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24. Spielabend

Ein kurzer Bericht, den der Schutzprätor seiner Schreibstubenkraft Alejandro Alfaro diktierte:

Sahid bemerkte, wie ihn eine Elster beobachtete. Da diese Art in den Dschungeln Meridianas nicht vorkommt, warf er den Vogel mit seinem Wurfdolch ab. Dort, wo der Vogel landete verwandelte er sich in einen nun schwer verwundeten Phexgeweihten. Ich versorgte dessen Wunden und holte ihn von der Schwelle Borons zurück. Coragon, Connar und Sahid ritten zurück nach Chorhop, um die Tempel zu warnen, dass ein Anschlag von einem Dämon bevorsteht, den Phyllis vor ihrem plötzlichen und tragischen Ableben noch höhnisch ankündigte.

Tatsächlich wütete in dem Borontempel ein Feuerdämon, dem sich Coragon und Connar sogleich heldenhaft entgegenstellten, während Sahid zum Phextempel eilte, um Verstärkung zu organisieren.

…und durch Lärm und Geschrei aus dem Chorhoper Südviertel wurde ich jäh aus dem Schlaf gerissen. Ich kleidete mich schnell an, nahm meinen Wurfdolch und verließ mein Anwesen. Gar nicht weit entfernt, sah ich wie Rauch aus dem Borontempel stieg. Bei den Zwölfen, irgendein Gefühl in mir sagte direkt, dass es sich hier um dämonisches Treiben handeln musste. Brände sind nun nichts ungewohntes bei uns, gerade in den zahlreichen Holzhütten der Südstadt. Aber der aus heiligem Mohagoni erbaute Tempel hatte noch nie Feuer gefangen, als hätte Boron mit Bruder Ingerimm einen Pakt geschlossen, diesen zu verschonen. Ich rannte also zum Marktplatz um die anderen Brüder und Schwestern zu alarmieren, als mir diese bereits entgegenkamen. Jesabela und Korrero hatten sich ebenfalls wohlweißlich gerüstet, mit Gebetsbuch und dem was sie sonst noch so gebrauchten um unseren Herrn zu dienen. Wir eilten uns, schnell über die Brücke über den Südask, den Tempelhügel hinauf. Dort hatten sich bereits einiges Volk versammelt um die Löschmaßnahmen einzuleiten. Aber irgend eine unheilige Macht musste ihnen Angst eingejagt haben. Wo ich auch hinblickte, wen ich auch ansprach, Hilfosigkeit und blankes Entsetzen stand in ihren Gesichtern. Ja, selbst die Stadtgarde stand da und nur einige wenige konnten sich soweit organisieren, eine Löschkette in Gang zu bringen. Jesabela zauderte nicht lange, sie durchnäßte sich ein Tuch und band es sich ums Gesicht, als Schutz vor dem beißenden Rauch, welcher unaufhörlich aus dem Tempel drang. Ohne zurückzublicken trat sie entschlossen durch die Pforte des Borontempels. Korrero und ich eilten ihr hinterher. Was dort drin geschah, kann ich nur noch teilweise wiedergeben, die Erinnerungen fällt mir aus irgendeinem Grund schwer. Vielleicht will mir Boron einfach das Leid und den Schmerz ersparen, der uns in diesen Momenten wiederfuhr. Der große, karge Gebetsraum stand an vielen Stellen in Flammen und der Rauch erschwerte die Sicht. Vor dem Altar stand ein grauenvolles Flammenwesen, ein Dämon aus beißendem Rauch und loderndem Höllenfeuer. Zu Füßen des Dämons die offensichtlich bereits gefallene Borondienern Luisina. Der Hüter der Nacht und ein dritter Boroni namens Tito knieten zu Boden und beteten die Zwölfe um Schutz vor dem Dämon an. Er hätte sie sicherlich auch sofort verbrannt, wenn nicht zwei weitere Krieger ihm Einhalt geboten hätten. Einer davon,  Corragon ist sein Name, ein Boroni aus AL Anfa, der andere, sein Söldnergefährte Connar. Beide hatten ihre Waffen gezückt, Rabenschnäbel mit Verzierungen wie ich sie bislang nur in Aufzeichnungen sah. Der Dämon ließ sich davon jedoch nicht beirren und griff die beiden mit unheiligen Flammen an. Wir baten um Phexens Segen und versuchten, die beiden in ihrer schweren Schlacht  zu unterstützen. Die weiteren Ereignisse sind schwammig. Irgendwann wurde der kämpfende Boroni vom Flammenwesen schrecklich verbrannt und stürzte zu Boden. Der andere kämpfe trotz schwerster Wunden weiter, rettete sich dann aber auch mit seinem gefallenen Gefährten nach draußen. Jesabela war kurz vor Vollendung ihres  Exorzismus als das Flammenwesen über sie herfiel. Ich wollte Korrero noch helfen, aber dann stürzte ein Dachbalken auf mich und ich verlor das Bewusstsein…

