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27. Spielabend – Die Ruhe nach dem Sturm

Kurz nach der Schlacht widmete sich Ramon der Versorgung der Verwundeten, wofür er ein Lazarett bei der Garde einrichtete. Schon nach kurzer Zeit traf Sahid, mit einem alten Freund, Nazir, ein tulamidischer Sklavenfänger bei der Garde ein. Nazir hatte einen der verwundeten Thorwaler vor dem wütenden Mob gerettet und brachte diesen zu Ramon, um seine Wunden versorgen zu lassen, damit er ihn als Sklaven verkaufen kann. Ramon kaufte ihm den Sklaven sogleich für die Summe von 40 Dukaten von Nazir ab.

Nachdem sich der Rauch der Schlacht gelegt hatte, wurden die Verluste gezählt. Die Garde und die Seesoldaten haben jeweils 10-15 Gefallene zu beklagen, von den Überlebenden haben die Meisten schwere Verwundungen erlitten.
Mit einer feierlichen Zeremonie wurde den Helden der Schlacht der Verdienstorden Chorhops (ein goldener Würfel) verliehen. Sahid und Coragon für die Besetzung der Geschütztürme und die Versenkung der Thorwalerschiffe, Connar post mortem für seinen heldenhaften Einsatz und Ramon dafür, dass er es als einziger schaffte, seine Einheit zusammenzuhalten und die plündernden Thorwaler durch die Stadt jagte.

Connar wurde am nächsten Boronstag mit allen Ehren bestattet…

mit seinem Rabenschnabel und seinem Frostsäbel (der vorher exorziert wurde) an der Seite und den Waffen seiner besiegten Gegner zu Füßen.

Mit der nächsten Karawane aus dem Süden traf ein Trupp Rabengardisten ein. Quintilius, ein Waffengefährte von Coragon und Ramon, brachte Neuigkeiten von unserem Chef Oderin du Metuant und einen Brief aus der Stadt des Schweigens, in dem Coragon zum neuen Hochgeweihten für Chorhop ernannt wird.

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26. Spielabend – Die Schlacht von Chorhop

Bericht des Schutzprätors auf der ersten, kurzen Ratsbesprechung nach der 1. Schlacht von Chorhop:

Indem die Thorwaler einen magischen Sturm beschworen, zwangen sie die Garde zum Rückzug von den Verteidigungstürmen und konnten unbehelligt ins Hafenbecken einfahren. Die Novadireitergarde des Hairans stürtzte sich sogleich in einem tollkühnen Angriff auf die Thorwaler und verschaffte der Stadtgarde und den Seesoldaten genügend Zeit, Verteidigungspositionen einzunehmen, wurde dabei jedoch komplett aufgerieben. Leider erwiesen sich unsere Kräfte als im Nahkampf viel zu unterlegen, um die Stellung halten zu können und die Trupps, die von Coragon, Connar und Tetaka befehligt wurden, suchten schon nach kurzen Gefecht ihr Heil in der Flucht.

Strategiekarte Chorhoper Piratenangriff

 

Ich konnte mich mit meinem Trupp aus dem Nahkampf lösen und im Domizil des Hairans verschanzen. Die feindliche Thorwaler-Otta stürmte auf den Marktplatz weiter, wo sich die Stadtmiliz sammelte. Ich wollte mit meinem Trupp die Thorwaler von hinten angreifen und sie so umschließen, jedoch schlug mein Umklammerungsmanöver fehl, da sich die rückgratlose Miliz gar nicht erst dem Kampf stellte, sondern sofort floh. So machte ich mich mit meinem Trupp an die Verfolgung der plündernden Thorwaler und deren Kapitänin, der ich in unserem ersten Zusammentreffen eine klaffende Unterleibswunde zufügen konnte, jedoch selber Eine am Bein erlitt. Mir gelang es schließlich sie in einem Haus zu umzingeln und Verstärkung zu rufen.

Sahid, dem ich den Spezialauftrag gegeben hatte, mit einem kleinen Trupp den nördlichen Geschützturm zurückzuerobern und die Drachenboote zu beschießen, gelang es unter hohem persöhnlichen Risiko, sich an den Thorwalern, die dieselbe Idee hatten, vorbeizuschleichen und sie schließlich mit einer Brandgranate zu ihren Vorvätern zu schicken. Zusammen mit seinem Trupp nahm er die Drachenboote ins Visier, setze eines davon in Brand und zwang so die Thorwaler zum Rückzug zu den Booten und aus der Stadt heraus. Coragon trommelte ein paar versprengte Soldaten zusammen und besetzte den anderen Geschützturm und zusammen mit Sahids Mannschaft gelang es ihnen noch ein fliehendes Thorwalerschiff zu versenken.

