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25. Spielabend

Ein kurzer Bericht der Schreibstubenkraft Alejandro Alfaro (Stadtwache):

Da diese üble Piratenbrut immer näher rückte, beratschlagte der ehrwürdige Rat der Prätoren, was zu unternehmen sei, um dieser Bedrohung Herr zu werden. Die Prätorin Tetaka Arupanaq und mein Herr Ramon Rahjaduez plädierten dafür, die Piraten präventiv anzugreifen, bevor diese sich mit den brandschatzenden Barbaren aus dem fernen Thorwal zusammentun könnten. Der weise Herr Zeforika sprach sich jedoch dafür aus, das Piratenpack zu bestechen, damit dieses von seinem Vorhaben ablassen würde. In der folgenden Abstimmung wurde mit einem Stimmenverhältnis von 5:4 entschieden, dass unsere ehrwürdige Stadt die Piraten bestechen werden sollte.

Als für die Aufgabe betrauter Diplomat wurde mein Herr der Schutzprätor Ramon Rahjaduez ernannt (für eine fürstliche Belohnung, von der ich jedoch nichts zu sehen bekam), der darauf auch gleich mit seinem treuen Hauptmann Connar Flickenrock aufbrach, den Piraten entgegen zu eilen. Nach kurzen Verhandlungen mit den Piraten-Kapitänen erzielte mein Herr, dass die Piratenbrut Reparationszahlungen und Wegzoll erhalten würde, wenn sie im Gegenzug Chorhop verschonte.

Doch die andere Bedrohung in Form der sich immer noch schnell nähernden Flotte der thorwalschen Langschiffe spitzte sich unerbittlich zu. Um an den Geschütztürmen vorbei in unseren Hafen einfahren zu können, beschworen sie einen magischen Sturm, der unsere tapfere Garde zwang, die Türme zu verlassen. So konnten sie unbehelligt in unserem Hafen landen und nun gilt es sie in einem unerbittlichen Häuserkampf zu schlagen. Niemals werden wir unsere schöne und traditionsbewusste Stadt in die Hände dieser Barbaren fallen lassen. Kämpft und sterbt für Corapia tapfere Mannen!

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20. Spielabend

Der eigentlich vorerst letzte Spielabend der 1. Kampagne, welcher letztendlich zum vorvorletzen wurde / Oder auch: Scheiß auf Ausarbeitungen, die Spieler gehen eh immer einen anderen Weg 😉