Bericht des Phexgeweihten Voltan Daske, Chorhop 1022 BF

Mit vereinten Kräften und mit Hilfe des Regenmachers, der Regen beschwor, gelang es schließlich den Dämon zu bezwingen. Doch hatten eine Borongeweihte und zwei Phexgeweihte ihr Leben lassen müssen und Coragon und Connar wurden so schwer verletzt, dass sie nur durch göttliche Gnade gerettet werden konnten. Auch der Borontempel büßte sein Holzdach ein.

Dominga und ich brachten derweil den verletzten Phexgeweihten zurück nach Chorhop. Sahid ließ noch schnell den fingierten Abschiedsbrief von Phyllis verschwinden, der nach der Entwicklung der Ereignisse überflüssig geworden war.
Nachdem sich der Rauch gelegt hatte, rief Zeforika die Gruppe zu einer Besprechung in sein Domizil. Um es kurz zu sagen, er war nicht erfreut über diesen Alleingang und forderte daraufhin eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Kirchen.

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Würfel, Macht und Gladiatorenspiele sind wieder da

Rollt die Würfel, schärft die Dolche, verprasst die Münzen. In Chorhop wird wieder diskutiert, intrigiert, gekämpft und gewettet.

Nach über einem Jahr Pause, freue ich mich, schreiben zu können, dass unsere Gruppe sich wieder eine ordentliche Portion Aventurien genehmigt. Das bedeutet für mich, neuen Ansporn, auch diesen Blog mit neuen Inhalten zu füllen.

Aktuell ist die Gruppe aufstrebender Al Anfaner Ordenskrieger damit beschäftigt, einen schändlichen Namenlosenzirkel das Handwerk zu legen.

Wie immer geht es dabei recht direkt zur Sache, statt langer Planung wird schnell zugeschlagen. Zuletzt konnte die Gruppe dem schändlichen Dr. Praiokles das Handwerk legen, welcher die Gruppe mit seinen seltsamen Chimärenwesen jedoch vorher ordentlich ins Schwitzen brachte. Ja, einer der Helden wurde fast an Uthars Pforte gebracht, konnte jedoch durch den tapferen Einsatz seines Gefährten und amtierenden Schutzprätor, Ramon, gerettet werden.

Da Mangabe, einer der tapferen Rabenkrieger unglücklicherweise in der Arena verstarb, rückt ein neuer Held der Geschichte nach: Sahid, der Chorhoper Streuner und Lebemann aus gutem Haus.

Schließlich warten viele weitere Probleme im Rücken der Stadt, rachsüchtige Piraten, plündernde Thorwaler sowie Konkurrenten im Stadtrat, welche bis zum äußersten gehen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ob man namenlose Umtriebe jedoch mit Entschlossenheit und Schnelligkeit alleine besiegen kann…das bleibt abzuwarten.

Ich als Spielleiter und Blogautor freue mich jedenfalls auf weitere spannende Spielabende in Chorhop. Und mit Blick auf meine ganzen Notizen, Zettel und angefangenen Textdateien, gibt es auch noch jede Menge Material zu posten. Und natürlich weitere spannende Spielberichte.