Connar eilte derweil mit Verstärkung zu mir, um gerade rechtzeitig in den Kampf einzugreifen, denn die Thorwaler machten einen letzten verzweifelten Ausfall, um aus dem Haus, dass wir in Brand gesetzt hatten zu entfliehen.

Olgerda - Thorwaler Piratenkapitänin

Die Piratenkapitänin schlug mit ihrer gewaltigen Axt in die Reihen der verdutzen Stadtgarde, welche erst gar nicht zum Abfeuern ihrer Armbrüste kam. Also stellte sich Connar der Hühnin. Er wehrte sich tapfer, wurde jedoch in diesem letzten Gefecht  von zwei mächtigen Axthieben der Thorwalerkapitänin in Borons Hallen geschickt. Möge Boron seiner Seele gnädig sein und ihm den ihm gebührenden Platz in seinem ewigen Reich gewähren, Connar hat ihm treu und tapfer gedient. Jedoch erzürnte dieser Schlag die Garde so sehr, dass die Thorwaler bis auf den letzten Mann mit Armbrustbolzen und Säbelhieben niedergemetzelt wurden. Nach dem Kampf liegen neben 6 Thorwalern, die Kapitänin Olgerda, der Rabengardist Connar Flickenrock sowie zahlreiche tote Gardisten. Somit wurden die letzten Widerstände der versprengten Thorwaler in der Stadt niedergeschlagen, aber zu einem hohen Preis.

Zum Abschluss möchte ich Sahid für den höchsten Verdienstorden Chorhops vorschlagen, denn er hat nicht nur sechs Thorwaler Elitesoldaten mit eigener Hand ausgeschaltet, sondern auch durch seinen beherzten Einsatz bei der Eroberung des Geschützturms maßgeblich zur Verteidigung Chorhops beigetragen, indem er die Thorwaler zum Rückzug zwang. Solche Helden braucht diese Stadt und sein leuchtendes Beispiel sollte eine Inspiration für alle Bürger sein.

 

Der Spielabend aus der Sicht des Spielleiters:

Ein spannender Spielabend, der erwartungsgemäß zu einigem Gesprächsstoff nach dem Spielabend sorgte.

Die Schlachtreihen wurden wie erwartet von den Thorwalern durchbrochen, durch massiven Schaden an den Gegnern und den vergeigten Moralproben der städtischen Truppen. Danach war es nur noch ein durch die Straßen jagen de versprengten Bürgerwehr, bis die Thorwaler schließlich in Éinkaufsstimmung gerieten.

Derweil schlich sich der Phexakoluth/Streuner (Spielercharakter) auf den nördlichen Geschützturm (Fuldigor) um dort einige Thorwalerveteranen vorm Erobern des Munitionsdepots abzuhalten. Vom Dach aus feuerte er mit einigen Chorhoper Zuckerbäckern unter der Führung von Alrik Zuckerbäcker die erste Otta in Brand.
Die Thorwaler alarmierten sofort mittels Hörnern ihre Truppen welche unterdessen im fröhlichen Plünder/Feuerrausch unterwegs waren und zogen sich auf die Schiffe zurück.

Ein zweiter Spielercharakter, Rabengardist und Boroni sammelte versprengte Bürger und Gardisten um den zweiten Turm ebenfalls feuerbereit zu machen. Die drei sich in Aufbruch befindlichen Ottas konnten zwar noch beschossen werden, aber das Zielen gestaltete sich deutlich schwerer und viele Treffer gingen daneben oder auf die eigenen Galeeren. Eine letzte Salve konnte immerhin noch das zweite von 4 Schiffen in Brand setzen während die anderen beiden flohen.