Chorhop, 1. Rahja

  • Connar und Coragon haben in der Kanalisation einen von dem „Zombieraum(siehe 17. Spielabend) abgehenden zugemauertenDurchgang aufgebrochen und gelangten durch einen niedrigen Schacht in ein scheinbar verlassenes kleines Stadthaus. In diesem konnten sie eine goldene Maske, schwarze Kleidung und ein „unzerstörbares“ Buch finden und bergen.  Die anschließend durchgeführten Befragen der Nachbarn ergaben, dass der Bewohner schon seit mehreren Wochen verschollen zu sein scheint und vorher oft nächtliche Besuche von seltsamen Gestalten hatte. Die Nachbarn wurden dazu verpflichtet , bei der geringsten Regung im oder am Haus sofort bei der Stadtpräfektur Meldung zu machen.
  • Sahid wurde von der obersten Tempeldienerin des Phextempel und Tochter des Patriarchen,  Falena Zeforika, damit beauftragt die vermeintlich von einem Borongeweihten versuchte Schändung am Phexheiligtum zu untersuchen. Dazu wurde ein Zeuge der Tat vernommen und diskret mit den stellvertretenden Stadtpräfekten Connar und Coragon über diese Freveltat gesprochen. Man einigte sich schließlich auf eine gemeinsame Vorgehensweise, die auch eine gemeinsame Ermittlung vorsah, da sowohl die Diebstähle im Borontempel , die Freveltat im Phextempel als auch das Auftauchen einer namenlosen goldenen Maske irgendwie zusammen hängen zu schien.
  • Das Trio begab sich sogleich zur bezaubernden Phyllis, der hiesigen Pfandleiherin, da Coragon schon des längeren einen unheiligen Verdacht mit dieser verband. Dazu plante man sie mit dem Fund der goldenen Maske zu konfrontieren: Während Connar und Sahid mit Phyllis ein Gespräch in ihrem Büro führten, tauchte Corragon in der Verkleidung des Namenlosen-Anhängers im Raum auf. Phyllis war wie erwartet sehr erschrocken, es ließ sich jedoch nicht ermitteln ob dies an einem Erkennen der Maske lag, oder doch einfach nur die Überraschung. Man plauderte noch über die namenlosen Umtriebe und über das kommende Fest der Freuden welches gleichzeitig mit dem Rahjanal im nun kommenden Göttermond Rahja stattfindet.Den Ermittlern schien zudem die Zeit zwischen den Fingern zu verrinnen, da das Chorhoper Maskenfest vor der Tür stand und dann die Stadt einem Tollhause gleichen würde. Ein idealer Zeitpunkt um mit goldenen Masken nicht aufzufallen.
  • Also setzten sie sich daran über mögliche Strategien zur Aufdeckung eines möglichen Kultes der Namenlosen nachzusinnen. Sahid äußerte, dass er versuchen könnte, seine Kontakte in der Stadt zu nutzen, um irgendwie den Kreis der Namenlosen zu infiltrieren. Dazu bedürfte es lediglich etwas Kleingeldes zum Spielen und eben einen angemessenen Ort zum Spielen in den richtigen Kreisen. Was aber das wichtigste wäre, wäre eben ein guter Grund von diesem Zirkel aufgenommen zu werden.
  • Weiter brachten die Ermittler zu Tage, dass in diesem Zirkel laut den stadtweiten Gerüchten die gelangweilten Reichen der Stadt zu finden wären, namentlich Adnan Zeforika und Blaphesto Nurriconi. Dies würde einen weiteren Ansatz zur Falllösung bedeuten, indem man über diese beiden versuchen könnte den Zirkel ausfindig zu machen.

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12. Spielabend

Mitte Ingerimm 1022 BF

Als erstes war da noch der Termin bei Zeforika nachzuholen.
Also ging Ramon zum Palast, um eine Audienz zu erbeten. Nach einer ganzen Weile der Warterei, wurde er zu Zeforika durchgelassen. Ramon entschuldigte sein Fernbleiben vom Vortag durch die noch nicht ganz auskurierte Krankheit und durch die dadurch angesammelte Arbeit.
Scheinbar hat Zeforika noch nichts von der Affäre seiner Tochter mit Connar mitbekommen. Er wollte nur mal wieder ganz allgemein wissen, was seine Prätoren so im Sinn haben. So fragte er zum Beispiel nach Ramons Vorlieben, Arena- oder Schiffsausbau, wo er natürlich, ohne den Kostenvoranschlag gesehen zu haben, zur Arena tendiert. Ebenso gab er Ramon den Tipp, sich nicht zu überarbeiten und Öfters die Freuden dieser Stadt zu genießen und doch Mal ins Spielhaus gehen sollte. Etwas kritischer wurde das Gespräch, als es um die Vergangenheit unserer Rabengardisten ging. Dort erzählte Ramon, dass sie Söldner aus der Al´Anfanischen Fremdenlegion seien, die durch Mangel an Einsätzen entlassen wurden, aber glücklicherweise etwas Beute gemacht hatten, um sich ein Los zu kaufen. Auf die Frage nach Coragons Befinden und warum er sich nicht sofort als Borongeweihter zu erkennen gab, antwortete Ramon, dass sie eine schwere Zeit hinter sich haben, die an Coragon nicht Spurenlos vorbeigegangen sind. Ebenso, dass Coragon ein frisch geweihter Boroni sei, der noch dabei ist, sich an seine neue Rolle zu gewöhnen.
Ramon nutzte die gute Gelegenheit, Zeforika auf den eklatanten Personalmangel in der Garde hinzuweisen – gerade jetzt, wo soviele Flüchtlinge aus dem Norden in der Stadt sind und das sich Chorhop einen starken Partner für die Zukunft suchen sollte, was dieser aber wiederum ablehnte.
Das Gespräch wurde dann dadurch beendet, dass ein anderer Prätor Zeforika unbedingt sprechen wollte und soweit alles gesagt worden war.

