuerdämon. Ramon, Connar sowie zwei Gardisten kamen gerade mal wieder so mit dem Leben davon und – Dr. Prajokles sei Dank – behielten sie keine ernstlichen Schäden. Das Anwesen brannte leider bis auf die Grundmauern nieder und so müssen sich der Prätor und seine zwei „Ehrenhauptmänner“ wohl oder übel in der Garnison der Statdgarde einquartieren.
  • Noch in dieser Nacht wurde eine eilige Ratssondersitzung einberufen, die die Affäre der „goldenen Maske“ zum Thema hatte. Alle Beteiligten gaben sich Mühe alles das was sie wussten auf den Tisch zu legen… Ergänzungen folgen….

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

17. Spielabend

21. Ingerimm, Tag der Waffenschmiede
(in Chorhop gefeiert als Tag d. Handwerks),

von Heiligen, Grolmen und einer Party mit Zombie-Garnitur

Eine Gesellin des Ingerimm (Priester) namens Lonicera von Teremonpolis kommt nach Chorhop um zusammen mit den Handwerkern Ingerimm zu preisen und die besten Handwerksstücke zu ernennen.
Die Werte Dame hatte angekündigt, in ihrer Rede den Boron-Heiligen Nemekath niedermachen zu wollen. Da Coragons rhetorischen Fertigkeiten bislang weniger ausgeprägt sind als Ramons, hat dieser während der Rede dazwischengefunkt und somit einiges an Schaden abwenden können. Im Voraus haben wir in der Tempelbibliothek alles über den Heiligen herausgesucht und so passende Gegenargumente für die irrwitzigen Behauptungen der Ingerimm-Bitch zurechtgelegt. Mit einem kleinen Mirakel auf Überzeugen als Joker im Ärmel hat Ramon die Kuh dann richtig vom Platz gefegt.
Er wird hiermit für die Rolle des Chef-Demagogen vorgeschlagen 😉

Im Borontempel sind in letzter Zeit einige Gegenstände verschwunden: Rauschkräuter, Borowein, Weihrauch, Salbungsöl
Coragon hat dem überforderten Geweihten die geniale und noch nie dagewesene Idee unterbreitet, den Scheiß in eine Truhe einzuschließen, zu der nur noch ein einziger Geweihter den Schlüssel hat. Wenn dann immer noch Kram wegkommt, werden wir uns eingehender mit der Sache beschäftigen müssen.

Coragon reitet mit Gnorgl und Dummschluck zur Grolmensippe
Dieses Unterfangen hat sich erwartungsgemäß schwierig gestaltet. Der unverschärmte Grolm wollte für seine Aufmerksamkeit erst einmal ein Gastgeschenk und hat sogar gedroht, Gnorgel gefangen halten zu wollen. Coragon ist darauf jedoch nicht eingegangen und hat einfach in den Raum hinein sein Angebot bezüglich des Einbruchs bei Zeforika wiederholt. Nach dem Verlassen der Grotte kam uns ein Grolm namens Puk hinterher und bot uns seine Hilfe an.
Mit ihm im Schlepptau sind wir nach Chorhop zurückgezogen und haben uns umgehend an die Arbeit gemacht. Coragon wurde als Wache eingeteilt und verhalf Puk somit zur Möglichkeit, Zeforikas Palast eingehend auszuspionieren. Bislang wissen wir, dass es im Keller eine Tür gibt, die nur mit einem magischen Schlüssel geöffnet werden kann. Dieser liegt in Zeforikas Arbeitszimmer, wenn ich das noch recht weiß. Aber Puk kann die Tür auch auf magische Weise öffnen. Wenn wir ihn also mit ausreichend Zaubertränken von Gnorgel ausstatten (der im Gegenzug einen Teil der Beute bekommt), brauchen wir uns darum eigentlich nicht zu kümmern. Die Frage bleibt, was hinter der Tür ist und wie wir die Wertsachen abtransportieren.