Die versprengten Thorwaler der vierten Otta bekamen nicht viel mit vom Aufbruch und wurden dort einfach im Stich gelassen. Olgerda und ihre Männer zogen sich in ein Haus zurück, das von der Garde umstellt und nach einiger Zeit in Flammen gesteckt wurde.
In einem letzten Kampf unter Blutrausch zogen die 6 Thorwaler aus dem Gebäude und lieferten sich einen aussichtslosenTodeskampf mit den Gardisten und zwei der SCs (beide Rabengardisten). Dabei forderte Connar Olgerda heraus, welche vorher schon den Schutzprätor zum Rückzug zwang. Jetzt im Blutrausch war sie nochmal gefährlicher und setzte mit ihrer mächtigen Barbarenstreitaxt idem tapferen Rabengardist mit zwei Hieben ein Ende.

erster Wurf: Olgerda schlägt den Rabengardist 21 TP, der Gegenangriff des Rabenkriegers endet beinahe in einem Patzer
zweiter Wurf: Olgerda schlägt eine glückliche Attacke mit einer bestätigten 1, 16 SP werden ausgewürfelt (3W+5), dazu kommen 5 für den Blutrausch, also 21 TP, die verdoppelt einen Gesamtschaden von 42 TP geben!

Der Rabengardist wird förmlich in zwei Hälften geschlagen und ist sofort tot. Die restlichen Gardisten und sein Gefährte schießen Olgerda und ihre Wüterische sicherheitshalber aus der Entfernung mit Armbrüsten nieder, was viele Bolzen kostet, bis auch der letzte Thorwaler nicht mehr aufsteht.
Drumherum liegen neben 6 Thorwalern Olgerda, der Rabengardist Connar Flickenrock zahlreiche tote Gardisten. Somit wurden die letzten Widerstände der versprengten Thorwaler in der Stadt niedergeschlagen, aber zu einem hohen Preis.

Interessanterweise waren die restlichen 3 Thorwalerschiffe bereits davon geeilt, als sich der Heldentod ereignete,  Im Prinzip hätten die SCs und die Garde also im Prinzip sich viel Zeit lassen können. Aber der Schutzprätor bestand darauf, der Anführerin und ihren Schergen möglichst schnell den Garaus zu machen und nach misslungenen Türöffnungsversuchen, wurde das Haus in Brand gesteckt.

Die rausstürmenden Thorwaler im Todesrausch waren für die Spieler recht deutlich als Gefahr anzusehen. Und gerade die Piratenkapitänin war in ihren Fähigkeiten den Spielern bekannt. Nachdem der Schutzprätor am letzten Spielabend von ihr aufgemischt wurde und sich zurückzog, hat ein anderer Spieler deren Werte von meinen Unterlagen erspickt. Er hat sich dann freiwillig der Piratin gestellt. Und die Konsequenzen waren eben klar. In Kämpfen können bei uns jederzeit SCs sterben, daher gibt es ja Dinge wie Rückzug und ähnliches. Und den Rückzug hätte er auch noch nach dem ersten Treffer vollziehen können, blieb aber trotz 15 LE immer noch im Zweikampf.

Outgame hätte man also abwägender handeln können, aber so war es ingame ein spannender Heldentod, der dafür sorgte, dass der SC bei den Männern der Stadtgarde auch in Borons Reich in Erinnerung bleibt, als Held von Chorhop.

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Sahid ibn Selo al-Fessir

Sahid ist ein angesehener Bürger der Stadt Chorhop. Er bewegt sich sicheren Fußes sowohl durch die High Society der Stadt als auch in solchen Etablissements, in die ein Zeforika niemals den seinen setzen würde. Der Endzwanziger ist mittlerweile so gut im Stadtstaat konsolidiert, als dass er ein – direkt am Plaza Generoso gelegenes – Häuschen samt kleiner Dienerschar sein eigen nennen kann. Seinen Besitz und seine „Reichtümer“ hat dem Ableben seines Oheims zu verdanken; aber nicht nur dies sondern auch sein Leben hat er dem von ihm in Ehren gehaltenen Rastafan ibn Selo al-Fessir zu verdanken.

Dieser Rastafan ibn Selo al-Fessir – ehemals ein angesehener ortsansässiger Händler und heimlicher Spion Al’Anfas – griff während einer seiner Handelsfahrten einen kleinen ca. 3jährigen Jungen auf. Der Junge schien der einzige Überlebende eines durch einen Piratenangriff versenkten Schiffes vor der Küste Tuluas zu sein. In seiner durch Phex verliehenen grenzenlosen Großherzigkeit nahm er den Jungen auf, adoptierte ihn unter dem Namen Sahid und zog ihn fortan wie sein eigen Fleisch und Blut auf. Dies beinhaltete neben einer höfischen Erziehung auch eine kämpferische Ausbildung, die Sahid in den Diensten der Stadtgarde erlangte. Auch trat er in die Fußstapfen seines Ziehvaters und begann damit sich in dessen Handelsgeschäft sowie in die Spinagetätigkeit in den Diensten Al’Anfas einzuarbeiten und wurde zudem ein aktives Mitglied der chorhopschen Phexgemeinde und genießt auch dort einen tadellosen Ruf.