Für die nächste Zeit steht auf jedenfall das hier an:

  • Nachtragen einiger NSC-Informationen an (Phyllis, Dr.Praiokles), die ich jetzt freigeben kann
  • als auch das Einfügen zweier, neue Spielcharaktere und ihre Beschreibungen (Sahid und XY)
  • sowie die Überarbeitung des PDFs zum aktuellen Szenario Der Götterfürst, das bei uns gerade in Richtung Finale läuft

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22. Spielabend

Einsatzbericht Mission: Zerbrochene Maske

Da wir nun den geheimen Versammlungsort der boronslästerlichen Zombiebeschwörer enttarnt hatten, ließ ich sofort die Reserve in den aktiven dienst versetzen, um diesen Ort sogleich zu stürmen. Aufgrund der Erkundungsarbeit von Sahid, wussten wir, dass nur mit geringem Widerstand zu rechnen war. Connar schwor die Männer noch auf diesen boronsgefälligen Einsatz ein und stürmte, direkt von mir gefolgt, voran. Nach einem kurzen Scharmützel, lagen die Wachen in ihrem eigenen Blut und die Kultisten ergaben sich teilweise dem Arm des Gesetzes, während ein anderer Teil feige in Geheimgängen verschwand. Sahid konnte sich eine goldene Maske besorgen und verhalf einem dicken Kultisten zur Flucht und wird diesen undercover weiter im Auge behalten.
Durch die Befragung der Gefangenen und der befreiten Sklaven (die kampftauglichen werden in die Garde eingegliedert und nach einer Dienstzeit von 5 Jahren sollen sie die Freiheit geschenkt bekommen), erhielten wir Kenntnis von verderbten medizinischen Experimenten, die in den Hinterräumen des Kultes verübt wurden. Durch die Beschreibung eines Sklaven erhärtete sich der Verdacht, dass Dr. Praiokles diese Experimente durchgeführt hatte. Der Verdacht bestätigte sich, als ein Lakai aus dem Hause Praiokles berichtete, dass dieser überstürzt abgereist sei. Also nahmen wir das Anwesen in genauen Augenschein und fanden einen Geheimgang in den Keller, wo wir von zwei abscheulichen Monstrositäten, die zuvor mal Menschen waren, angegriffen wurden. Nachdem wir diesen die Gnade Borons zuteil kommen ließen und unsere Wunden versorgt hatten, drangen wir weiter in das Gewölbe vor. Doch Praiokles entpuppte sich als verderbter Magier, der mich mit seinen finsteren Künsten blendete, um die Flucht zu ergreifen. Wir fanden Phillis mit abgetrennten Fuß auf einem Tisch liegend. Connar verband die Wunde, während Sahid sich an die Verfolgung machte und ich geblendet leider nicht eingreifen konnte.
Diktiert von Ramon Rahjaduez, Schutzprätor von Chorhop