Dr. Praiokles kommt nach Chorhop, Phyllis stellt ihn den Charakteren auf einem Fest vor
Hier bleibt eigentlich nur wenig zu sagen. Der Herr Doktor ist ein recht schleimiger Dandy à la „Doktor Steffan Frank“ der seine Hand wohl sehr gerne an die weibliche Anatomie legt – im Doppelten Sinne.
Nachdem Ramon sein Misstrauen über Phyllis erläutert hat, haben Dominga  und Coragon die oberen Räume von Phyllis Haus ihres Hauses nach Auffälligkeiten durchsucht, jedoch ohne Erfolg.

In einem zugeschütteten Seitengang der Kanalisation können dutzende (10 ganze) stark verweste Leichen gefunden werden
Die Kloprätorin hat uns auf der Party eine Hand in die Hand gedrückt und meinte, diese in der Kanalisation gefunden zu haben. Sie hat uns die Stelle gezeigt, an der die Wand recht frisch gemauert war. Mittels eines Tritts dagegen haben wir uns Zugang verschafft und wurden prompt von einigen Untoten angegriffen, die aber mittels der geweihten Rabenschnäbel leicht zu erledigen waren. Ramon war zwar trotzdem mal wieder halb tot, aber Dominga hat ihn würdig ersetzt.
In einer Vision hat Coragon übrigens eine der Leichen gesehen. Die Frau wurde von Kultisten in dunklen Roben und einem Typ mit dunkler Stimme und einer goldenen Maske durch einen Schnitt in den Bauch abgemetzelt. Als Bonus hat Coragon beim Erwachen ebenjene Verletzung erlitten und wurde schnell von Ramon zusammengeflickt.

Das war es im Großen und Ganzen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Spielberichte

16. Spielabend

Mitte Ingerimm, immer noch in den Mangrovensümpfen

Von einem Wildnisführer der nicht das ist was er vorgibt zu sein und einigen Städtern die sich völlig orientierungslos durch den Dschungel schlagen, nur von ihrer Rache angetrieben

Der lange Tito führte die kleine Gruppe durch den Dschungel und die Sümpfe wieder Richtung des Fischerdorfes. Währenddessen bekamen Alle Probleme mit ihren Mägen, was zur Folge hatte, dass sie viel kotzten und sich ihre Haut bläulich verfärbte. Es wurde darüber nachgesonnen, was der Grund dafür sei, evtl. der leicht angefaulte Proviant vielleicht. Ramon kam daraufhin zu dem Schluss, dass es sich um eine (Schimmel-)Pilzvergiftung handeln müsse (in Wirklichkeit handelte es sich um den Pilz Eitriger Krötenschemel welcher durch den langen Tito ins Essen und das Trinkwasser gelang).

So, schon halbwegs angeschlagen, wunderten sich die Helden doch auf einmal so kurz vor dem Ziel, als Coragon in eine Fußfalle trat und sich einen angespitzten Bambus direkt durch den linken Fuß trieb und Conar zeitgleich in ein 3 Meter tiefes Loch stürzte. Genau in diesem Moment konnten Ramon und der sich vor Schmerzen krümmende Coragon eine Horde von ca. 7 sich schnell näher kommenden Netze schwingenden Dorfbewohnern ausmachen. Aber das schlimmste war, dass sich der lange Tito fluchs zu ihnen gesellte und auch noch deren Führung übernahm. Ramon, geistesgegenwärtig, entrollte schnell ein Seil und half Conar wieder aus dem Loch. Sobald diese aber ihre Rabenschnäbel zücken konnten, wurde bereits jeder schon von bis zu zwei Netzen eingewickelt, nur um dann von zahlreichen Haumessern, Knüppeln und Oberschenkelknochen beinahe tot geprügelt zu werden. Coragon befreite sich aus eigener Kraft aus der Fußfalle, wurde dabei allerdings schon fast ohnmächtig. Nur wenige Augenblicke später ereilte ihn, nachdem es ihm allerdings gelang einen fiesen Wegelagerer noch schnell zum Krüppel zu schlagen, das gleiche Schicksal wie seinen Weggefährten.