Doch dann kam der Schicksalsschlag der Sahid aus dieser so behüteten Bahn warf. Rastafan ibn Selo al-Fessir verstarb völlig unerwartet aufgrund einer Meuchelei, die bis zum heutigen Tage nicht aufgeklärt werden konnte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Sahid alles daran setzen will den oder die Mörder seines Ziehvaters sowie das dahinterstehende Motiv aufzudecken. Um mit der Trauer um diesen für ihn so großen Verlust zurecht zu kommen, flüchtete er sich in die Arme von Marbos Odem und war von nun an immer öfter in den chorhopschen Glücksspieletablissements oder auf den Dächern von Chorhop – immer dabei an seine Grenzen zu gehen – anzutreffen. Mittlerweile wandelt Sahid auf einem schmalen Grad zwischen gesellschaftlicher sowie glücksspielerischer Genialität und subtiler Selbstzerstörung. Allerdings sind Tendenzen der Besserung in Sicht; so findet er wieder Gefallen am weiblichen Geschlecht – Zeugnis dessen ist nicht zuletzt die Wahl zum Prinz Rahjanal – und die Möglichkeit als Detektiv für die Phexgemeinde sowie als Agent für die Schwarze Perle tätig zu werden.

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23. Spielabend

Bericht von Sahid ibn Selo al-Fessir dem Sonderermittler der Phexgemeinde zu Chorhop in der Angelegenheit des Kultes der goldenen Masken

„Während ich also dem verderbten Dr. Prajokles nachsetzte und dabei noch ein kleineres Abenteuer mit einer größeren Spinne zu bewältigen hatte, stieß Coragon mit der Verstärkung zu den anderen im Kuriositätenkeller. Dort verpasste man augenblicklich der einbeinigen Phyllis Handfesseln und übergab sie der Obhut zweier Stadtgardisten. Der Schutzprätor – immer noch leicht geblendet – machte sich wohl kurzerhand daran mir zu folgen. Durch meine Schreie angespornt vergaß er sogar eine Lichtquelle mitzunehmen. Meine Schreie rührten daher, dass ich urplötzlich, als ich dachte „jetzt müsste ich diesen Lump aber endlich eingeholt haben!“ einen Bolzen direkt zwischen Kehle und Schulter tief in meinem Fleisch stecken hatte und zu Boden ging.

Da lag ich nun mit schmerzverzerrtem Gesicht, unfähig einen klaren Kopf zu behalten oder diesen verderbten Doktor oder seine Schergen ausfindig machen zu können.

Ich setzte verbissen meine letzten Kraftreserven dazu ein, mit all meinen Sinnen herauszubekommen von wo der Schuss abgegeben worden war, mit dem Ziel dem Halunken einen Gruß in Form meines heißgeliebten Wurfmessers entgegen zu werfen, als mich ein weiterer Bolzen, der mich am Bein traf in eine schwarze allesverschlingende Ohnmacht trieb.

Später wurde mir zugetragen, dass Ramon mich wohl darniederliegend vorfand, den Schützen ausfindig machen und mithilfe einer Finte sowie den nachgeeilten „Helden und -innen“ den sich in eine riesige Spinne verwandelten und verderbten Dr. Prajokles zur Strecke bringen konnte. Daraufhin heilte er wohl noch im Akkordverfahren die Gruppe und führte mich von der Türschwelle zu Borons Reich ins Reich der Lebenden zurück. Währenddessen platzte wohl auch noch der zwielichtige Regengrolm Gnorgl in das Geschehen und meldete an sich an des Doktors Laboratorium gütlich zeigen zu wollen, was ihm allerdings verwehrt wurde.