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21. Spielabend

  • Die Verurteilung des mit „unlauteren“ Mitteln kämpfenden Gladiators Deredan (Mörder Mangabes) stand noch aus. Nuriconials oberster Kadi leitete den Prozess. Allerdings stellte sich heraus, dass DAS Beweismittel – das Giftfläschchen – gegen einen Tiegel mit harmlosen Schmerztropfen ausgetauscht wurde, und das Gericht aufgrund dessen Deredan freisprechen wollte. Nach einem Einspruch des Schutzprätors, wurde die Verhandlung vertagt um der lückenlosen Aufklärung der Beweismittel nachzugehen und Knorgel in den Zeugenstand zu rufen, um zu prüfen ob es sich bei dem Tiegel um den Gegenstand handelt den er als unabhängiger Gutachter überprüft hat.
  • Auf einmal war er da, der Göttermond Rahja. Und so begannen das Fest der Freuden und das Rahjanal. Für letzteres reiste etwa eine „mehr als sexy“ Rahjapriesterin  namens Rahjamanda von den nicht ganz so weit entfernten Zyklopeninseln an. Diese auf dem Marktplatz eine feierliche Zeremonie zur Eröffnung ders Festes ab. Im Anschluss fand allerdings die viel spannendere „Wer wird das diesjährige Freudenfest-Königspaar“-Zeremonie statt. In diesem spannenden und von ganz Chorhop eifrig mit verfolgten Wettbewerb (Viele junge durch Masken verschleierte taffe Söhne Chorhops buhlen um die eine Königin des Freudenfests), gelang es Sahid sich gegen die mannigfaltigen Kontrahenten im Streit um die Gunst der Freudenkönigin durchzusetzen und – zumindest – für eine Woche „Prinz Rahjanal“ zu werden.
  • Coragon hatte die grandiose Idee Zeforikas Palast auszuräumen (zumindest jedoch den Schlüssel für die Schatzkammer zu klauen), da ja im Moment jeder Chorhoper abgelenkt war. Dazu wollte er sich Knorgels Kompagnon bedienen. Der blieb aber unauffindbar (Meisterwillkür). Also musste das Unternehmen erst mal wieder auf Eis gelegt werden.
  • Sahid tanzte erst mit halb Chorhop eine Polonäse durch die ganze Stadt und grapschte dabei seiner „Königin“ ständig an den Po. Nach unzähligen Stunden des ausgelassenen Treibens entdeckte er einen Goldene-Masken-Träger. Nachdemer ihm geschickt die Maske vom Kopf schneiden konnte, entdeckte er in dem nun Maskennackten einen alten Kumpel. Hurra! Da war das Halotri natürlich groß und es wurde daraufhin gemeinsam weitergefeiert. Nachdem sich die beiden so über dies und das unterhalten hatten und rauskam, dass der Kumpel ein Auge auf Sahids „Königin“ geworfen hatte, witterte – der zwar schon maßlos angetrunkene – „Prinz Karneval“ seine Chance doch noch einen Fuß in die Tür des Namenlosen Zirkels zu bekommen. Und so vereinbarte man, sich am nächsten Tag bzgl. dessen wieder zu treffen, wenn der Kumpel im Gegenzug aber auch mal an die Wäsche der „Königin“ dürfe.
  • Coragon, auf der Suche nach einem Anhaltspunkt in der Affäre „goldene Maske“, kam auf die Idee, das Fest der Freuden für seine Recherchezwecke zu nutzen und verkleidete sich mit der goldenen Maske aus der Asservatenkammer, um sich dann anschließend unters Chorhoper Volk zu mischen und investigativ tätig zu werden. Er versuchte Stimmung zu machen um diverse Träger einer goldenen Maske auf sich aufmerksam zu machen, als Boroni fehlte da jedoch etwas die Übung. Er traf dann seine geliebte Dominga und beschloss den Abend mit dieser und allerhand Partydrogen – weitaus sinnvoller – zu verbringen. Später erfuhr er in einer Vision von dem Abbrennen ihres Hauses, kümmerte sich jedoch nicht weiter darum, was seinem Gefährten Ramon später übel zu stehen kommen sollte.
  • Der Schutzprätor, Ramon Rahjaduez, gab sich auch mal wieder die Ehre und dachte er könnte auch etwas in Erfahrung bringen und so beschloss er auf einer der unzähligen Feiern einen Goldenen-Masken-Träger zu suchen. Als er einen fand keimte in ihm die Idee auf, diesen in ein Zechgelage zu verwickeln, um ihm dabei die ein oder andere Information bzgl. des Kultes der Namenlosen aus den Rippen zu leihern. Man zechte recht lang zusammen, leider war das einzige was dabei herauskam die Einsicht, dass der Schutzprätor das Kampftrinken wohl erst noch lernen müsse und so fand er sich später in seinem Bett wieder ohne zu wissen wie er da hingekommen war.
  • Der ordentlich filmrissige Schutzprätor erwachte in seinem in Flammen stehenden Bett und bemerkte, dass er an den Extremitäten bereits leichte Verbrennungen aufwies. Anscheinend stand bereits sein ganzes Haus in Flammen und zu allem Überfluss schien es so, dass alle Haussklaven stiften gegangen waren. Auf sich allein gestellt und dank der Zecherei leicht neben sich stehend bemerkte er in seiner Gegenwart einen Feuerdämon damit begann ihn anzugreifen. Ramon gelang es nach einigen halbherzigen Fernattacken mit Nachttopf und Duschschwamm mit schweren Brandwunden ins Freie zu flüchten. Die nahe gelegene Garnison der Stadtgarde bemerkte den Brand und Connar Flickenrock – hatte zu diesem Zeitpunkt Dienst – organisierte ein Feuerlöschkommando. Am Anwesen des Schutzprätors kam es im Anschluss noch zu einem heftigen Kampf zwischen Connar, einigen feuerlöschenden Stadtgardisten, Ramon und dem Feuerdämon. Ramon, Connar sowie zwei Gardisten kamen gerade mal wieder so mit dem Leben davon und – Dr. Prajokles sei Dank – behielten sie keine ernstlichen Schäden. Das Anwesen brannte leider bis auf die Grundmauern nieder und so müssen sich der Prätor und seine zwei „Ehrenhauptmänner“ wohl oder übel in der Garnison der Statdgarde einquartieren.
  • Noch in dieser Nacht wurde eine eilige Ratssondersitzung einberufen, die die Affäre der „goldenen Maske“ zum Thema hatte. Alle Beteiligten gaben sich Mühe alles das was sie wussten auf den Tisch zu legen… Ergänzungen folgen….