Die Truppe von großohrigen, scheinbar leicht grenzdebilen Bewohnern des Fischerdorfes knöpfte den dreien alles bis auf die Unterhose ab, fesselte ihnen die Hände hinter dem Rücken und brachte sie tief in den Sumpf. Dort wurden sie von den, wie sich herausstellen sollte, „Hillbillys“ wie ordentlich verschnürte Päckchen mehr tot als lebendig in ein Sumpfloch geworfen.

Nach schier unendlichen Minuten des Kampfes gegen die Ohnmacht konnten sich Coragon und Ramon ihrer Fesseln entledigen und den sich schon fast in Borons Reich befindlichen Conar aus dem Loch ziehen und ihm durch improvisierte erste Hilfe wieder Tsa’s Atem einhauchen. So verbrachten die verbeulten Drei eine völlig beschissene Nacht an einer großen Wurzel gekuschelt. Der nächste Tag sah schon nicht mehr ganz so bescheiden aus, so kam Conar wieder zu sich, teils mit einer riesen Wut gegen diese Hillbillys und teils mit der Dankbarkeit noch am Leben zu sein. Ramon wiederholte zu der Zeit vermutlich zum hundertsten Male, aus unerklärlichen Gründen, dass der nicht mitgereiste Mangabe sein Leben lang Latrinenputzdienst hätte, außerdem wollte er auch noch Coragon, vermutlich stellvertretend für den langen Tito, mit Fußtritten bestrafen. Conar und Coragon reagierten darauf leicht befremdlich und verstört und dachten sich vermutlich, dass man mit so einer Situation als „Stadtprätor“ erstmal zurecht kommen müsse.

Nachdem also die ersten Wunden geleckt und hübsche Penisköcher gebastelt waren, begaben sich die Drei zum nächsten 30 Meter hohen Dschungelbaum. An dem kletterte Conar hoch um Ausschau zu halten. Das klappte auch ganz gut. Nur die Richtung die er der Überlebensgemeinschaft wies, erwies sich als ungünstig. Zwei ganze Tage irrten die Drei durch die Steppe, den Dschungel und die Sümpfe bis sie endlich das Dorf in der Abenddämmerung erreichten. Unterwegs lieferten sie sich noch ein Wettrennen mit einem Triceratops, nur weil Coragon auf die Idee kam, diesem seinen Knüppel direkt zwischen die Augen zu werfen. Aber auch das überlebten sie.

Im Dorf angekommen, stahlen sie sich erstmal Hemden und Hosen von diversen Wäscheleinen und stolperten am Rande dieses Dorfes über ein recht geräumiges Haus, das allem Anschein nach den Hillbillys gehörte. Diese schienen ausgiebig zu feiern, so entschlossen sich die Drei, das Haus von der Rückseite her zu erkunden. Nachdem sie eingestiegen waren und sich in den Besitz von mehreren Sklaventoden brachten, konnten sie ein kleines Mädchen K.O. schlagen, sowie den langen Tito und seine Schwester (die sie beide beim Inzestverkehr erwischten) als Geiseln nehmen. Mit diesen Geiseln konnten sie ihre Habseligkeiten zurückfordern, die sie dann auch zurückbekamen. Im Anschluss wurde noch die gesamte Inzestbrut gefesselt.
Das einzige was fehlte waren die mitgenommenen Rauschkräuter und Heilkräuter welche von den Hillbillys bei iher Veranda-Siegesparty wohl offensichtlich allesamt aufgeraucht oder anderweitig verzehrt wurden 😉

Soweit so gut…

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

13. Spieleabend

Nachtrag vom 13. Spieleabend

Mitte Ingerimm 1022 BF

Coragons Alpträume:

Da es Coragon noch immer sehr schlecht geht und die Alpträume trotz des Tranks von Gnorgl anhielten, brachten ihn seine Gefährten in den Borontempel, wo er zum ersten Mal seit langem wieder ruhig schlafen konnte. Durch eine Liturgie, die den Großteil des Tages beanspruchte, stellte der Geweihte Tito de Leon fest, dass Coragon von einem Dämon heimgesucht wird. Um diesen zu vertreiben dranden Connar und Ramon mithilfe einer anderen Liturgie in Coragons Traum ein.