Nachdem Phyllis für die Nacht in meine und die Obhut zweier Stadtgardisten gegeben wurde, wurde sie am nächsten Tag vor unseren hohen Priester des Phextempels den „ehrwürdigen“ Zeforika geschleift, der über sie Recht sprach. Weil sie sich dem 13. Gott zugewandt hatte wurde ihr die Hälfte ihres Vermögens ab- und der Stadt und der Phexgemeinde zugesprochen. Coragon, Conar sowie Dominga ging dieser Richterspruch nicht weit genug, sie hätten sie lieber tot gesehen. Und so ersannen sie den Plan in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in Phyllis Haus einzusteigen, sie zu entführen um sie außerhalb Chorhops in Borons Arme zu befördern. Allerdings trafen wir sie, nachdem wir ihre Türsteher überlistet und sie nicht friedlich in ihrem Bettchen schlummernd vorgefunden hatten, tief ins Gebet im Tempel des namenlosen Götzen in den Hallen unter ihrem Anwesen an. Wir überwältigten sie (dabei beschwor sie noch geschwind einen Dämon), schlugen dabei auch noch eine riesige goldene Götzenstatue sowie zwölf kleinere Karikaturen unseres Götterpantheons zu Klump und machten uns dann mit der Überwältigten auf, einen nahe Chorhop gelegenen Forst zu erreichen. Vorher deponierten wir in ihren Gemächern einen Abschiedsbrief, der von Dominga verfasst wurde. In scheinbarer Abgeschiedenheit des Forstes und damit auch abseits von verräterischen Blicken fesselten wir Phyllis an einen Baum und „fragten“ sie ein wenig aus. Danach trüben mich wieder meine Erinnerungen, vermutlich aufgrund meiner „tödlichen“ Verletzungen und der damit einhergehenden Mattigkeit…“

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Würfel, Macht und Gladiatorenspiele sind wieder da

Rollt die Würfel, schärft die Dolche, verprasst die Münzen. In Chorhop wird wieder diskutiert, intrigiert, gekämpft und gewettet.

Nach über einem Jahr Pause, freue ich mich, schreiben zu können, dass unsere Gruppe sich wieder eine ordentliche Portion Aventurien genehmigt. Das bedeutet für mich, neuen Ansporn, auch diesen Blog mit neuen Inhalten zu füllen.

Aktuell ist die Gruppe aufstrebender Al Anfaner Ordenskrieger damit beschäftigt, einen schändlichen Namenlosenzirkel das Handwerk zu legen.

Wie immer geht es dabei recht direkt zur Sache, statt langer Planung wird schnell zugeschlagen. Zuletzt konnte die Gruppe dem schändlichen Dr. Praiokles das Handwerk legen, welcher die Gruppe mit seinen seltsamen Chimärenwesen jedoch vorher ordentlich ins Schwitzen brachte. Ja, einer der Helden wurde fast an Uthars Pforte gebracht, konnte jedoch durch den tapferen Einsatz seines Gefährten und amtierenden Schutzprätor, Ramon, gerettet werden.

Da Mangabe, einer der tapferen Rabenkrieger unglücklicherweise in der Arena verstarb, rückt ein neuer Held der Geschichte nach: Sahid, der Chorhoper Streuner und Lebemann aus gutem Haus.

Schließlich warten viele weitere Probleme im Rücken der Stadt, rachsüchtige Piraten, plündernde Thorwaler sowie Konkurrenten im Stadtrat, welche bis zum äußersten gehen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ob man namenlose Umtriebe jedoch mit Entschlossenheit und Schnelligkeit alleine besiegen kann…das bleibt abzuwarten.

Ich als Spielleiter und Blogautor freue mich jedenfalls auf weitere spannende Spielabende in Chorhop. Und mit Blick auf meine ganzen Notizen, Zettel und angefangenen Textdateien, gibt es auch noch jede Menge Material zu posten. Und natürlich weitere spannende Spielberichte.

Für die nächste Zeit steht auf jedenfall das hier an:

  • Nachtragen einiger NSC-Informationen an (Phyllis, Dr.Praiokles), die ich jetzt freigeben kann
  • als auch das Einfügen zweier, neue Spielcharaktere und ihre Beschreibungen (Sahid und XY)
  • sowie die Überarbeitung des PDFs zum aktuellen Szenario Der Götterfürst, das bei uns gerade in Richtung Finale läuft

