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26. Spielabend – Die Schlacht von Chorhop

Bericht des Schutzprätors auf der ersten, kurzen Ratsbesprechung nach der 1. Schlacht von Chorhop:

Indem die Thorwaler einen magischen Sturm beschworen, zwangen sie die Garde zum Rückzug von den Verteidigungstürmen und konnten unbehelligt ins Hafenbecken einfahren. Die Novadireitergarde des Hairans stürtzte sich sogleich in einem tollkühnen Angriff auf die Thorwaler und verschaffte der Stadtgarde und den Seesoldaten genügend Zeit, Verteidigungspositionen einzunehmen, wurde dabei jedoch komplett aufgerieben. Leider erwiesen sich unsere Kräfte als im Nahkampf viel zu unterlegen, um die Stellung halten zu können und die Trupps, die von Coragon, Connar und Tetaka befehligt wurden, suchten schon nach kurzen Gefecht ihr Heil in der Flucht.

Strategiekarte Chorhoper Piratenangriff

 

Ich konnte mich mit meinem Trupp aus dem Nahkampf lösen und im Domizil des Hairans verschanzen. Die feindliche Thorwaler-Otta stürmte auf den Marktplatz weiter, wo sich die Stadtmiliz sammelte. Ich wollte mit meinem Trupp die Thorwaler von hinten angreifen und sie so umschließen, jedoch schlug mein Umklammerungsmanöver fehl, da sich die rückgratlose Miliz gar nicht erst dem Kampf stellte, sondern sofort floh. So machte ich mich mit meinem Trupp an die Verfolgung der plündernden Thorwaler und deren Kapitänin, der ich in unserem ersten Zusammentreffen eine klaffende Unterleibswunde zufügen konnte, jedoch selber Eine am Bein erlitt. Mir gelang es schließlich sie in einem Haus zu umzingeln und Verstärkung zu rufen.

Sahid, dem ich den Spezialauftrag gegeben hatte, mit einem kleinen Trupp den nördlichen Geschützturm zurückzuerobern und die Drachenboote zu beschießen, gelang es unter hohem persöhnlichen Risiko, sich an den Thorwalern, die dieselbe Idee hatten, vorbeizuschleichen und sie schließlich mit einer Brandgranate zu ihren Vorvätern zu schicken. Zusammen mit seinem Trupp nahm er die Drachenboote ins Visier, setze eines davon in Brand und zwang so die Thorwaler zum Rückzug zu den Booten und aus der Stadt heraus. Coragon trommelte ein paar versprengte Soldaten zusammen und besetzte den anderen Geschützturm und zusammen mit Sahids Mannschaft gelang es ihnen noch ein fliehendes Thorwalerschiff zu versenken.

Connar eilte derweil mit Verstärkung zu mir, um gerade rechtzeitig in den Kampf einzugreifen, denn die Thorwaler machten einen letzten verzweifelten Ausfall, um aus dem Haus, dass wir in Brand gesetzt hatten zu entfliehen.

Olgerda - Thorwaler Piratenkapitänin

Die Piratenkapitänin schlug mit ihrer gewaltigen Axt in die Reihen der verdutzen Stadtgarde, welche erst gar nicht zum Abfeuern ihrer Armbrüste kam. Also stellte sich Connar der Hühnin. Er wehrte sich tapfer, wurde jedoch in diesem letzten Gefecht  von zwei mächtigen Axthieben der Thorwalerkapitänin in Borons Hallen geschickt. Möge Boron seiner Seele gnädig sein und ihm den ihm gebührenden Platz in seinem ewigen Reich gewähren, Connar hat ihm treu und tapfer gedient. Jedoch erzürnte dieser Schlag die Garde so sehr, dass die Thorwaler bis auf den letzten Mann mit Armbrustbolzen und Säbelhieben niedergemetzelt wurden. Nach dem Kampf liegen neben 6 Thorwalern, die Kapitänin Olgerda, der Rabengardist Connar Flickenrock sowie zahlreiche tote Gardisten. Somit wurden die letzten Widerstände der versprengten Thorwaler in der Stadt niedergeschlagen, aber zu einem hohen Preis.

Zum Abschluss möchte ich Sahid für den höchsten Verdienstorden Chorhops vorschlagen, denn er hat nicht nur sechs Thorwaler Elitesoldaten mit eigener Hand ausgeschaltet, sondern auch durch seinen beherzten Einsatz bei der Eroberung des Geschützturms maßgeblich zur Verteidigung Chorhops beigetragen, indem er die Thorwaler zum Rückzug zwang. Solche Helden braucht diese Stadt und sein leuchtendes Beispiel sollte eine Inspiration für alle Bürger sein.

 

Der Spielabend aus der Sicht des Spielleiters:

Ein spannender Spielabend, der erwartungsgemäß zu einigem Gesprächsstoff nach dem Spielabend sorgte.