In diesem Traum befanden sich die drei in Al´Anfa und erlebten die Szene von der Entführung von Coragons Schwester. Da sich Coragon nicht bewusst war, dass es ein Traum ist, ließ er sich nicht davon überzeugen, dass man den Dämon suchen muss, denn er wollte seine Schwester retten. Also folgten ihm Connar und Ramon (die in den Körpern von jugendfreunden Coragons steckten), metzelten sich mit ihm durch eine Horde von Entführern, um dann festzustellen, dass ein Dämon Coragons Schwester in den Klauen hält. Coragon fackelte auch nicht lange und stürtze sich auf den Dämon, der dessen Schwester sofort tötete, in dem darauf folgenden Kampf aber unterlag und floh, seine Schergen wurden zur Strecke gebracht, jedoch wurde auch Connar getötet.

Zum Glück war es nur ein Traum, der damit endete (Ein Irrtum, wie sich bald herausstellen sollte) und die Helden waren wieder im Borontempel und auch Connar verspürte nur ein wenig Halsschmerzen, die von dem Schnitt durch die Kehle verursacht wurden (im Traum).

Also ging die Gruppe wieder zur Tagesordnung über, aber nach einem kurzen Ausflug ins Umland von Chorhop stellte sich heraus, dass die Stadt von Piraten besetzt wurde. Beim Versuch, mit den Gardisten einen Widerstand zu organisieren, der jedoch scheiterte, weil die Gardisten desertierten, endeckte Coragon seine Schwester, die durch die Straßen irrte. Dies ließ in Connar und Ramon den Verdacht aufkeimen, dass sie sich immer noch in dem Traum befinden. Die drei Rabengardisten schnappten sich die Schwester und auf den Weg aus der Stadt wurden mit Hilfe der Gladiatoren noch ein paar Bürger evakuiert. In sicherer Entfernung zur Stadt wurde das Nachtlager aufgeschlagen, dort wurde die Gruppe jedoch vom Alptraumdämon Morcans, einer riesigen Spinne mit einem kopflosen Frauenkörper als Kopf, heimgesucht, der einen Großteil der Flüchtlinge tötete. Die drei tapferen Rabengardisten stürzten sich todesmutig auf den Dämon und konnten ihn zerschmettern. Darufhin fing Coragons Schwester an hämisch zu lachen und der Spinnendämon stand wieder auf. Die Gruppe erschlug daraufhin Coragons Schwester, da sie offenbar der Alptraumverursachende Dämon war.

Der Traum endete damit (schon wieder?) und die Gruppe war wieder wohlbehalten in Chorhop und Coragon war endlich von seinen Alpträumen geheilt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte

Coragon Delazar

Hintergrund:
Er hat zwei Geschwister: Sandor und Alissa.
Sein älterer Bruder Sandor trat die Weihe in der Boronkirche an, weswegen man ihn dazu bestimmte, die Tradition bei den Rabengardisten fortzuführen. Er folgte diesem Beschluss ohne Widerworte, obwohl er lieber den gleichen Weg eingeschlagen hätte. Das Verhältnis zwischen Sandor und ihm ist gut.
Alissa ist wenig jünger als Coragon. Sie wurde vor einigen Jahren von Entführern verschleppt, weil man ein Lösegeld für sie erpressen wollte. Coragon spürte die Ganoven auf, indem er einen von ihnen beim Abholen des Lösegeldes verfolgte. Drei konnte er stellen und richtete sie ohne viel Federlesen. Nur der Anführer, Alonzo Mascanares (damals ein Kleinganove – heute, wer weiß?), entkam und ist seitdem untergetaucht.
Seither sind Alissa und Coragon unzertrennlich. Sie genießt sein uneingeschränktes Vertrauen und was sie nicht über ihn weiß, wird mit ihm ins Grab gehen. Sie wird das Weingut der Mutter übernehmen.
Die Eltern Viviane (sie stammt aus einer angesehenen Familie die Wein für die Kirche anbaut) und Alejandro (ein Ordenskrieger) behandelt Coragon mit Respekt und Achtung. In der Familie wird traditionell darauf bestanden, dass die Eltern eher Mentoren der Kinder sind und sie daher eher führen als umsorgen. Das Siezen ist hier üblich. Dementsprechend ist die Beziehung freundlich, aber nicht besonders warm.

Charakter:
Coragon ist kein Freund von Intrigen sondern löst Probleme gerne kurz und bündig mit einem Hang zum Nachdruck. Durch seine Ausbildung zum Rabengardisten ist er gewohnt, dass man Befehlen gehorchen muss und erwartet auch von anderen, dass sie sich seinen Befehlen unterordnen.
Durch die Weihe zum Borongeweihten kommt hinzu, dass er über sich keinen anderen Befehlsgeber sieht als den Gott selbst. Die Meinung von Geweihten oder Militärangehörigen, die in der Rangfolge gleich oder über ihm stehen, wird er jedoch durchaus in seine Überlegungen miteinbeziehen.

Aktuelle Entwicklung:
Die Rabengardisten bestehen darauf, dass er nach der (kostspieligen) Grundausbildung zunächst weiter Dienst leisten muss.Daher bleibt er trotz seiner Weihe voerst Mitglied der Einheit und ist seitdem mit der Unterwanderung von Chorhop beschäftigt.
Nach dem Massaker von Nasha und der damit zusammenhängenden Beherrschung durch den Diener Targunitoths ist Coragon ob seiner Vorgehensweise nachdenklicher geworden. Offenbar teilt sein Gott seine Einteilung in Gläubige und Ungläubige und seine rücksichtslose Vorgehensweise nicht. Er wird versuchen durch Gebet und Meditation den Willen seines Herren zu erforschen und fürderhin nach diesen Geboten zu leben.
Seine Einheit wächst ihm zunehmend ans Herz. Auch wenn er teilweise recht ruppig und aufbrausend reagiert hat er nicht vergessen, dass sie ihn schon das zweite Mal bei einer Besessenheit beigestanden haben.