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20. Spielabend

Der eigentlich vorerst letzte Spielabend der 1. Kampagne, welcher letztendlich zum vorvorletzen wurde / Oder auch: Scheiß auf Ausarbeitungen, die Spieler gehen eh immer einen anderen Weg 😉

Chorhop, 1. Rahja

  • Connar und Coragon haben in der Kanalisation einen von dem „Zombieraum(siehe 17. Spielabend) abgehenden zugemauertenDurchgang aufgebrochen und gelangten durch einen niedrigen Schacht in ein scheinbar verlassenes kleines Stadthaus. In diesem konnten sie eine goldene Maske, schwarze Kleidung und ein „unzerstörbares“ Buch finden und bergen.  Die anschließend durchgeführten Befragen der Nachbarn ergaben, dass der Bewohner schon seit mehreren Wochen verschollen zu sein scheint und vorher oft nächtliche Besuche von seltsamen Gestalten hatte. Die Nachbarn wurden dazu verpflichtet , bei der geringsten Regung im oder am Haus sofort bei der Stadtpräfektur Meldung zu machen.
  • Sahid wurde von der obersten Tempeldienerin des Phextempel und Tochter des Patriarchen,  Falena Zeforika, damit beauftragt die vermeintlich von einem Borongeweihten versuchte Schändung am Phexheiligtum zu untersuchen. Dazu wurde ein Zeuge der Tat vernommen und diskret mit den stellvertretenden Stadtpräfekten Connar und Coragon über diese Freveltat gesprochen. Man einigte sich schließlich auf eine gemeinsame Vorgehensweise, die auch eine gemeinsame Ermittlung vorsah, da sowohl die Diebstähle im Borontempel , die Freveltat im Phextempel als auch das Auftauchen einer namenlosen goldenen Maske irgendwie zusammen hängen zu schien.
  • Das Trio begab sich sogleich zur bezaubernden Phyllis, der hiesigen Pfandleiherin, da Coragon schon des längeren einen unheiligen Verdacht mit dieser verband. Dazu plante man sie mit dem Fund der goldenen Maske zu konfrontieren: Während Connar und Sahid mit Phyllis ein Gespräch in ihrem Büro führten, tauchte Corragon in der Verkleidung des Namenlosen-Anhängers im Raum auf. Phyllis war wie erwartet sehr erschrocken, es ließ sich jedoch nicht ermitteln ob dies an einem Erkennen der Maske lag, oder doch einfach nur die Überraschung. Man plauderte noch über die namenlosen Umtriebe und über das kommende Fest der Freuden welches gleichzeitig mit dem Rahjanal im nun kommenden Göttermond Rahja stattfindet.Den Ermittlern schien zudem die Zeit zwischen den Fingern zu verrinnen, da das Chorhoper Maskenfest vor der Tür stand und dann die Stadt einem Tollhause gleichen würde. Ein idealer Zeitpunkt um mit goldenen Masken nicht aufzufallen.
  • Also setzten sie sich daran über mögliche Strategien zur Aufdeckung eines möglichen Kultes der Namenlosen nachzusinnen. Sahid äußerte, dass er versuchen könnte, seine Kontakte in der Stadt zu nutzen, um irgendwie den Kreis der Namenlosen zu infiltrieren. Dazu bedürfte es lediglich etwas Kleingeldes zum Spielen und eben einen angemessenen Ort zum Spielen in den richtigen Kreisen. Was aber das wichtigste wäre, wäre eben ein guter Grund von diesem Zirkel aufgenommen zu werden.
  • Weiter brachten die Ermittler zu Tage, dass in diesem Zirkel laut den stadtweiten Gerüchten die gelangweilten Reichen der Stadt zu finden wären, namentlich Adnan Zeforika und Blaphesto Nurriconi. Dies würde einen weiteren Ansatz zur Falllösung bedeuten, indem man über diese beiden versuchen könnte den Zirkel ausfindig zu machen.

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