Die Schlachtreihen wurden wie erwartet von den Thorwalern durchbrochen, durch massiven Schaden an den Gegnern und den vergeigten Moralproben der städtischen Truppen. Danach war es nur noch ein durch die Straßen jagen de versprengten Bürgerwehr, bis die Thorwaler schließlich in Éinkaufsstimmung gerieten.

Derweil schlich sich der Phexakoluth/Streuner (Spielercharakter) auf den nördlichen Geschützturm (Fuldigor) um dort einige Thorwalerveteranen vorm Erobern des Munitionsdepots abzuhalten. Vom Dach aus feuerte er mit einigen Chorhoper Zuckerbäckern unter der Führung von Alrik Zuckerbäcker die erste Otta in Brand.
Die Thorwaler alarmierten sofort mittels Hörnern ihre Truppen welche unterdessen im fröhlichen Plünder/Feuerrausch unterwegs waren und zogen sich auf die Schiffe zurück.

Ein zweiter Spielercharakter, Rabengardist und Boroni sammelte versprengte Bürger und Gardisten um den zweiten Turm ebenfalls feuerbereit zu machen. Die drei sich in Aufbruch befindlichen Ottas konnten zwar noch beschossen werden, aber das Zielen gestaltete sich deutlich schwerer und viele Treffer gingen daneben oder auf die eigenen Galeeren. Eine letzte Salve konnte immerhin noch das zweite von 4 Schiffen in Brand setzen während die anderen beiden flohen.

Die versprengten Thorwaler der vierten Otta bekamen nicht viel mit vom Aufbruch und wurden dort einfach im Stich gelassen. Olgerda und ihre Männer zogen sich in ein Haus zurück, das von der Garde umstellt und nach einiger Zeit in Flammen gesteckt wurde.
In einem letzten Kampf unter Blutrausch zogen die 6 Thorwaler aus dem Gebäude und lieferten sich einen aussichtslosenTodeskampf mit den Gardisten und zwei der SCs (beide Rabengardisten). Dabei forderte Connar Olgerda heraus, welche vorher schon den Schutzprätor zum Rückzug zwang. Jetzt im Blutrausch war sie nochmal gefährlicher und setzte mit ihrer mächtigen Barbarenstreitaxt idem tapferen Rabengardist mit zwei Hieben ein Ende.

erster Wurf: Olgerda schlägt den Rabengardist 21 TP, der Gegenangriff des Rabenkriegers endet beinahe in einem Patzer
zweiter Wurf: Olgerda schlägt eine glückliche Attacke mit einer bestätigten 1, 16 SP werden ausgewürfelt (3W+5), dazu kommen 5 für den Blutrausch, also 21 TP, die verdoppelt einen Gesamtschaden von 42 TP geben!

Der Rabengardist wird förmlich in zwei Hälften geschlagen und ist sofort tot. Die restlichen Gardisten und sein Gefährte schießen Olgerda und ihre Wüterische sicherheitshalber aus der Entfernung mit Armbrüsten nieder, was viele Bolzen kostet, bis auch der letzte Thorwaler nicht mehr aufsteht.
Drumherum liegen neben 6 Thorwalern Olgerda, der Rabengardist Connar Flickenrock zahlreiche tote Gardisten. Somit wurden die letzten Widerstände der versprengten Thorwaler in der Stadt niedergeschlagen, aber zu einem hohen Preis.

Interessanterweise waren die restlichen 3 Thorwalerschiffe bereits davon geeilt, als sich der Heldentod ereignete,  Im Prinzip hätten die SCs und die Garde also im Prinzip sich viel Zeit lassen können. Aber der Schutzprätor bestand darauf, der Anführerin und ihren Schergen möglichst schnell den Garaus zu machen und nach misslungenen Türöffnungsversuchen, wurde das Haus in Brand gesteckt.

Die rausstürmenden Thorwaler im Todesrausch waren für die Spieler recht deutlich als Gefahr anzusehen. Und gerade die Piratenkapitänin war in ihren Fähigkeiten den Spielern bekannt. Nachdem der Schutzprätor am letzten Spielabend von ihr aufgemischt wurde und sich zurückzog, hat ein anderer Spieler deren Werte von meinen Unterlagen erspickt. Er hat sich dann freiwillig der Piratin gestellt. Und die Konsequenzen waren eben klar. In Kämpfen können bei uns jederzeit SCs sterben, daher gibt es ja Dinge wie Rückzug und ähnliches. Und den Rückzug hätte er auch noch nach dem ersten Treffer vollziehen können, blieb aber trotz 15 LE immer noch im Zweikampf.

Outgame hätte man also abwägender handeln können, aber so war es ingame ein spannender Heldentod, der dafür sorgte, dass der SC bei den Männern der Stadtgarde auch in Borons Reich in Erinnerung bleibt, als Held von Chorhop.

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