Corragon-Delazar

2 Kommentare

Eingeordnet unter Spielercharaktere

12. Spielabend

Mitte Ingerimm 1022 BF

Als erstes war da noch der Termin bei Zeforika nachzuholen.
Also ging Ramon zum Palast, um eine Audienz zu erbeten. Nach einer ganzen Weile der Warterei, wurde er zu Zeforika durchgelassen. Ramon entschuldigte sein Fernbleiben vom Vortag durch die noch nicht ganz auskurierte Krankheit und durch die dadurch angesammelte Arbeit.
Scheinbar hat Zeforika noch nichts von der Affäre seiner Tochter mit Connar mitbekommen. Er wollte nur mal wieder ganz allgemein wissen, was seine Prätoren so im Sinn haben. So fragte er zum Beispiel nach Ramons Vorlieben, Arena- oder Schiffsausbau, wo er natürlich, ohne den Kostenvoranschlag gesehen zu haben, zur Arena tendiert. Ebenso gab er Ramon den Tipp, sich nicht zu überarbeiten und Öfters die Freuden dieser Stadt zu genießen und doch Mal ins Spielhaus gehen sollte. Etwas kritischer wurde das Gespräch, als es um die Vergangenheit unserer Rabengardisten ging. Dort erzählte Ramon, dass sie Söldner aus der Al´Anfanischen Fremdenlegion seien, die durch Mangel an Einsätzen entlassen wurden, aber glücklicherweise etwas Beute gemacht hatten, um sich ein Los zu kaufen. Auf die Frage nach Coragons Befinden und warum er sich nicht sofort als Borongeweihter zu erkennen gab, antwortete Ramon, dass sie eine schwere Zeit hinter sich haben, die an Coragon nicht Spurenlos vorbeigegangen sind. Ebenso, dass Coragon ein frisch geweihter Boroni sei, der noch dabei ist, sich an seine neue Rolle zu gewöhnen.
Ramon nutzte die gute Gelegenheit, Zeforika auf den eklatanten Personalmangel in der Garde hinzuweisen – gerade jetzt, wo soviele Flüchtlinge aus dem Norden in der Stadt sind und das sich Chorhop einen starken Partner für die Zukunft suchen sollte, was dieser aber wiederum ablehnte.
Das Gespräch wurde dann dadurch beendet, dass ein anderer Prätor Zeforika unbedingt sprechen wollte und soweit alles gesagt worden war.

Auf dem Nachhauseweg erblickte Ramon, eine in der Gosse liegende Frau, die offensichtlich niedergeschlagen worden war. Da er im Moment sowieso keine Lust auf Papierkram hatte und seine Geliebte nicht besuchen durfte, so er auf sein Leben Wert legte, beschloss er sich persönlich um die Sache zu kümmern. Die Frau, eine Steuerfrau von einem Handelsschiff aus Mengbilla, sagte aus, auf dem Heimweg von der Spielhalle überfallen worden zu sein, wo sie eine Menge Geld gewonnen habe (ca 100D). Nach dem Befragen einiger Zeugen, die an dem Abend im Spielhaus anwesend waren, verwickelte sich einer in auffällige Widersprüche, denen Ramon beschloss nachzugehen, indem er ihn Zuhause besuchte. Und siehe da, der Schurke war dabei, eilig seine Sachen zu packen, obwohl der Schützprätor ihm doch befahl sich für weitere Fragen zur Verfügung zu halten. Unglücklicherweise sprang ihm da der Komplize des Schurken ins Genick, woraufhin ein Kampf entbrannte, bei dem der Komplize durch einen heftigen Beintreffer kampfunfähig wurde (wird langsam zu einer Spezialität von Ramon – tödliche Beintreffer :-)), der Schurke versuchte zu fliehen, wurde jedoch von einem Gardisten, den Ramon wohlweislich am Hintereingang postierte zu Fall gebracht. Der Komplize verblutete derweil an seiner Beinwunde. Den Großteil der Beute hatte jedoch leider die Gefährtin des Schurken, die sich während des Kampfes im Haus versteckt haben musste, die jetzt die Gelegenheit zur Flucht nutzte und wegrannte. Leider, dem Plattenpanzer sei Dank, konnte Ramon bei der darauf folgenden Verfolgungsjagd nicht mithalten und verlor die Gefährtin des Schurken aus den Augen. Die Torwachen wurden verständigt und hielten nach ihr Ausschau. Ein Teil der Beute wurde jedoch sichergestellt und konnte der Steuerfrau, die am nächsten Morgen schon wieder mit ihrem Schiff auslief, zurückgegeben werden.
An dem Abend erhielt Ramon überraschenden Besuch von dem Anführer der Hafenbande Zeforinas, der ihm die restliche Beute brachte. Die Gefährtin hatte wohl versucht bei ihm eine Passage aus der Stadt heraus zu buchen, welches ihn aber verdächtig vorkam und er daraufhin der Frau das Geld abknöpfte und sie Mittellos auf der Straße zurückließ. Sie wird wohl irgendwann aufgegriffen werden.
Den Rest der Beute teilte Ramon sich mit dem Anführer der Zeforinas.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ereignisse, Spielberichte