Auf dem Nachhauseweg erblickte Ramon, eine in der Gosse liegende Frau, die offensichtlich niedergeschlagen worden war. Da er im Moment sowieso keine Lust auf Papierkram hatte und seine Geliebte nicht besuchen durfte, so er auf sein Leben Wert legte, beschloss er sich persönlich um die Sache zu kümmern. Die Frau, eine Steuerfrau von einem Handelsschiff aus Mengbilla, sagte aus, auf dem Heimweg von der Spielhalle überfallen worden zu sein, wo sie eine Menge Geld gewonnen habe (ca 100D). Nach dem Befragen einiger Zeugen, die an dem Abend im Spielhaus anwesend waren, verwickelte sich einer in auffällige Widersprüche, denen Ramon beschloss nachzugehen, indem er ihn Zuhause besuchte. Und siehe da, der Schurke war dabei, eilig seine Sachen zu packen, obwohl der Schützprätor ihm doch befahl sich für weitere Fragen zur Verfügung zu halten. Unglücklicherweise sprang ihm da der Komplize des Schurken ins Genick, woraufhin ein Kampf entbrannte, bei dem der Komplize durch einen heftigen Beintreffer kampfunfähig wurde (wird langsam zu einer Spezialität von Ramon – tödliche Beintreffer :-)), der Schurke versuchte zu fliehen, wurde jedoch von einem Gardisten, den Ramon wohlweislich am Hintereingang postierte zu Fall gebracht. Der Komplize verblutete derweil an seiner Beinwunde. Den Großteil der Beute hatte jedoch leider die Gefährtin des Schurken, die sich während des Kampfes im Haus versteckt haben musste, die jetzt die Gelegenheit zur Flucht nutzte und wegrannte. Leider, dem Plattenpanzer sei Dank, konnte Ramon bei der darauf folgenden Verfolgungsjagd nicht mithalten und verlor die Gefährtin des Schurken aus den Augen. Die Torwachen wurden verständigt und hielten nach ihr Ausschau. Ein Teil der Beute wurde jedoch sichergestellt und konnte der Steuerfrau, die am nächsten Morgen schon wieder mit ihrem Schiff auslief, zurückgegeben werden.
An dem Abend erhielt Ramon überraschenden Besuch von dem Anführer der Hafenbande Zeforinas, der ihm die restliche Beute brachte. Die Gefährtin hatte wohl versucht bei ihm eine Passage aus der Stadt heraus zu buchen, welches ihn aber verdächtig vorkam und er daraufhin der Frau das Geld abknöpfte und sie Mittellos auf der Straße zurückließ. Sie wird wohl irgendwann aufgegriffen werden.
Den Rest der Beute teilte Ramon sich mit dem Anführer der Zeforinas.

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10. Spielabend

Anfang Ingerimm 1022 BF

Coragon bemühte sich redlich darum nach neuen Wegen und Mitteln zu sinnieren den Glauben aller Glauben, also den Boronglauben in Chorhop zu festigen. So überlegten die „Helden“, dass man Zeforika um seinen sagenumwobenen Schatz erleichtern könnte, um zumindest einem der mächtigsten Vertreter des Phexglaubens zu schaden und natürlich um uns zu bereichern. Andere Ideen, wie das Abfackeln des Phextempels oder die Zerstörung der Zeforika-Werft wurden schnell wieder fallen gelassen. Es gab auch schon zahlreiche Vorschläge, wie der Bruch gemacht werden könnte. Hier seien aufgrund der Zeit nur wenige aufgezählt: Man könnte Söldner anheuern, die Zeforikas Palast angreifen, oder irgendwo anders in der Stadt ein Ablenkungsmanöver starten, von Coragon kam immer derselbe Gedanke, dass es doch möglich sein müsste Esel dahingehend abzurichten, dass sie Gold und Reichtümer aufspüren könnten, ähnlich dem Trüffelschwein. Diese Idee gab es noch in zahlreichen und überaus kreativen Varianten, z.B. Grolme in Eselkostüme stecken etc.

