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25. Spielabend

Ein kurzer Bericht der Schreibstubenkraft Alejandro Alfaro (Stadtwache):

Da diese üble Piratenbrut immer näher rückte, beratschlagte der ehrwürdige Rat der Prätoren, was zu unternehmen sei, um dieser Bedrohung Herr zu werden. Die Prätorin Tetaka Arupanaq und mein Herr Ramon Rahjaduez plädierten dafür, die Piraten präventiv anzugreifen, bevor diese sich mit den brandschatzenden Barbaren aus dem fernen Thorwal zusammentun könnten. Der weise Herr Zeforika sprach sich jedoch dafür aus, das Piratenpack zu bestechen, damit dieses von seinem Vorhaben ablassen würde. In der folgenden Abstimmung wurde mit einem Stimmenverhältnis von 5:4 entschieden, dass unsere ehrwürdige Stadt die Piraten bestechen werden sollte.

Als für die Aufgabe betrauter Diplomat wurde mein Herr der Schutzprätor Ramon Rahjaduez ernannt (für eine fürstliche Belohnung, von der ich jedoch nichts zu sehen bekam), der darauf auch gleich mit seinem treuen Hauptmann Connar Flickenrock aufbrach, den Piraten entgegen zu eilen. Nach kurzen Verhandlungen mit den Piraten-Kapitänen erzielte mein Herr, dass die Piratenbrut Reparationszahlungen und Wegzoll erhalten würde, wenn sie im Gegenzug Chorhop verschonte.

Doch die andere Bedrohung in Form der sich immer noch schnell nähernden Flotte der thorwalschen Langschiffe spitzte sich unerbittlich zu. Um an den Geschütztürmen vorbei in unseren Hafen einfahren zu können, beschworen sie einen magischen Sturm, der unsere tapfere Garde zwang, die Türme zu verlassen. So konnten sie unbehelligt in unserem Hafen landen und nun gilt es sie in einem unerbittlichen Häuserkampf zu schlagen. Niemals werden wir unsere schöne und traditionsbewusste Stadt in die Hände dieser Barbaren fallen lassen. Kämpft und sterbt für Corapia tapfere Mannen!

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6. Spielabend

17. Peraine

Ramon feiert seinen Geburtstag in ganz großen Stil. Einige kleinere Probleme in der Vorbereitung, so hatte sich zum Beispiel der idiotische Koch an seinem eigenen Essen vergiftet, da er vergessen hatte, zuvor das Gegengift einzunehmen, konnten glücklicherweise schnell beseitigt werden.Die geladenen Gäste (Prätoren, Oberhäupter einflussreicher Familien, Handwerksmeister, …) treffen am Abend zu den Feierlichkeiten ein.

Es wird eine durchweg gelungene Party, wie es Ramon hinterher oft gesagt wird. Es wird natürlich auch viel über Politik diskutiert. So freundet sich Coragon mit einem Geweihten aus dem Boron-Tempel an und beschließt, mit ihm und einer engagierten Bürgerin (Phyllis ?) zusammen, den Boron-Glauben in der Stadt zu stärken.
Connar ist mit der jüngsten Zeforika Tochter, Melissa der Glücksfee in seinem Zimmer verschwunden und Coragon im Drogenrausch eingepennt. Nur der Mangabe stand Ramon in der folgenden Situation zur Seite. Es haben sich nämlich die Bettler der Stadt vor Ramons Haus versammelt, die Unzufrieden damit sind, dass die Almosarin ihre Almosen gestrichen hat.
Aufgestachelt durch die ausgelassen Feiernden, werfen ein paar der Bettler Steine auf Ramon und Mangabe, die dorthin geeilt sind, um die Situation zu klären. Ramon wird von einem Stein an den Kopf getroffen und erleidet eine Platzwunde, kann den Werfer jedoch überwältigen. Auch Mangabe erledigt einen der Werfer. Die restlichen Bettler verschwinden in der Dunkelheit. Die dämlichen Gardisten haben derweil die Häuser der Reichen bewacht.

Hinweis: Dieser Bericht enhält stark subjektive Eindrücke und ist nicht als authentischer Bericht der Geschehnisse zu werten ;)

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4. Spielabend

Bericht des Rabengardisten und Boroni Coragon Delazar:

„Um mal wieder verleumderischen Gerüchten vorzubeugen, möchte ich heute ausnahmsweise die Zusammenfassung des gestrigen Abends hier niederschreiben. 🙂 Wir sind mit 50 Mann in Richtung des Piratendorfes losgezogen (20 von uns, 30 Seesoldaten). Nach einem Zwischenstopp in einem Sklavenjäger-Camp und einem Weiler kamen wir nach zwei oder drei Tagen am Piratendorf an.