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22. Spielabend

Einsatzbericht Mission: Zerbrochene Maske

Da wir nun den geheimen Versammlungsort der boronslästerlichen Zombiebeschwörer enttarnt hatten, ließ ich sofort die Reserve in den aktiven dienst versetzen, um diesen Ort sogleich zu stürmen. Aufgrund der Erkundungsarbeit von Sahid, wussten wir, dass nur mit geringem Widerstand zu rechnen war. Connar schwor die Männer noch auf diesen boronsgefälligen Einsatz ein und stürmte, direkt von mir gefolgt, voran. Nach einem kurzen Scharmützel, lagen die Wachen in ihrem eigenen Blut und die Kultisten ergaben sich teilweise dem Arm des Gesetzes, während ein anderer Teil feige in Geheimgängen verschwand. Sahid konnte sich eine goldene Maske besorgen und verhalf einem dicken Kultisten zur Flucht und wird diesen undercover weiter im Auge behalten.
Durch die Befragung der Gefangenen und der befreiten Sklaven (die kampftauglichen werden in die Garde eingegliedert und nach einer Dienstzeit von 5 Jahren sollen sie die Freiheit geschenkt bekommen), erhielten wir Kenntnis von verderbten medizinischen Experimenten, die in den Hinterräumen des Kultes verübt wurden. Durch die Beschreibung eines Sklaven erhärtete sich der Verdacht, dass Dr. Praiokles diese Experimente durchgeführt hatte. Der Verdacht bestätigte sich, als ein Lakai aus dem Hause Praiokles berichtete, dass dieser überstürzt abgereist sei. Also nahmen wir das Anwesen in genauen Augenschein und fanden einen Geheimgang in den Keller, wo wir von zwei abscheulichen Monstrositäten, die zuvor mal Menschen waren, angegriffen wurden. Nachdem wir diesen die Gnade Borons zuteil kommen ließen und unsere Wunden versorgt hatten, drangen wir weiter in das Gewölbe vor. Doch Praiokles entpuppte sich als verderbter Magier, der mich mit seinen finsteren Künsten blendete, um die Flucht zu ergreifen. Wir fanden Phillis mit abgetrennten Fuß auf einem Tisch liegend. Connar verband die Wunde, während Sahid sich an die Verfolgung machte und ich geblendet leider nicht eingreifen konnte.
Diktiert von Ramon Rahjaduez, Schutzprätor von Chorhop