Allerdings gab es auch noch Pflichten, denen sie als Stadtgardisten nachgehen mussten. So lag immer noch ein bisher ungeklärter „Mordanschlag“, der sich in den Augen des Opfers eher als Notwehr darstellte in unserem Aufgabenfach. Die Sache war in der Tat recht mysteriös. Diese Kurtisane hatte aus heiterem Himmel zur nächtlichen Stunde einen Mann ohne Hilfsmittel in eine lebende Fackel verwandelt und Ramon anschließend mit ihrer doch enormen Körperwärme ein wenig irritiert. Zuerst befragten die drei den Sekretarius, der doch ein wenig über die gute Yezemin aus seinem Gedächtnis kramen und offenbaren konnte. Der Weg führte überdies zum Borontempel und zum Stadtarchiv der Stadtschreiber. Außerdem besuchten sie einen hutzligen Regenanbetermagier namens Rouhal auf dessen Turm, der auch ein wenig zu berichten wusste.

Infos die dabei zu Tage traten:

  • So ist die Schöne – äußerlich geschätzte – 35 Jahre alt. Sie sah aber bereits vor zwanzig Götterläufen genauso alt aus, als sie nach Chorhop kam und bei einem tulamidischen Magier (aus Rashtul stammend) in dessen Haus unterkam, in dem sie noch heute wohnt.
  • Dieser Magier mit Namen „Nazir Ben Gafta“ führte wohl laut Zeugenaussagen elementare Beschwörungen durch und lebte mit der Kurtisane mehrere Monate gemeinsam bis er 1003 doch recht plötzlich das zeitliche segnete. Er hinterließ der Kurtisane das Haus und all sein Hab und Gut. Muss wohl liebeskrank gewesen sein (was Ramon?).
  • Zumal hält sich ein Gerücht hartnäckig in der chorhoper Swinger-Szene, und zwar dass die Kurtisane mit einem Mann nur einmal ins Bett steigt, und diese Männer dann wohl liebestoll werden und sie mit Reichtümern beschenken würden. Klingt verhext (was Ramon?).

Einige Überlegungen und Nachforschungen zum Motiv der Kurtisane wurden angestellt. So wäre es noch wichtig zu wissen, welche elementaren Beschwörungen vor 20 Jahren von „Nazir Ben Gafta“ durchgeführt wurden. Sind das evtl. echsische Beschwörungen der Ssrkhreschim gewesen? Bei diesen ist das wichtigste Ziel, die Verlängerung des eigenen Lebens. Stammt Nazir aus der Drachenei-Akademie zu Khunchom? War er allein tätig, hatte er Auftraggeber? Fragen über Fragen, die noch offen geblieben sind. Wie wird es weiter gehen? Werden Connar und Mangabe ehrenvoll in der Arena ihr neu erworbenes Kampfwissen umsetzen können und wie wird sich mit dem über „seine“ Kurtisane herausgefundenen Belastungsmaterialien verhalten? Schauen sie wieder rein, wenn es heißt: „Vier Trottel für Boron“.

Hinweis: Dieser Bericht enhält stark subjektive Eindrücke und ist nicht als authentischer Bericht der Geschehnisse zu werten ;)

Ergänzung zu Nazir:

dieser kommt aus Rashdul, von der Pentagramm-Akademie an der bis vor einem Jahr (also auch noch lange nach seinem Abgang) auch noch Dämonenmagie gelert wurde.
Das waren jedoch zwei verschiedene Zweige, also entweder Dämonologe oder Elementarist, beides zusammen schließt sich aus (Elemente können Dämonen nicht leiden und umgekehrt siehts genauso aus).