Tetaka hat mittels Armbrust den Ausguck von seinem Baum entfernt. (Tetaka, nicht Coragon!) Nun haben wir das Dorf beobachtet und uns für einen nächtlichen Angriff entschieden. Nachdem wir die Wachablösung und einen darauf ausgesandten Erkundungstrupp von 10 Piraten niedergemacht haben, sind wir nachts zum Dorf und haben zunächst einmal die 3 Wächter durch Armbrüste beseitigt (Coragon stand völlig friedlich daneben und hat sich an den Orchideen und Farnen im Unterholz erfreut!)

Nasha

Anschließend sind wir unbemerkt mit 15 Mann über die Seeseite ins Dorf und haben rasch die zwei Wächter ausgeschaltet, die zwei unserer Kameraden menschenverachtend in einem Käfig eingesperrt und gefoltert haben. (Kein Gemetzel, lediglich eine leider notwendige Maßnahme, um nicht entdeckt zu werden!) 4 unserer Männer haben die Gefangenen aus dem Dorf getragen, während wir ins Dorfzentrum schleichen wollten, um den letzten Gefangenen zu befreien. Dieser war überaus demütigend an einem Pfahl angebunden und ausgepeitscht worden. (Für jeden verständlich, wenn Coragon angesichts solcher Boßheit ein wenig Groll empfindet, nicht wahr?) Leider wurden wir entdeckt und mussten schnell handeln. Während seine Gefährten nichts besseres zu tun hatten, als sich mit den am Feuer sitzenden Piraten zu prügeln, ist Coragon (SELBSTLOS!) zum Materpfahl gestürmt und hat den Geschändeten losgeschnitten, sich auf die Schultern gepackt und zum Tor geschleppt. Nachdem dieses geöffnet war, hat er durch Hylailer Feuer selbiges in Brand gesetzt um eine Verfolgung auszuschließen. Schließlich galt es ein unnötiges Blutbad zu verhindern, dass die vor den Toren lauernden Männer mit den Piraten angerichtet hätten. Bereits zurück im Lager, bereit zum Aufbruch, überlegte sich Tetaka (nicht Coragon, TE-TA-KA!), dass man nicht nach Corhop zurückkehren könnte, wenn man sechs Männer verloren hat, um drei zu retten. Es galt ein Exempel an den Piraten zu statuieren. Wir haben die Befreiten mit 5 Mann und den Pferden nach Norden geschickt, um eine deutliche Fährte zu hinterlassen und sind selbst an den weit über hundert Piraten, die uns ans Leben wollten, im Dschungel vorbeigeschlichen.

Zurück im Dorf ist die Situation dann zugegebenermaßen etwas eskaliert. Die erzürnten Männer von Stadt- und Seegarde haben sich in Trauer um ihre gefallenen Kameraden unter Führung der aufgepeitschten Tetaka in den Kampf geworfen. Coragon ging mit um schlimmeres zu verhindern und hat sich (ja, zugegeben, ein wenig, bisschen, vielleicht ein bisschen mehr) von der Stimmung anstecken lassen. Während Tetaka nach wenigen Hieben zu Boden ging rang Coragon wie ein Löwe erst den Piratenhäuptling und einige Krieger, dann zahllose blutgeifernde Greise, Frauen und Kinder nieder. Zur Sicherheit wurde das Dorf bis auf das letzte Haus niedergebrannt um eventuell versteckte Unholde auszuräuchern und den Piraten ein für alle Mal zu zeigen, das für derart Gesetzlose ohne Kaperbrief kein Platz in der Welt der schwarzen Perle ist! Pflichtbewusst segnete Coragon das ganze Dorf unter Aufgabe eines großteils seiner karmalen Kraft um die fehlgeleiteten Seelen der Piraten und die ehrenvoll gestorbenen Kameraden in Borons Hallen zu führen.

Da Tetaka schwer und viele unserer Männer nicht ganz so schwer verwundet worden sind, wirkte Coragon ein letztes Perainegefälliges Wunder, um die Kameraden von der Schwelle des Todes zu reißen was der Schweigende auch gnädig gewährte. Dabei kam Coragon durch die nahezu vollständige Entleerung seiner karmalen Kapazität den göttlichen Gefilden Alverans so nah wie noch nie zuvor. Da Tetaka immer noch schwer verwundet und Coragons Seele nahezu entrückt war, musste einer der Weibel die Führung übernehmen und brachte uns zurück nach Chorhop wo man (meiner Meinung nach unnachvollziehbar) mehr über die Gefallenen trauerte, als den herben Schlag gegen das Piratengesindel zu feiern. Coragon wird versuchen, den angehörigen der Gefallenen bei einem Borondienst zu erklären, dass ihre Lieben nicht umsonst, sondern unter heldenhafter Selbstaufgabe ins Reich des Schlafes eingegangen sind und ihnen dort Ehre, Ruhm und Wohlgefallen zu Teil werden.“

Hinweis: Dieser Bericht enhält stark subjektive Eindrücke und ist nicht als authentischer Bericht der Geschehnisse zu werten 😉

Fakten:

Die Expedition ging vom 7ten bis zum 14ten Peraine.