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21. Spielabend

  • Die Verurteilung des mit „unlauteren“ Mitteln kämpfenden Gladiators Deredan (Mörder Mangabes) stand noch aus. Nuriconials oberster Kadi leitete den Prozess. Allerdings stellte sich heraus, dass DAS Beweismittel – das Giftfläschchen – gegen einen Tiegel mit harmlosen Schmerztropfen ausgetauscht wurde, und das Gericht aufgrund dessen Deredan freisprechen wollte. Nach einem Einspruch des Schutzprätors, wurde die Verhandlung vertagt um der lückenlosen Aufklärung der Beweismittel nachzugehen und Knorgel in den Zeugenstand zu rufen, um zu prüfen ob es sich bei dem Tiegel um den Gegenstand handelt den er als unabhängiger Gutachter überprüft hat.
  • Auf einmal war er da, der Göttermond Rahja. Und so begannen das Fest der Freuden und das Rahjanal. Für letzteres reiste etwa eine „mehr als sexy“ Rahjapriesterin  namens Rahjamanda von den nicht ganz so weit entfernten Zyklopeninseln an. Diese auf dem Marktplatz eine feierliche Zeremonie zur Eröffnung ders Festes ab. Im Anschluss fand allerdings die viel spannendere „Wer wird das diesjährige Freudenfest-Königspaar“-Zeremonie statt. In diesem spannenden und von ganz Chorhop eifrig mit verfolgten Wettbewerb (Viele junge durch Masken verschleierte taffe Söhne Chorhops buhlen um die eine Königin des Freudenfests), gelang es Sahid sich gegen die mannigfaltigen Kontrahenten im Streit um die Gunst der Freudenkönigin durchzusetzen und – zumindest – für eine Woche „Prinz Rahjanal“ zu werden.
  • Coragon hatte die grandiose Idee Zeforikas Palast auszuräumen (zumindest jedoch den Schlüssel für die Schatzkammer zu klauen), da ja im Moment jeder Chorhoper abgelenkt war. Dazu wollte er sich Knorgels Kompagnon bedienen. Der blieb aber unauffindbar (Meisterwillkür). Also musste das Unternehmen erst mal wieder auf Eis gelegt werden.
  • Sahid tanzte erst mit halb Chorhop eine Polonäse durch die ganze Stadt und grapschte dabei seiner „Königin“ ständig an den Po. Nach unzähligen Stunden des ausgelassenen Treibens entdeckte er einen Goldene-Masken-Träger. Nachdemer ihm geschickt die Maske vom Kopf schneiden konnte, entdeckte er in dem nun Maskennackten einen alten Kumpel. Hurra! Da war das Halotri natürlich groß und es wurde daraufhin gemeinsam weitergefeiert. Nachdem sich die beiden so über dies und das unterhalten hatten und rauskam, dass der Kumpel ein Auge auf Sahids „Königin“ geworfen hatte, witterte – der zwar schon maßlos angetrunkene – „Prinz Karneval“ seine Chance doch noch einen Fuß in die Tür des Namenlosen Zirkels zu bekommen. Und so vereinbarte man, sich am nächsten Tag bzgl. dessen wieder zu treffen, wenn der Kumpel im Gegenzug aber auch mal an die Wäsche der „Königin“ dürfe.
  • Coragon, auf der Suche nach einem Anhaltspunkt in der Affäre „goldene Maske“, kam auf die Idee, das Fest der Freuden für seine Recherchezwecke zu nutzen und verkleidete sich mit der goldenen Maske aus der Asservatenkammer, um sich dann anschließend unters Chorhoper Volk zu mischen und investigativ tätig zu werden. Er versuchte Stimmung zu machen um diverse Träger einer goldenen Maske auf sich aufmerksam zu machen, als Boroni fehlte da jedoch etwas die Übung. Er traf dann seine geliebte Dominga und beschloss den Abend mit dieser und allerhand Partydrogen – weitaus sinnvoller – zu verbringen. Später erfuhr er in einer Vision von dem Abbrennen ihres Hauses, kümmerte sich jedoch nicht weiter darum, was seinem Gefährten Ramon später übel zu stehen kommen sollte.
  • Der Schutzprätor, Ramon Rahjaduez, gab sich auch mal wieder die Ehre und dachte er könnte auch etwas in Erfahrung bringen und so beschloss er auf einer der unzähligen Feiern einen Goldenen-Masken-Träger zu suchen. Als er einen fand keimte in ihm die Idee auf, diesen in ein Zechgelage zu verwickeln, um ihm dabei die ein oder andere Information bzgl. des Kultes der Namenlosen aus den Rippen zu leihern. Man zechte recht lang zusammen, leider war das einzige was dabei herauskam die Einsicht, dass der Schutzprätor das Kampftrinken wohl erst noch lernen müsse und so fand er sich später in seinem Bett wieder ohne zu wissen wie er da hingekommen war.
  • Der ordentlich filmrissige Schutzprätor erwachte in seinem in Flammen stehenden Bett und bemerkte, dass er an den Extremitäten bereits leichte Verbrennungen aufwies. Anscheinend stand bereits sein ganzes Haus in Flammen und zu allem Überfluss schien es so, dass alle Haussklaven stiften gegangen waren. Auf sich allein gestellt und dank der Zecherei leicht neben sich stehend bemerkte er in seiner Gegenwart einen Feuerdämon damit begann ihn anzugreifen. Ramon gelang es nach einigen halbherzigen Fernattacken mit Nachttopf und Duschschwamm mit schweren Brandwunden ins Freie zu flüchten. Die nahe gelegene Garnison der Stadtgarde bemerkte den Brand und Connar Flickenrock – hatte zu diesem Zeitpunkt Dienst – organisierte ein Feuerlöschkommando. Am Anwesen des Schutzprätors kam es im Anschluss noch zu einem heftigen Kampf zwischen Connar, einigen feuerlöschenden Stadtgardisten, Ramon und dem Feuerdämon. Ramon, Connar sowie zwei Gardisten kamen gerade mal wieder so mit dem Leben davon und – Dr. Prajokles sei Dank – behielten sie keine ernstlichen Schäden. Das Anwesen brannte leider bis auf die Grundmauern nieder und so müssen sich der Prätor und seine zwei „Ehrenhauptmänner“ wohl oder übel in der Garnison der Statdgarde einquartieren.
  • Noch in dieser Nacht wurde eine eilige Ratssondersitzung einberufen, die die Affäre der „goldenen Maske“ zum Thema hatte. Alle Beteiligten gaben sich Mühe alles das was sie wussten auf den Tisch zu legen… Ergänzungen folgen….

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