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6. Spielabend

17. Peraine

Ramon feiert seinen Geburtstag in ganz großen Stil. Einige kleinere Probleme in der Vorbereitung, so hatte sich zum Beispiel der idiotische Koch an seinem eigenen Essen vergiftet, da er vergessen hatte, zuvor das Gegengift einzunehmen, konnten glücklicherweise schnell beseitigt werden.Die geladenen Gäste (Prätoren, Oberhäupter einflussreicher Familien, Handwerksmeister, …) treffen am Abend zu den Feierlichkeiten ein.

Es wird eine durchweg gelungene Party, wie es Ramon hinterher oft gesagt wird. Es wird natürlich auch viel über Politik diskutiert. So freundet sich Coragon mit einem Geweihten aus dem Boron-Tempel an und beschließt, mit ihm und einer engagierten Bürgerin (Phyllis ?) zusammen, den Boron-Glauben in der Stadt zu stärken.
Connar ist mit der jüngsten Zeforika Tochter, Melissa der Glücksfee in seinem Zimmer verschwunden und Coragon im Drogenrausch eingepennt. Nur der Mangabe stand Ramon in der folgenden Situation zur Seite. Es haben sich nämlich die Bettler der Stadt vor Ramons Haus versammelt, die Unzufrieden damit sind, dass die Almosarin ihre Almosen gestrichen hat.
Aufgestachelt durch die ausgelassen Feiernden, werfen ein paar der Bettler Steine auf Ramon und Mangabe, die dorthin geeilt sind, um die Situation zu klären. Ramon wird von einem Stein an den Kopf getroffen und erleidet eine Platzwunde, kann den Werfer jedoch überwältigen. Auch Mangabe erledigt einen der Werfer. Die restlichen Bettler verschwinden in der Dunkelheit. Die dämlichen Gardisten haben derweil die Häuser der Reichen bewacht.

Hinweis: Dieser Bericht enhält stark subjektive Eindrücke und ist nicht als authentischer Bericht der Geschehnisse zu werten ;)

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3. Spielabend

4. Peraine
Nach der Ratssitzung verdoppelt seine Exzellenz der Schutzprätor Ramon Rahjaduez die Wachen auf den Mauern und an den Toren um eventuellen Aktionen der Yakosh Dey vorzubeugen. Er beschließt nochmal einen Rundgang durch die Stadt zu unternehmen, um die Wachen zu kontrollieren. Auf dem Heimweg wird er hinterhältig von dem Rüpel Odomir von Hardenfels in den Dreck geworfen. Als dieser sich der Verhaftung widersetzt und handgreiflich wird und eine Forderung zum Duell ausspricht, muss seine Exzellenz seine Ehre in ebendiesen Duell wiederherstellen. Das Duell ist auf den nächsten Tag im Morgengrauen am Borontempel (Damit seine Exzellenz es nicht so weit hat).
Coragon ist derweil durch die Tavernen gezogen, um Stimmung gegen die Novadis zu machen und wirbt dabei gleich zwei Informanten für die Garde an. Weiterhin macht er Werbung für ein kostenloses Waffentraining für borongläubige Bürger.

5. Peraine
Im Morgengrauen tritt seine Exzellenz zu dem Duell an. Die anderen Rabengardisten kommen als Rückendeckung und mögliche Rächer mit (Danke fürs Vertrauen). Ramon glaubt unerschütterlich an seinen Sieg und setzt sein komplettes Barvermögen + die Gardekasse auf ebendiesen. Ehrenvoll, wie er nun einmal ist, überlässt er dem Rüpel Odomir von Hardenfels den ersten Schlag. Doch dieser Trottel von Mittelreicher schafft es sich mit seinem eigenen Streich zu verletzen. Seine Exzellenz legt seine komplette Kraft in einen einzigen meisterlich geführten Schlag, der das Bein des räudigen Mittelreichers bricht – der daraufhin zu Boden geht. Da das Duell bis zum Tode geführt werden muss, schlägt Ramon Odomir den Kopf mit dessen eigener Waffe ab. Nach diesem Sieg streicht er seinen wohlverdienten Wettgewinn ein. Die Leiche wird den Borongeweihten übergeben.