Verluste auf seiten der Garde:
21 Seesoldaten, 10 Gardisten + 1 Weibel

Überlebende auf seiten der Garde:
9 Seesoldaten, 10 Gardisten + 1 Weibel

Verluste bei den Piraten:
80 Piraten; 300 Fischer, Handwerker, Frauen, Greise und Kinder; 1 Dorf

Überlebende bei den Piraten:
100 Piraten der Verfolgungstruppe; 120 Piraten, die noch auf Kaperfahrt sind

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Die Gladiatorenspiele beginnen

„Hört hört, die Qualifikationskämpfe für die Arena-Wettspiele im Rahja dieses Zwölfgötterlaufs werden in kürze beginnen. „ -städtischer Ausrufer auf dem Campo Arenal

Unsere bisherigen Teilnehmer:

Der Titelverteidiger, Horkon der Zermalmer tritt an um mit seinem Kriegshammer Angst und Schrecken unter seinen Gegnern zu verbreiten.

Deredan der Arivorer, ein großartiger Favourit und möglicherweise ebenbürtiger Herausforderer Horkons. Man munkelt er habe einmal der Göttin Rondra selbst als treuer Knappe gedient. Er wird auf jedenfall in prächtigem Harnisch antreten und mit seinem Anderthalbhänder eine Schneise in die Gegner schlagen.

Huka das Totengesicht, unser beliebter Yakosh-Dey-Kämpfer tritt wie immer mit seinem unverkennbaren Kampfstil mit Netz und Speer an. Mögen sich seine Feinde in seinen Netzen verstricken.

Belsarius Zweihand, ein wahrlich schneller und leichtfüßiger Kämpfer, zwar letzens besiegt doch wer weiß was noch alles in ihm steckt. Er tritt nur leicht gewappnet und mit seinen Zwillingssäbeln an.

Zudem haben wir einige Neuzugänge in der Arena zu begrüßen

Die zwei Kampfgefährten unseres ehrenwerten Schutzprätors Mangabe der Utulu und Connar Flickenrock. Haben sie sich bereits in ihren ersten Kämpfen als streitbare Gesellen erwiesen wird sich noch zeigen wie sie sich gegen unsere tapferen Gladiatoren anstellen werden. Mangabe tritt mit zwei Rabenschnäbeln und leicht gerüstet an, Connar in schwerer Platte und einem großen Schild. Ob ihn dies schützen wird?!

Hinzu kommen die bisher unbekannten Kämpfer Znark, ein Rotpelz aus dem Norden mit Speer und eine bisher unbekannte Yakosh-Dey-Kämpferin.

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Tetaka Arupanaq

Tetaka Arupanaq ist ein Sprössling der reichen Chorhoper Familie Arupanaq und zur Zeit die amtierende Kriegsprätorin von Chorhop.

Erscheinung: Tetataka ist wie die meisten Waldmenschen eher klein, dafür recht stämmig und trägt eine kriegerisch anmutende Frisur aus zwei Zöpfen und einen ansonsten  kahlrasierten Schädel. Sie trägt gerne verschiedenste   Lederrüstungen die sie mit Amuletten,  Trophäen und Fetischen schmückt. Auch eineoder zwei Waffen trägt sie stets am Leib.

Geschichte und Charakter: Von Menschenführung und Disziplin versteht sie wenig, versucht aber, ihre Begeisterung zu vermitteln, um die Bewaffneten Chorhops ‚mal auf Vordermann zu bringen‘. Wenn sie die irritierten Gardisten und Fußsoldaten aber nicht nur zu Kriegsgeschreiübungen und Waffenappellen ruft, sondern auch zu obskuren Schutzweihen der Stadtbefestigungen und Körperbemalungen mit Schlangenblut, zeigt sich, dass sich auch viel mohischer Aberglauben um ihre Vorstellungen des Kriegertums spinnt.

Sie liebt den Kampf und alles, was damit zu tun hat.

Ihr Zuständigkeitsbereich überschneidet sich oft mit dem dess Schutzprätors .

Tetaka-Arupanaq_2

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