  • Die Rabengardisten beschließen die Wohnung von Odomir zu untersuchen, um herauszufinden, ob er vielleicht nicht aus eigenem Antrieb gehandelt hat. Und tatsächlich findet sich ein Papier das den Tod von dem Schutzprätor fordert, in derselben Schrift geschrieben, wie die erpresserische Forderung, dass Ramon die Stadt verlässt.
  • Am Abend ist der oberste Kadi Nurroconi zu Gast im Anwesen des Schutzprätors und mithilfe eines Trankes von Gnorgl wird unauffällig dessen Zunge gelockert. Aber bei dem Gespräch kommt nichts anderes heraus, als dass Nurroconi das Wohl der Stadt am Herzen liegt und dabei in dem Schutzprätor und seinen Kameraden einen wertvollen Verbündeten sieht. Von dem Mordanschlag auf Ramon weiß er nichts.

6.Peraine

  • Im Gardehaus wir ein kostenloses Training für interessierte Bürger angeboten, aber der Erfolg ist nur mäßig.

7.Peraine
Ratssitzung:

  • Es wird beschlossen, das Amt von Schutz- und Kriegsprätor zu vereinen, der Inhaber des Neuen Amtes soll in einem Wettstreit zwischen Ramon und Tetaka ermittelt werden. Die Art des Wettkampfes wird noch von Zeforika beschlossen.
  • Ein atemloser Gadist platzt in die Sitzung und ruft den Schutzprätor und die Kriegsprätorin zum Jaguartor (Südtor), wo ein Yakosh Dey mit einem Pferd mit einer geleerten Schatztruhe, die das Siegel der Stadt trägt, mitführt. Der Yakosh Dey berichtet, das die drei Steuereintreiber – Gardisten von Piraten entführt wurden. Es wird sofort beschlossen eine Befreiungsexpedition zu starten. Ramon schickt Coragon an seiner statt mit zwanzig Gardisten und zwei Weibeln, die Kriegsprätorin nimmt dreißig ihrer Soldaten mit.

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1. und 2. Spielabend

30. Phex

Ihr kommt in Chorhop an, am Abend gewinnt Ramon bei der großen Lotterie mit seinem Los das Amt des Schutzprätors.

dächer-chorhops
1.Peraine

  • Kennenlernen der Villa, der Bediensteten und des Secretarius.
  • Bei der Visite der Garde bietet sich ein klägliches Bild, ein verloterter undisziplinierter Haufen namens Stadtgarde.
  • Erste Disziplinierungsmassnahmen werden beschlossen sowie eine Veränderung des Dienstplans.
  • Am Abend dann die erste Prätorensitzung bei Zeforika, Lucan trägt seine Pläne vor und kann eine Umstrukturierung der Truppenverhältnisse von Kriegs- und Stadtgarde erwirken.

2. Peraine

  • Ein Aufschneider namens Odomir von Hardenfels wird die Aufnahme verweigert nach einem Übungskampf.
  • Eine Schlägerei auf dem Marktplatz wird verhindert und die beteiligten Händler arrestiert.
  • Am Abend erreicht ein Bestechungsbrief eure Villa in der ein unbekannter Erpresser die Aufgabe des Amtes für 333 Dukaten verlangt.
  • Mangabe bietet als „Verbindungsoffizier“ zwischen Stadt- und Kriegsgarde der Kriegsprätorin seine Unterstützung an.
  • Die Gruppe besucht Gnorgl, einen Alchimisten aus dem seltsamen Volk der Regengrolme. Mangabe kauft sich etwas Rauschkraut und tauscht dagegen seine Edelsteine ein.

3. Peraine

  • Die offensichtlich betrunkene Gardehauptfrau wird zur Disziplinierung von Corragon um die Stadtmauern getrieben. Später lädt er sie auf einen abendlichen Umtrunk in die Villa ein.
  • Corragon macht sich auf, anregende Substanzen bei Gnorgl zu kaufen, kommt mit diesem aufgrund seiner stolzen Preise nicht zum Geschäft. Beinahe eskaliert die Situation als Gnorgl „andere Tauschgegenstände“ im Gegenzug für seine Tränke als Wert anbietet.
  • Nachdem ein Yakosh Dey Stammeskrieger ihm ebenfalls erhöhte Preise für minderwertiges Rauschkraut auftischt platzt Corragon der Kragen und er erschlägt diesen, nimmt sich seine Wertgegenstände und verständigt in der Nähe patroullierende Gardisten. Er gibt den Hinweis dass er gesehen hätte wie „ein Novadi einen Yakosh Dey erschlagen hätte und anschließend Richtung Novadi Viertel gerannt wäre“. Ein „Schuldiger“ wird auch rasch gefunden und eingesperrt. Aufgrund der heiklend Sachlage (Yakosh Dey besitzen faktische Immunität aufgrund der Friedensverträge mit den örtlichen Stämmen) wird der Fall nicht direkt öffentlich gemacht sondern schnellstmöglich an den obersten Kadi Nurroconi gegeben. Dieser verurteilt sofort den Novadi zur Auslieferung an die Yakosh Dey Stämme, die über ihn richten sollen.

4. Peraine

  • Die Leiche des Stammeskriegers sowie der Novadi werden nun Richtung Stadttor gebracht um von den Waldmenschen entgegengenommen zu werden. Circa 200 Stammeskrieger versammeln sich vor den Toren und schicken eine Delegation in die Stadt.
  • Der Hairan sowie Zoll und Handelsprätor Rastafan ibn Thabarulla versammelt seine Novadi Krieger sowie die gesammten örtlichen Novadis auf dem Campo Areal (dem größten Platz und Ort kurz vor den Stadttoren) um die Übergabe zu verhindern und dagegen zu protestieren.
  • Handelsprätor, oberster Kadi und Ramon als Schutzprätor streiten über den Sachverhalt, der Novadi verlangt eine neue, öffentliche Gerichtsverhandlung. Die beiden weigern sich jedoch und es kommt beinahe zur Eskalation als der Despot Zeforika auftritt und Aufklärung verlangt.
  • Nach Kenntnis der Sachlage beschließt er diplomatisch geschickt ein Gottesurteil denn der kann es sich weder mit den örtlichen Waldmenschen als auch den Novadis verscherzen.
  • Der Novadi bekommt die Chance durch einen Zweikampf auf Leben und Tod gegen einen ausgewählten Stammeskrieger der Yakosh Dey in der Arena unschuldig gesprochen zu werden.
  • Während beinahe die gesamte Stadtbevölkerung gespannt Richtung Arena vor die Tore zieht, nutzen Mangabe, Corragon und Connar die Chance und brechen in das nun schwach geschützte Anwesen des Hairans ein um nützliche Informationen zu suche.
  • In der Arena passiert das unfassbare, der eindeutig unterlegene Novadi schafft es den übermütigen Waldmenschen in seine Klinge laufen zu lassen und gewinnt damit die Freiheit.
  • Als die Novadis mit dem Freigesprochenen jubelnd Richtung Stadt ziehen wird dieser durch einen Yakosh Dey Speer ermordet. Die Situation eskaliert, die Prätoren sowie die Stadtbevölkerung flüchten schnell in Stadt zurück, nur ein paar todesmutige Novadis ziehen voller Rachsucht die Klingen und laufen in das sichere Verderben der Yakosh Dey Speere. Die Tore werden verschlossen und eine Sonderratssitzung einberufen. Die Taten der Yakosh Dey werden von 8 von 9 Prätoren unter Protest des Hairans als Entschuldbar beschlossen. Dieser ist ausser sich und droht damit den Kalifen zu verständigen was Zeforika kühl abtut.

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